Chaenomeles

Chaenomeles (lateinisch: Chaenomeles) ist ein winterharter, lichtliebender Gehölz aus der Familie der Rosengewächse. Er ist auch als Japanische Zierquitte bekannt (dieser Name leitet sich von der Ähnlichkeit seiner Früchte mit Quitten ab).

Beschreibung: Chaenomeles ist ein relativ kleiner Baum oder Strauch mit einfachen Blättern, großen, lange haltbaren Nebenblättern und großen, duftenden Blüten. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein und stehen eher unregelmäßig an den Zweigen — entweder einzeln oder in prächtigen Büscheln mit jeweils zwei bis sechs Blüten. Chaenomeles blüht üppig und lange — man kann die prächtige Blütenpracht fast einen Monat lang bewundern!

Die Form der Früchte kann stark variieren, von birnen- bis apfelförmig. Die Oberfläche der Früchte kann gerippt oder glatt sein, mit einem Durchmesser von drei bis fünf Zentimetern, und gelegentlich findet man auch noch größere Exemplare. Die Ernte von Chaenomeles ist recht anspruchsvoll: Die Früchte sitzen nicht nur tief im Inneren der Sträucher, sondern sind auch durch die Dornen an den Trieben zuverlässig geschützt! Ein einzelner Strauch kann bis zu neun Kilogramm Früchte tragen.

Die Gattung Chaenomeles umfasst vier Arten.

Vorkommen

Chaenomeles ist in Japan, China und im fernen, geheimnisvollen Ostasien weit verbreitet.

Verwendung

Chaenomeles wird hauptsächlich als begehrte Obstpflanze angebaut. Sie findet auch breite Anwendung in der Landschaftsgestaltung und ist besonders häufig in eindrucksvollen Arrangements mit Stauden und verschiedenen Gehölzen zu sehen. Es gibt sogar einige Sorten der wunderschönen Chaenomeles, die ausschließlich zu Zierzwecken gezüchtet wurden — eine erfreuliche Entwicklung. Alle diese Sorten zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Größen und Farben sowie unterschiedliche Blütezeiten aus. Chaenomeles eignen sich auch hervorragend für die Gestaltung von blühenden, niedrigen Beeten oder Hecken.

Anbau und Pflege

Chaenomeles sollten in der Sonne gepflanzt werden und versuchen, Gebiete zu wählen, in denen sich im Winter ausreichend Schnee ansammelt, was die Zweige dieser Pflanze zuverlässig vor Frostschäden schützt. Diese Kulturpflanze wächst und entwickelt sich gut auf allen, vor allem aber auf kultivierten Böden (hauptsächlich Gartenböden), die nicht durch stehende Feuchtigkeit gekennzeichnet sind. Und die idealste Option für Chaenomeles wäre leichter Lehm, der sich durch eine leicht saure Bodenreaktion auszeichnet.

Chaenomeles ist in der Pflege sehr anspruchslos. Es reagiert sehr gut auf regelmäßige Fütterung, sowohl mit Mineraldüngern als auch mit organischen Stoffen. Es sollte nur gegossen werden, wenn eine Dürre einsetzt.

Chaenomeles erfordert auch einen systematischen Schnitt, der hauptsächlich aus einer Ausdünnung besteht, d. Und um die Pflanze zu verjüngen, werden die Triebe komplett herausgeschnitten. Dabei darf nicht vergessen werden, dass sich die Hauptfruchtbildung der Chaenomeles auf drei Jahre alte Zweige konzentriert.

Am häufigsten wird Chaenomeles durch Samen vermehrt, und dies kann sowohl im Herbst als auch im Frühling erfolgen. Und großfrüchtige und besonders ertragreiche Sorten werden meist vegetativ vermehrt — durch Wurzeltriebe, aber auch durch Schicht- oder Sommerstecklinge.

Übrigens können Chaenomeles-Sämlinge als Zwergunterlagen für eine Reihe von Apfel- und Birnensorten sowie für einige Weißdornarten und sogar Garten-Ebereschen dienen!

JAPANISCHE QUITTE (CHENOMELES) — Pflanzen, Pflege und Vermehrung

Chaenomeles chaenomeles

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