Lanzettblättrige Vogelmiere (Stellaria lanceolata)

Die Lanzettblättrige Vogelmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Ihr lateinischer Name lautet Stellaria holostea L.

Sie ist auch unter folgenden Trivialnamen bekannt: Wald-Vogelmiere, Herzgras, Yaskorka und Haveda. Die Lanzettblättrige Vogelmiere ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit einem kriechenden, verzweigten Rhizom, das eine Höhe von 15 bis 40 Zentimetern erreicht. Die Stängel sind vierkantig, glatt, brüchig und aufrecht, mit Verzweigungen im oberen Bereich. Die Blätter sind spitz zulaufend, lanzettlich und haben einen rauen Rand und eine raue Mittelrippe. Die Blüten sind weiß, recht klein und stehen in lockeren Büscheln an langen, behaarten Blütenstielen. Die Kelchblätter sind eiförmig-lanzettlich, spitz und etwa sieben bis zehn Millimeter lang. Die Blütenblätter sind doppelt so lang wie der Kelch und in der Mitte zweigeteilt. Die Frucht der Lanzettlichen Vogelmiere ist eine kugelförmige Kapsel, die kürzer als der Kelch ist.

Die Lanzettliche Vogelmiere blüht im Mai. In freier Natur kommt diese Pflanze im gesamten europäischen Teil Russlands vor, mit Ausnahme des Hohen Nordens, sowie in der Ukraine und im Kaukasus, in Weißrussland und Westsibirien. Sie bevorzugt Laubwälder und Gebüsche. Wichtig zu wissen: Diese Pflanze ist giftig.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Lanzettlichen Vogelmiere: Die Lanzettliche Vogelmiere besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Kraut und Saft werden für medizinische Zwecke empfohlen. Das Kraut umfasst Blätter, Stängel und Blüten. Die Ernte erfolgt zwischen Mai und Juni.

Es ist zu beachten, dass die chemische Zusammensetzung dieser Pflanze noch nicht ausreichend untersucht wurde. Vogelmiere hat jedoch nachweislich eine schmerzstillende, entzündungshemmende und kardiovaskuläre Wirkung. Bei Husten, Gliederschmerzen bei Erkältungen sowie Gelenk- und Magenschmerzen, Rheuma und Herzerkrankungen empfiehlt sich die Verwendung eines Aufgusses aus dem Kraut dieser Pflanze.

Bei zahlreichen Hauterkrankungen, insbesondere Krätze, sollte ein starker Wasseraufguss und eine Abkochung des Krauts dieser Pflanze sowie des Safts der Vogelmiere eingesetzt werden. Es ist wichtig zu bedenken, dass bei der internen Anwendung dieser Pflanze besondere Vorsicht geboten ist, da die Pflanze giftig ist.

Bei Bronchitis, Husten, Erkältungen und Magenschmerzen wird die Verwendung des folgenden Mittels auf Basis von Vogelmiere-Lanzettkraut empfohlen: Um dieses Mittel zuzubereiten, müssen Sie einen Teelöffel trockenes Kraut pro Glas kochendem Wasser einnehmen. Die resultierende Mischung sollte eine Stunde lang ziehen gelassen und dann sehr sorgfältig filtriert werden. Nehmen Sie das resultierende Mittel auf Vogelmierebasis dreimal täglich zwanzig bis dreißig Minuten vor den Mahlzeiten ein.

Bei Hautkrankheiten wird folgendes Mittel in Form von Lotionen und Waschmitteln eingesetzt: Zur Zubereitung nimmt man vier Esslöffel des Krauts, kocht es in einem Liter Wasser auf, lässt es dann zwei Stunden lang ziehen und filtert es gründlich.

Vogelmiere

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