Königskerze

Königskerze (lat. Verbascum) ist eine große Gattung zwei- und mehrjähriger Pflanzen der Familie Norichnikov. In der Natur sind Vertreter der Gattung überall verbreitet.
Sie kommen sowohl in Russland und europäischen Ländern als auch in Neuseeland, den Vereinigten Staaten von Amerika, im Kaukasus (Armenien, Georgien, Aserbaidschan) und im Kaukasus sowie in Südamerika und Australien vor. Typische Lebensräume sind Steppen, sandige Hügel, Täler und Flussufer, Büsche, Klippen, Trockenwiesen, Waldränder, Wegränder, Sandflächen.
Merkmale der Kultur
Königskerze wird durch krautige zweijährige und mehrjährige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 300 cm repräsentiert. Einige Arten erreichen eine Höhe von nicht mehr als einem halben Meter. Absolut alle Vertreter der Gattung bilden im ersten Lebensjahr eine kräftige basale Blattrosette und im zweiten Jahr einen Blattstiel. Das Laub der betreffenden Kulturpflanze ist ganzrandig, gegenständig, oft spiralförmig angeordnet, hat einen Filzbelag und ist seltener kahl.
Die Blüten bestehen aus fünf unregelmäßig geformten Blütenblättern; Sie zeichnen sich durch eine gelbe, orange, blaue, rote oder weiße Farbe aus, die ausschließlich vom Namen der Art abhängt. Die Kronen, mit denen die Blüten ausgestattet sind, sind normalerweise regelmäßig geformt, flach und verkürzt. Die Blüten stehen einzeln oder werden in Büscheln gesammelt. Die Früchte werden durch kleine kugelförmige oder längliche Kapseln dargestellt, die mit zwei Ventilen ausgestattet sind. Sie bilden eine große Anzahl kleiner Samen, die mit Quergruben ausgestattet sind.
Gängige Typen
& bul; Hohe Königskerze (lat. Verbascum densiflorum) wird durch zweijährige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 1, 2 m repräsentiert. Andere Namen sind dichtblütige Königskerze, Zepterkönigskerze, Bärenohr und Königskerze. Der Stamm der betreffenden Art ist recht dick und weist keine starke Verzweigung auf. Das Grundlaub ist sitzend, länglich, elliptisch, gekerbt, an der Basis verengt, mit weichem grauem Filz bedeckt und nicht länger als 5 cm. Das Stängelblatt ist länglich, spitz, gesägt und eiförmig. Die Blüten sind gelb und in Büscheln gesammelt, die wiederum spitzenförmige Blütenstände bilden. Die Frucht wird in elliptischen Kapseln präsentiert, die braunschwarze Samen enthalten.
& bul; Die Mehlige Königskerze (lat. Verbascum lychnitis) wird durch zweijährige krautige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 1, 6 m repräsentiert. Andere Namen sind Rispenkönigskerze. Der Stängel des Vertreters der betreffenden Gattung ist gerade, gerippt und bis zur Mitte stark beblättert. Das Laub ist mittelgroß, grau gefärbt und zeichnet sich durch eine dichte sternförmige Behaarung aus. Das Grundlaub ist gestielt, verkehrt eiförmig, am Rand meist stumpf, seltener leicht spitz, gekerbt. Das Stängellaub ist sitzend, länglich, lanzettlich, gekerbt und an der Basis abgerundet. Die Blüten sind gelb und in Büscheln gesammelt, die verzweigte Pyramidenrispen bilden. Die Frucht wird durch eine elliptische Kapsel dargestellt, die auf der gesamten Oberfläche kurz weichhaarig ist.
Nutzung
Die meisten Vertreter dieser Gattung sind für ihre heilenden Eigenschaften bekannt, weshalb sie in der Alternativmedizin aktiv eingesetzt werden. Einige Arten werden im kulinarischen Bereich verwendet. Das Laub und die Blüten werden zu Suppen und Salaten hinzugefügt. Für medizinische Zwecke werden hauptsächlich die Blütenkronen verwendet, die zu Beginn der Blüte gesammelt werden. Sie haben übrigens ein angenehmes Honigaroma, das Bienen anlockt. Bienen schätzen übrigens den Nektar aus Scheunen.
Pflanzenblätter un d-samen werden auch für medizinische Zwecke verwendet. Aufgüsse und Abkochungen aus dem Stall haben schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften. Sie werden häufig bei Kopfschmerzen und entzündlichen Prozessen des Magen-Darm-Trakts empfohlen. Sie sind auch für die Kosmetik geeignet. So heilen Kompressen Akne schnell ab und verhindern die Narbenbildung danach. Auch zum Einreiben geschädigter Haut werden Aufgüsse empfohlen; Sie kommen problemlos mit Rissen, zum Beispiel an den Fersen, zurecht.


