Crinum

Crinum ist eine Zwiebelpflanze, die sich gut als Zimmerpflanze eignet. Crinum powellii kann auch im Freien kultiviert werden. Es handelt sich um eine sehr große Pflanze mit bis zu 1 Meter langen Blättern und bis zu 18 cm langen Blüten. Einige Arten werden als Aquarienpflanzen verwendet. Die Blütezeit erstreckt sich vom Spätsommer bis zum Frühherbst. Die Blüten stehen in Büscheln und sind rosa, weiß oder weißrot.
Pflege und Kultivierung von Crinum
Verwenden Sie für die Kultivierung ein Substrat aus Rasensoden, Laubkompost, Torf, Humus und Sand. Große Töpfe (Kübel) mit Abzugslöchern sind ideal. Legen Sie eine Schicht Drainagematerial, z. B. Blähton, auf den Topfboden. Crinum sollte an einem hellen Ort bei Zimmertemperatur stehen. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht notwendig. Eine Kultivierung im Freien ist möglich. Im Winter wird die Pflanze an einen sonnigen Standort mit einer Lufttemperatur zwischen 14 und 18 Grad Celsius gestellt. Mäßig, aber regelmäßig gießen. Die Erde sollte nicht vollständig austrocknen. Verwenden Sie zum Gießen weiches, abgestandenes Wasser. Um die Feuchtigkeit zu erhalten, werden die Blätter gelegentlich mit zimmerwarmem Wasser besprüht und mit einem feuchten Tuch abgewischt, um Staub zu entfernen.
Mineraldünger wird zweimal monatlich nach dem Austrieb junger Blätter (nach Ende der Ruhephase) gegeben. Blühende Pflanzen erhalten zusätzlich Dünger. Nach der Blüte werden verwelkte Blütenstände entfernt. Die Düngung wird eingestellt und die Wassergaben werden mit der Zeit reduziert. Nach der Blüte geht die Crinum in eine Ruhephase. Alle 3–5 Jahre umtopfen; junge Exemplare alle 2 Jahre. Beim Pflanzen die Zwiebel nicht zu tief einpflanzen; etwa ein Drittel sollte über der Erdoberfläche sichtbar sein. Ausgewachsene Exemplare müssen nicht umgepflanzt werden; es genügt, die oberste Erdschicht auszutauschen.
Anbau im Freiland

Crinum gedeiht am besten an sonnigen, windgeschützten Standorten. Ein fruchtbarer, gut durchlässiger Boden ist ideal.
Gießen Sie sparsam und lassen Sie die Erde nie vollständig austrocknen. Düngen Sie im Sommer ein- bis zweimal monatlich. Stellen Sie die Düngung nach der Blüte ein. Crinum benötigt unbedingt einen stabilen Winterschutz; in den meisten Fällen werden die Pflanzen mit einer dicken Schicht Stroh oder Torf abgedeckt. Die meisten Gärtner pflanzen die Pflanze in Kübel und stellen sie den Sommer über ins Freie, um sie im Herbst wieder ins Haus zu holen.
Vermehrung von Crinum

Crinum wird durch Samen und Knollen vermehrt. Anfang März werden die Knollen mit einem scharfen Messer von der Mutterknolle getrennt, wobei darauf geachtet werden muss, die Erde um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Bestreuen Sie die Schnittstellen mit zerstoßener Holzkohle. Anschließend werden die Knollen in ein nährstoffreiches Substrat gepflanzt und großzügig angegossen. Die Knollen werden Anfang Mai ins Freiland gepflanzt. Die Vermehrung durch Samen ist unüblich, da die Blüte erst 4–5 Jahre nach der Aussaat beginnt. Die Samen werden einzeln in kleine Töpfe mit einem Gemisch aus Torf und Sand gesät. Die Keimung erfolgt in einem Mini-Gewächshaus.
Crinum wird durch Samen und Knollen vermehrt. Hinweis: Einige Crinum-Arten sind giftig. Waschen Sie sich daher nach dem Umgang mit der Pflanze gründlich die Hände mit Wasser und Seife und beaufsichtigen Sie Kinder und Tiere, damit diese die Blätter und Blüten nicht pflücken oder kauen.

Krankheiten und Schädlinge: Anfällig für Wollläuse, Spinnmilben und Thripse.
Crinum
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