Die Gemeine Kratzdistel (Carlina vulgaris)


Die Gemeine Kratzdistel (Carlina vulgaris) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr lateinischer Name lautet Carlina vulgaris L. Die Familie der Kratzdistel ist Asteraceae Dumort.

Beschreibung der Kratzdistel: Die Gemeine Kratzdistel (Carlina vulgaris) ist auch unter folgenden Trivialnamen bekannt: Kratzdistel, Weißer Alant, Steppenläufer, Steppenläufer und Steppenläuferkraut. Sie ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die 20 bis 125 Zentimeter hoch wird. Die Pflanze besitzt eine dünne, verzweigte Wurzel und einen aufrechten, spinnennetzartigen, behaarten Stängel. Im ersten Jahr bildet sich eine Rosette aus lineal-lanzettlichen, stachelig gezähnten Blättern, die etwa zehn Zentimeter lang wird. Die Stängel entwickeln sich im zweiten Jahr. Die Blüten der Gemeinen Distel sind zwittrig und röhrenförmig. Ihre Blütenstände sind halbkugelförmige Köpfchen mit etwa zwei bis vier Blüten. Diese bilden eine Schirmrispe, die jeweils ein Hochblatt trägt. Die äußeren Blättchen dieses Hochblatts sind blattartig, die mittleren kammartig-dornig, bräunlich und mit verzweigten Stacheln besetzt. Die inneren Blättchen sind waagerecht behaart und linealisch und ragen über den Blütenstand hinaus. Die mittleren Blättchen sind strohgelb und bewimpert. Der Blütenboden der Gemeinen Distel ist flach und mit stacheligen, spitzen Borsten bedeckt, die an der Basis zu Büscheln verwachsen sind. Die Frucht ist eine längliche, behaarte Samenkapsel, die mit einem Büschel aufrechter Haare bedeckt ist.

Die Distel blüht von Juli bis September.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Distel: Die Distel besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Ihre Früchte und das Kraut werden zu medizinischen Zwecken empfohlen. Zum Kraut gehören Blütenstände, Stängel und Blätter.

Das Vorhandensein solch wertvoller Heileigenschaften sollte durch den Gehalt an Tanninen, Polyacetylenverbindungen und Alkaloiden in der Pflanze erklärt werden. Die folgenden Flavonoide kommen in den Blättern des Echten Dorndorns vor: Carlinosid, Chaftosid, Rutin, Orientin und Homoorientin.

Aufguss und Abkochung aus dem Kraut dieser Pflanze werden zur Anwendung als Diaphoretikum und Diuretikum sowie bei Unterfunktion des Magens und äußerlich bei Rheuma empfohlen. Es ist anzumerken, dass experimentell festgestellt wurde, dass der Extrakt und die Infusion, die auf der Basis der Früchte und Blütenstände des Dornkrauts hergestellt werden, eine sehr wertvolle beruhigende Wirkung haben.

Bemerkenswert ist, dass die Pflanze keine spürbare Toxizität aufweist und in den meisten Fällen keine Nebenwirkungen verursacht. Bei hohen Dosen kommt es jedoch am häufigsten zu einer gewissen Erregung des Nervensystems. Nach Absetzen der Einnahme solcher auf dieser Pflanze basierenden Arzneimittel verschwindet dieses Phänomen jedoch vollständig.

In der traditionellen Medizin hat sich eine Abkochung aus dem Dornkraut weit verbreitet. Es wird empfohlen, Kindern diese Abkochung zu geben, wenn sie Angst haben. In diesem Fall ist es jedoch zulässig, die Pflanze zu verbrennen und die Kinder mit Rauch zu begasen. Diese Produkte sind bei richtiger Anwendung sehr wirksam.

Allein mit der Natur. Gewöhnliches Dornenkraut | 2007

Gewöhnliches Dornenkraut

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