Dracula

Dracula Dracula

Dracula (lat. Dracula) ist eine Gattung krautiger epiphytischer Pflanzen mit einer einzigartigen Blütenstruktur, die zur Familie der Orchideen (lat. Orchidaceae) gehört.

Es scheint, dass der Allmächtige, bevor er verschiedene Lebewesen auf der Erde erschuf, an Orchideen der Gattung Dracula geübt hat, wie man das Gesicht oder die Schnauze dieses Lebewesens gestaltet, wobei er den Augen besondere Aufmerksamkeit schenkte, die zum Spiegel der unsterblichen Seele werden sollten. Lustige, fröhliche, traurige oder auch traurige Gesichter schauen uns mit den Augen der Blumen der Familie an.

Was steht in deinem Namen?

Der lateinische Name „Dracula“ wurde der Gattung von Botanikern gegeben, die von den Blüten der Pflanzen in Form der Schnauzen mythischer Drachen, die seit Jahrhunderten von den Menschen hoch geschätzt wurden, sehr beeindruckt waren.

Für das Wort „Dracula“ gibt es mehrere Übersetzungen: „kleiner Drache“, „kleiner Drache“ oder „Sohn des Drachen“, und in der russischen Version bezieht sich der Gattungsname „Dracula“ auf ein weibliches Substantiv.

Die Erstbeschreibung von Pflanzen der Gattung erfolgte durch den berühmtesten Orchideenkenner des 19. Jahrhunderts in Deutschland, den Botaniker Heinrich Gustav Reichenbach (01. 03. 1823 — 05. 06. 1889). Als Heinrich Reichenbach zum ersten Mal eine Pflanze dieser Gattung sah, war er von diesem Wunder der Natur so begeistert, dass er nicht an die Realität der Pflanze glauben konnte, die ihren Charme seit Jahrtausenden im wilden Dickicht der amerikanischen Tropen vor den Menschen verborgen hatte.

Beschreibung

In freier Wildbahn leben Pflanzen der Gattung Dracula als epiphytische Pflanzen auf den Bäumen der tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas, die durch hohe Luftfeuchtigkeit gekennzeichnet sind. Da sie nicht zu hoch über dem Boden (nicht mehr als 3 Meter) oder gar direkt am Fuß des Baumes stehen, sind sie an eine geringe Beleuchtungsstärke gewöhnt. Da diese Wälder an Berghängen in einer Höhe von bis zu 2500 Metern über dem Meeresspiegel wachsen, sind die Pflanzen an niedrige Temperaturen gewöhnt.

Epiphytische Pflanzen dieser Gattung haben ein verkürztes Rhizom, das das Fehlen der bei Pflanzen dieser Gattung üblichen Pseudobulben ersetzt. Aus dem Rhizom entsteht ein kurzer Stängel mit gürtelförmigen langen grünen Blättern in verschiedenen Grüntönen. Die Funktion fehlender Pseudobulben wird manchmal von Blättern mit schwammiger Struktur übernommen.

Gerade oder leicht herabhängende Blütenstiele von Pflanzen tragen in der Regel Einzelblüten, die sich bei verschiedenen Arten in Form und Farbe der Blütenblätter unterscheiden. Aber es gibt ein Element in der Struktur einer Blume, das alle Pflanzenarten der Gattung vereint. Ein solches Element sind die drei Kelchblätter. An der Basis der Blüte sind sie miteinander verbunden, so dass aus den Auswüchsen (Spitzen) der oft mit Haaren bedeckten Kelchblätter ein Kelch mit länglichen Tentakeln entsteht.

Spindelförmige, zahlreiche kleine Samen vervollständigen den Vegetationszyklus der Pflanzen.

Sorten

Einigen Daten zufolge vereint die Gattung Dracula in ihrer Gemeinschaft 123 Arten epiphytischer Orchideen. Hier sind einige davon:

* Dracula ist wunderschön (lat. Dracula bella)

* Dracula Amalia (lat. Dracula amaliae)

* Dracula Aphrodite (lat. Dracula aphrodes)

* Dracula Diana (lat. Dracula diana)

* Dracula Gorgon (lat. Dracula gorgona)

* Dracula chimaera (lat. Dracula chimaera) — die erste von Heinrich Reichenbach beschriebene Art

* Vampir Dracula (lat. Dracula vampira).

Nutzung

Die vielseitigen, schönen und einzigartigen Blüten der Pflanzen der Gattung Dracula haben die Herzen der Blumenzüchter erobert und nehmen sowohl in Gewächshäusern als auch als Zimmerpflanzen ihren rechtmäßigen Platz ein.

Pflanzen mögen keine Bedingungen, die sich stark von denen unterscheiden, unter denen sie in der Wildnis wachsen. Daher benötigen sie für ein erfolgreiches Wachstum Halbschatten oder Schatten, eine hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent und eine relativ kühle Temperatur: im Sommer nicht mehr als 25 Grad Celsius, im Winter etwa 15 Grad.

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