Die Gemeine Lichtnelke (Silene vulgaris)


Die Gemeine Lichtnelke (Silene vulgaris) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Ihr lateinischer Name lautet Silene vulgaris (Moench.) Garcke (S. cucubalus Wib.).
Die Gemeine Lichtnelke ist eine ausdauernde, blaugrüne, krautige Pflanze, die 30 bis 60 Zentimeter hoch wird. Ihre Stängel sind aufrecht und im oberen Bereich verzweigt. Die Blätter sind leicht fleischig, gegenständig, sitzend und zugespitzt. Sie können eiförmig-lanzettlich oder lanzettlich sein, wobei die unteren Blätter kurze Blattstiele besitzen. Die weißen Blüten stehen an kurzen, dünnen Blütenstielen in lockeren Rispen. Sie können eingeschlechtig oder zwittrig sein. Der Kelch der Gemeinen Leimkraut ist stark angeschwollen und kahl, breit eiförmig, weißlich-grün und 13 bis 18 Millimeter lang sowie 7 bis 10 Millimeter breit. Die Blütenblätter sind weiß, eineinhalb- bis zweimal so lang wie der Kelch und fast bis zum Grund in verkehrt-eiförmige Lappen eingeschnitten. Die Frucht der Gemeinen Leimkraut ist eine nahezu kugelförmige Kapsel mit nierenförmigen Samen.

Die Pflanze blüht von Juni bis September. In freier Natur kommt sie im Kaukasus, in Weißrussland, im Fernen Osten, in Zentralasien, in West- und Ostsibirien sowie im europäischen Teil Russlands vor. Sie bevorzugt Waldränder, Brachflächen, Wegränder, Brachfelder, Wegränder und Ackerflächen.

Beschreibung der Heilwirkungen der Gemeinen Leimkraut: Die Gemeine Leimkraut besitzt wertvolle Heilwirkungen und wird zur Verwendung als Heilpflanze empfohlen. Die Pflanze umfasst Stängel, Blüten und Blätter. Es wird empfohlen, diesen medizinischen Rohstoff während der gesamten Blütezeit zu ernten.

Das Vorhandensein solch wertvoller Heileigenschaften sollte durch den Gehalt an Saponin Silenosid in den Wurzeln dieser Pflanze erklärt werden, während frische Wurzeln das Kohlenhydrat Laktosin enthalten und die Rhizome wiederum Laktosin enthalten. Das Krautkraut enthält Ascorbinsäure, Sinapinsäure und Ferulasäure.

Für die Anwendung bei chronischer Bronchitis ist eine Abkochung aus den Blütenständen dieser Pflanze indiziert, zur Behandlung von Erysipel wird die Verwendung einer Abkochung des Kräuterharzes empfohlen. Ein Aufguss auf Basis der gesamten Blütenpflanze sollte als sehr wirksames Beruhigungsmittel eingesetzt werden und kann auch bei Vaginitis, Leukorrhoe und Metritis eingesetzt werden.

Bei Gastritis, die mit einer erhöhten Säurebildungsfunktion des Magens einhergeht, empfiehlt sich der Einsatz von Präparaten auf Basis des Kräuterharzes. Solche Arzneimittel werden auch als Diuretikum eingesetzt und werden bei verschiedenen Erkrankungen der Nieren und der Blase eingesetzt. Das Kraut dieser Pflanze wird in Form von Bädern verwendet und hat eine mildernde Wirkung, während der Saft des Zahnfleisches bei Bindehautentzündung eingesetzt werden sollte. In Weißrussland wird das Kraut gegen Ruhr und als Diuretikum eingesetzt.

Gummibärchen (Viscaria vulgarus)

Gewöhnliches Gummikraut

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