Krasnika

Krasnika (lat. Vaccinium praestans) ist ein Halbstrauch oder Strauch der Gattung Vaccinium aus der Familie der Heidekrautgewächse. Andere Namen sind Vaccinium Excellent, Wanze oder Wanze.
In der Natur kommt Rotbeere in Kamtschatka, Sachalin, den Kurilen, Hokkaido und Honshu vor. Typische Lebensräume sind Moosmoore, Fichten- und Tannenlaubwälder sowie Hänge mit ausgeprägtem Moosbewuchs. Die Pflanze gilt gleichzeitig als Nahrungs-, Heil- und Zierpflanze.
Merkmale der Kultur
Krasnika ist ein kleiner Halbstrauch mit einem horizontal liegenden, mit Moos bedeckten Stamm und aufsteigenden, stark belaubten Zweigen mit gelblich-grauer Rinde. Die Blätter sind dünn, hart, rund oder verkehrt eiförmig, zur Basis hin schmaler, an den Rändern fein gesägt, 2–6 cm lang, 3–3, 5 cm breit. Die Blüten sind rosa, glockenförmig und in kleinen Trauben gesammelt. Der Kelch besteht aus 4-5 breiten, dreieckigen Flimmerzähnen. Die Blütenkrone ist hellgelb und bis zu 0, 6 cm lang.
Die Früchte sind kugelförmig, groß, leuchtend rot, sehr saftig, haben einen süßlich-säuerlichen Geschmack und einen spezifischen Geruch. Die Größe der Beeren hängt weitgehend von den Wachstumsbedingungen ab. Größere Beeren kommen vor allem in Feuchtgebieten vor, kleinere in offenen, sonnigen Gebieten mit trockenen Böden. Die Rotbeere blüht im Juni-Juli, die Früchte reifen im August-September. Es gibt noch keine sortenreine Rotbeere, aber die verfügbaren Formen unterscheiden sich voneinander.
Wachstumsbedingungen
Krasnika ist eine schattenliebende Kulturpflanze, aber wenn sie auf Gartengrundstücken angebaut wird, braucht sie Sonnenlicht. Auch diese Regel gilt nur bei regelmäßiger und reichlicher Flüssigkeitszufuhr. Wenn der Gärtner nicht die Möglichkeit hat, die Pflanzen ständig zu gießen, ist es besser, sie an schattigen Stellen zu pflanzen. Böden sind vorzugsweise sauer, locker, luftdurchlässig und feuchtigkeitsaufnehmend. Andere Bodensubstrate hemmen die Pflanzen, wodurch ihre Winterhärte und der Ertrag sinken. In manchen Böden verfaulen und sterben Pflanzen. Die beste Option, die in jedem Gartengrundstück nachgebildet werden kann, ist ein Substrat bestehend aus fruchtbarem Boden, Torf und Sand im Verhältnis 1:3:1.
Reproduktion
Redberry wird durch Samen und Teilung von Rhizomen vermehrt. Ein gesunder Strauch wird mit einer Schaufel ausgegraben, in mehrere Teile geteilt und sofort in Löcher gepflanzt. Der Boden der Parzellen wird verdichtet, reichlich bewässert und mit Torf bestreut. Die Saatmethode ist ebenfalls effektiv, aber eher arbeitsintensiv als die vegetative Methode. Die Aussaat erfolgt im Herbst und erfolgt dann auf natürliche Weise schichtweise. Wenn die Aussaat im zeitigen Frühjahr geplant ist, werden die Samen drei Monate lang im Schnee aufbewahrt. In diesem Fall erhöht sich der Keimanteil der Rotbeere auf 70 %.
Es ist zu beachten, dass frisch geerntete Samen nicht verwendet werden sollten. Es ist besser, Samen zu verwenden, die mindestens ein Jahr gelagert wurden. Die Fläche für den Rotbeeranbau wird im Voraus vorbereitet: Der Boden wird umgegraben, rhizomatöse Unkräuter entfernt und doppeltes Superphosphat (40 g) und Kaliumsulfat (20 g) hinzugefügt. Auf den Graten wird ein 50-80 cm breiter Graben geformt und Stücke aus Linoleum, Kunststoff und Polyethylen herumgelegt. Dieser Ansatz verhindert das Auftreten von Unkraut. In die Gräben werden Torf und Sand geschüttet. Und erst danach werden junge Büsche gepflanzt.
Pflege
Krasnika muss regelmäßig und reichlich gegossen werden, ein Wasserstau sollte jedoch nicht zugelassen werden. Während einer Dürre nehmen die Wassermenge und die Anzahl der Bewässerungen zu. Wichtig sind auch Jäten und Düngen mit Torf. Im Herbst wird Torf zusammen mit doppeltem Superphosphat hinzugefügt (ca. 15-20 g pro 1 m²).
Krasnika steht der Düngung mit Stickstoff- und Kaliumdüngern positiv gegenüber. Diese Fütterung erfolgt zweimal: die erste — im zeitigen Frühjahr nach der Schneeschmelze, die zweite — während der Blüte. Im Winter werden die Pflanzen mit gesundem Laub, Torf oder Sägemehl gemulcht.


