Bergahorn

Der Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.) gehört zur Familie der Ahorngewächse (Aceraceae Juss).

Beschreibung des Bergahorns

Der Bergahorn ist ein hoher, schlanker Baum, der eine Höhe von bis zu 40 Metern und einen Stammumfang von etwa 1, 5 Metern erreicht. Er besitzt eine relativ dichte, pyramidenförmig-kugelige Krone. Die Rinde des Bergahorns ist bräunlich-grau. Bei älteren Bäumen reißt die Rinde ein und schält sich ab, wodurch die jüngere, hellere Rinde zum Vorschein kommt. Daher erscheint der Stamm hellgrau oder weißlich. Die Blätter sind mit 17 Zentimetern Länge und Breite recht groß und herzförmig-runden Ursprungs. Sie sind oberseits dunkelgrün, unterseits matt und bläulich-weißlich. Die Blattspreite ist in der Regel fünflappig und eingeschnitten. Der Blütenstand des Bergahorns ist eine langstielige, schmale, vielblütige Traube von bis zu 16 Zentimetern Länge. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von acht Millimetern und sind gelblich-grün. Die geflügelten Früchte (Samaras) werden sechs Zentimeter lang. Reife Blüten sind bräunlich und tragen runde, gewölbte Nüsse.

Der Bergahorn blüht von Mai bis Juni, die Fruchtreife erfolgt im September. In freier Natur kommt diese Pflanze in Moldawien, im Westkaukasus, im südwestlichen Baltikum, im Schwarzmeergebiet Russlands sowie in den Karpaten und im Dneprgebiet der Ukraine vor. Sie bevorzugt Bergwälder, Geröllhalden, Felsspalten, Fluss- und Bachufer sowie Felshänge in Höhenlagen bis zu 1800 Metern über dem Meeresspiegel. Der Bergahorn wächst einzeln oder in kleinen Gruppen. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Pflanze eine sehr wertvolle Honigpflanze und zugleich eine Zierpflanze ist.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften des Bergahorns

Falscher Bergahorn ist mit sehr wertvollen Heilkräften ausgestattet, und es wird empfohlen, die Rinde und den Saft dieser Pflanze für medizinische Zwecke zu verwenden. Das Vorhandensein solch wertvoller Heileigenschaften wird durch den Gehalt an Allantoin, Xylemsaft, Cycloitol-Quebrachit, Suberinlipid, Kohlenhydraten, Phloem- und Kambialsaft sowie den folgenden organischen Säuren in den Wurzeln erklärt: Zitronen- und Apfelsäure. Die Blätter dieser Pflanze enthalten den Gerbstoff Geranin, Cyclitole und deren Derivate, Leukoanthocyanin, Leukocyanidin, Carotinoide sowie Kaffee-, Gallus-, Synan-, Ellag- und p-Cumarsäure. Die Blüten und Samen dieser Pflanze enthalten Quebrachit und die Samen enthalten fettes Öl.

Als sehr wertvolles Adstringens empfiehlt sich ein Sud aus der Rinde des Falschen Bergahorns. Der Saft dieser Pflanze sollte als Diuretikum und auch gegen Skorbut eingesetzt werden. Sowohl Sirup als auch Zuckerersatz werden aus dem Saft des Pseudoplatan-Ahorns gewonnen. Das Holz dieser Pflanze wird in der Möbelproduktion sowie für Holzschnitzereien verwendet.

Bei Durchfall und Enterokolitis wird empfohlen, das folgende Mittel auf Basis dieser Pflanze zu verwenden: Um ein solches Mittel zuzubereiten, müssen Sie einen Esslöffel der Rinde des falschen Bergahorns pro dreihundert Milliliter Wasser einnehmen. Diese Mischung sollte fünf Minuten lang gekocht werden, eine Stunde ziehen lassen und anschließend sorgfältig filtriert werden. Nehmen Sie das resultierende Produkt dreimal täglich mit zwei Esslöffeln ein.

Falscher Bergahorn

Falscher Bergahorn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"