Lärchenschwamm

 

Der Lärchenschwamm gehört zur Familie der Porlingsgewächse (Polyporaceae). Sein lateinischer Name lautet Fomitopsis officinalis L. Die Familie selbst heißt Polyporaceae R. Br.

Beschreibung des Lärchenschwamms

Der Lärchenschwamm ist auch unter den Trivialnamen Agaricus und Zunderschwamm bekannt. Er gehört zu einer Gruppe von Pilzen, die Lärchen und andere Nadelbäume befallen. Meist erscheint er als mehrschichtiger, hufförmiger, gelblich-weißer Wucherung am Stamm einer Lärche. Die Fruchtkörper können hart sein oder sich mitunter schnell ausdehnen. Der Lärchenschwamm erreicht einen Durchmesser von etwa 70 bis 80 Zentimetern und ein Gewicht von über drei Kilogramm. Dieser Pilz kommt in Sibirien, im Fernen Osten und im nordöstlichen europäischen Russland vor. Er wächst an den Stämmen der Sibirischen Zeder und der Lärche, gelegentlich auch an Tannen.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften des Lärchenschwamms

Der Lärchenschwamm besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Für medizinische Zwecke empfiehlt sich die Verwendung des sogenannten Fruchtkörpers, der im Frühjahr oder Frühsommer geerntet wird. Seine wertvollen medizinischen Eigenschaften beruhen auf dem Gehalt an Hauptwirkstoffen — Harzen und Agaricinsäure. Darüber hinaus enthält der Fruchtkörper des Lärchenschwamms Phytosterole, fettes Öl und die folgenden organischen Säuren: Apfelsäure, Zitronensäure, Ricinolsäure, Fumarsäure und Eburicolsäure. Er enthält außerdem Mineralsalze, Harz, Glukose, Mannitol und weitere heilende Substanzen. Ein Aufguss aus Lärchenschwamm besitzt wertvolle blutstillende, abführende, leicht schlaffördernde und beruhigende Eigenschaften. Zudem lindert dieser Heilaufguss übermäßiges Schwitzen bei Tuberkulosepatienten. In der Volksmedizin findet der Lärchenschwamm breite Anwendung. Er wird dort unter anderem bei Neurasthenie, verschiedenen Blutungsstörungen, Fieber, Diabetes und Schlaflosigkeit eingesetzt. Sehr wirksam ist auch das folgende Mittel auf Lärchenschwammbasis: Um ein solches Heilmittel zuzubereiten, benötigen Sie einen Esslöffel gehackten Pilz. Diese Mischung sollte bei schwacher Hitze zwanzig Minuten lang in einem halben Glas Wasser gekocht werden. Danach empfiehlt es sich, diese Heilmischung mindestens vier Stunden ziehen zu lassen und anschließend die entstandene Heilmischung auf Lärchenschwammbasis sehr vorsichtig abzuseihen. Nehmen Sie das resultierende Arzneimittel drei- bis viermal täglich mit einem Esslöffel ein. Es ist zu beachten, dass es zur Erzielung der größtmöglichen Wirksamkeit bei der Einnahme eines solchen Mittels empfohlen wird, nicht nur alle Regeln für die Zubereitung eines solchen Mittels strikt einzuhalten, sondern auch alle Regeln für die Einnahme dieses auf Lärchenschwamm basierenden Mittels sorgfältig zu befolgen. Bemerkenswert ist, dass die chemische Zusammensetzung des Lärchenschwamms noch nicht vollständig untersucht ist; Aus diesem Grund ist die Nutzung der medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze noch nicht abgeschlossen. Dementsprechend ist es möglich, dass in naher Zukunft neue Möglichkeiten entstehen, die heilenden Eigenschaften des Lärchenschwamms zu nutzen. Lärche, Schwamm

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