Sapozhnikovia divaricata

Sapozhnikovia divaricata gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Ihr lateinischer Name lautet:
Sapozhnikovia divaricata (Turcz.) Schischk. (Ledeburiella divaricata (Turcz.) Hiroe. (Siler divaricatum (Turcz.) Bonth. et Hiok., fil. Ledebouriella seseloides auct., non Wolff.). Der Name der Familie von Sapozhnikovia divaricata lautet lateinisch: Apiaceae Lindl. (Umbelliferae Juss.).
Beschreibung von Sapozhnikovia divaricata
Sapozhnikovia divaricata ist eine ausdauernde, krautige, buschige Pflanze, die eine Höhe zwischen 30 und 80 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist von der Basis an stark verzweigt, die Wurzel ist recht lang und aufrecht. Die Hauptdolde von Sapozhnikovia divaricata ist jedoch nicht deutlich erkennbar. Die Blätter sind doppelt gefiedert und keilförmig gelappt. Der Fruchtknoten ist von quer verlaufenden Auswüchsen bedeckt, die an der Blüte fast vollständig verschwinden. Reife Früchte. Die gesamte Pflanze ist hellgrün.
Sapozhnikovia diffusa blüht von Juli bis August. In freier Natur kommt diese Pflanze in der Daurischen Region Ostsibiriens sowie in den Regionen Amur und Primorje im Fernen Osten vor. Sapozhnikovia diffusa bevorzugt Brachflächen, Bereiche zwischen Gebüschen, Waldränder und steppenartige, trockene und offene Hänge.
Beschreibung der medizinischen Eigenschaften von Sapozhnikovia diffusa
Sapozhnikovia diffusa besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Es wird empfohlen, die Früchte, Wurzeln und das Kraut dieser Pflanze zu medizinischen Zwecken zu verwenden. Der Begriff „Kraut“ umfasst Stängel, Blätter und Blüten.
Diese wertvollen medizinischen Eigenschaften lassen sich durch den Gehalt an Chromonen, den Triterpenoiden Cimyfugin und O-Glycosylcymifugin, den Steroiden β-D-Glycosid β-Sitosterol und β-Sitosterol sowie den folgenden Cumarinen erklären: Imperatorin, Anomalie, Scopoletin, Psaralen, Deltoin, Bergapten, Phellopterin und Xanthotoxin. Die oberirdischen Teile von Sapozhnikovia diffusa enthalten Alkaloide, Flavonoide, Tannine, Cumarine und ätherisches Öl, während die Früchte Flavonoide und Cumarine enthalten.
In der mongolischen Volksmedizin wird das Schusterkraut als sehr wirksames fiebersenkendes und wundheilendes Mittel eingesetzt. Die chinesische Medizin verwendet Pulver auf Basis dieser Pflanze zur Behandlung von Lepra als Teil von Arzneimittelmischungen und lokal in Form einer Anwendung wird solches Pulver bei Tumoren eingesetzt.
Als Teil von Mehrkomponentenmischungen werden die Wurzeln und Stängel der Schusterpflanze als Analgetikum, Expektorans, Antipyretikum und Diaphoretikum verwendet. Eine Abkochung und ein Aufguss aus den Wurzeln und Stängeln dieser Pflanze sind zur Behandlung von Durchfall, Rheuma, verschiedenen Lebererkrankungen, Anämie, Bluthochdruck, Lähmungen, Nephritis, Blähungen und Windpocken geeignet. Lokal sollten solche Medikamente bei einer Bindehautentzündung eingesetzt werden.
Die tibetische Medizin verwendet bei chronischer Gastroenterokolitis eine Abkochung und einen Aufguss aus den Früchten dieser Pflanze und verwendet sie auch als Anthelminthikum. Die mongolische Medizin verwendet ähnliche Medikamente zur Appetitsteigerung und verwendet sie als allgemeine Stärkungsmittel. Darüber hinaus werden die Früchte der Schusterpflanze in der Mongolei auch als eher würzige Würze für verschiedene Fleischgerichte verwendet.






