Cassabanana

Die Cassabanana (lateinisch: Sicana odorifera) ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie wird oft auch Duftkürbis oder Duft-Sicana genannt.

Beschreibung: Die Cassabanana ist eine schnellwüchsige, krautige und attraktive, mehrjährige Kletterpflanze, die bis zu 15 Meter lang werden kann. Aufgrund ihrer Größe benötigt sie eine stabile Rankhilfe. Die Cassabanana ist zudem sehr wüchsig: Ungehindert kann sie den Stützbaum komplett umwuchern und ihn ersticken.

Je nach Sorte blüht die Pflanze mit gelben oder weißen Blüten. Die weiblichen Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern, die männlichen von etwa zwei Zentimetern. Die Früchte der Cassabanana verströmen einen überraschend angenehmen und süßen Melonenduft, der so intensiv ist, dass er schon von Weitem wahrnehmbar ist. Sie können zylindrisch, elliptisch oder leicht gebogen sein und erreichen oft eine Dicke von sieben bis zwölf Zentimetern und eine Länge von dreißig bis sechzig Zentimetern. Jede Frucht ist von einer relativ harten, glänzenden Schale umgeben.

Unreife Früchte können orange-rot, burgunderrot, dunkelviolett oder sogar schwarz sein, während vollreife Früchte einen satten Gelb- oder Orange-Gelbton annehmen. Das saftige Fruchtfleisch der Maniok ist leicht fest, der essbare Teil ist jedoch nur etwa zwei Zentimeter dick. Jede Frucht enthält außerdem eine kleine Höhlung, die reichlich mit einer fleischigen, eher lockeren Substanz sowie dicht gepackten Samen gefüllt ist. Wo sie wächst: Die Maniok stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie wird in Ecuador, Peru und Brasilien weit verbreitet angebaut. Jüngste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Maniok bereits in der präkolumbianischen Zeit kultiviert wurde.

Verwendung: Maniokfrüchte sind reich an B-Vitaminen und Provitamin A (Carotin). Sie enthalten zudem nennenswerte Mengen an Phosphor und Kalzium. Maniok kann frisch verzehrt oder zu Konfitüren, Marmeladen oder Gelees verarbeitet werden. Ungesüßte, unreife Früchte finden breite Verwendung in Suppen, Beilagen und Salaten, wo sie als äußerst nahrhaftes Gemüse dienen.

Der intensive Duft der Maniokpflanze ermöglicht es Einheimischen, sie als Lufterfrischer zu verwenden. Man kann sie auch zum Beduften von Wäsche nutzen, indem man geschnittenes Maniokfleisch in den Kleiderschrank oder Wäscheschrank legt. Der Duft der Maniokpflanze soll zudem Motten fernhalten. In Süd- und Mittelamerika trinken Einheimische bei Halsschmerzen Wasser, in dem kleine Stücke des Fruchtfleisches über Nacht eingeweicht wurden (um eine leichte Gärung zu ermöglichen). Ein Aufguss aus Manioksamen sowie ein Absud aus Blüten oder Blättern werden als Mittel zur Anregung der Menstruation und als wirksames Wurmmittel, Abführmittel und Fiebermittel eingesetzt. Es ist wichtig, die Aufgüsse und Absuds nicht zu stark zuzubereiten, da die genannten Pflanzenteile Blausäure enthalten, ein recht starkes Gift. Maniokblätter werden außerdem zur Behandlung von Gebärmutterblutungen und einer Vielzahl sexuell übertragbarer Krankheiten verwendet. Gegenanzeigen

Derzeit sind keine Gegenanzeigen für den Verzehr von Maniok bekannt, eine individuelle Unverträglichkeit kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Maniok Maniok

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