Agapetes

Agapetes (lateinisch: Agapetes) sind immergrüne Sträucher aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die Gattung Agapetes wurde 1881 von D. Don erstmals beschrieben.

Beschreibung

Agapetes ist ein immergrüner Strauch (gelegentlich kann er auch kriechend wachsen), der eine Höhe von einem halben bis zu einem Meter erreicht und dessen Stamm sich im unteren Bereich deutlich verdickt. Die kleinen, ledrigen Blätter sind meist quirlständig oder wechselständig angeordnet und haben eine charakteristische länglich-eiförmige Gestalt.

Die Blüten von Agapetes können einzeln oder in üppigen Dolden oder Trauben stehen. Rote, rosa und weiße Blüten mit einem rosa Schimmer sind gleichermaßen häufig. Die Gattung Agapetes umfasst 80 bis 95 verschiedene Arten. Verbreitung

Die Agapetes-Pflanze gilt als heimisch im östlichen Himalaya und in Westchina. Sie ist jedoch in der gesamten Region, vom Himalaya bis nach Nordaustralien, weit verbreitet.

Verwendung

Agapetes ist eine beliebte Zimmerpflanze, die häufig zur Dekoration verschiedener Räume und für wunderschöne Arrangements verwendet wird. Man sieht sie besonders oft in Gewächshäusern oder kühlen Räumen. In Nepal werden die Blätter der Agapete oft als Tee aufgebrüht.

Anbau und Pflege

Agapetes gedeiht am besten an einem Ost- oder Westfenster. Da sie volle Sonne liebt, ist helles, indirektes Licht wichtig. Im Sommer bevorzugt die Pflanze Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius, im Winter zwischen 12 und 15 Grad Celsius. Für Agapetes eignen sich am besten flache, breite Töpfe. Ideal ist Heidekrauterde, die in der Regel sauer ist. Die Erde sollte durchlässig und eher locker sein (als Substrat eignet sich beispielsweise eine Mischung aus verrotteten Kiefernnadeln, Laubkompost, Humus und Moos im Verhältnis 2:2:1:4). Wichtig ist außerdem eine gute Drainage.

Im Sommer wird Agapetes recht reichlich bewässert, im Winter sollte die Bewässerung jedoch recht dürftig ausfallen. Darüber hinaus muss die Pflanze regelmäßig besprüht werden, sobald sie in die aktive Wachstums- und Blütephase eintritt. Und während dieser Zeit, etwa alle zwei bis drei Wochen, muss die Pflanze mit hochwertigen Mineraldüngern gefüttert werden. Im Winter benötigt Agapethes keine Fütterung.

Dieses grüne Haustier wird normalerweise im Frühjahr nach Bedarf neu gepflanzt. Und die Büschebildung erfolgt im zeitigen Frühjahr: Dazu werden die Pflanzenspitzen leicht beschnitten und natürlich auch die Agapeten eingeklemmt.

Diese schöne Pflanze wird durch halbverholzte Triebe, also Stecklinge, vermehrt, die erste Blüte bewurzelter Stecklinge kann man jedoch erst nach zwei bis drei Jahren bewundern. Was die Samenvermehrung betrifft, so wird sie unter Innenbedingungen normalerweise überhaupt nicht verwendet. Sollte dennoch beschlossen werden, Agapeten auf diese Weise zu vermehren, werden die Samen ausschließlich im Frühjahr in ein gut durchlässiges und relativ lockeres Substrat gesät. Dann werden die Behälter mit winzigen Sämlingen an einen ziemlich warmen Ort gestellt, dessen Temperatur nicht unter einundzwanzig Grad fallen sollte. Anschließend werden sie mit Folie abgedeckt, regelmäßig belüftet und regelmäßig gewässert. Und sobald das dritte Blatt an den Pflanzen erscheint, pflücken Sie sie sofort.

Agapethes ist sehr resistent gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge aller Art, kann aber dennoch gelegentlich von Spinnmilben befallen werden.

AGAPETHES

Agapetes agapetes

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