Mirris

Mirris (lat. Mirrhis) ist eine dekorative Blattpflanze aus der Familie der Regenschirme. Im Volksmund wird diese Pflanze wilde Petersilie, würziges oder duftendes Buten, aber auch Weihrauch oder spanischer Kerbel genannt.

Beschreibung

Mirris ist eine aufrechte, mehrjährige Doldenblütlerpflanze, die im zweiten Jahr blüht und überraschend schöne Spitzenblätter aufweist. Und seine Höhe liegt normalerweise zwischen siebzig und einhundertzwanzig Zentimetern. Die Wurzeln der Myrrhe sind dick, zapfenförmig und stark verzweigt.

Im ersten Jahr ihrer Entwicklung bildet Myrrhe ziemlich große Rosetten aus duftenden und zarten, eleganten grünen Blättern (sie verströmen ein ziemlich starkes und deutlich ausgeprägtes würziges Aroma), und ab dem zweiten Jahr erfreut diese Pflanze mit ihrer Blüte, die normalerweise von Juni bis Juli-August erfolgt. Die Blattstiele dieser Pflanze sind leicht kurz weichhaarig und mehrfach gefiedert.

Miniaturblüten der weißen Myrrhe bilden luxuriöse Blütenstände in Form komplexer Regenschirme ohne Hülle. Myrrhisfrüchte sind linealisch-lanzettliche oder linealische Viskofruchtblätter, deren Breite zwischen vier und fünf Millimetern und deren Länge fünfzehn bis fünfundzwanzig Millimeter erreicht. Und die Samen dieser Pflanze sind ziemlich groß, schwarz und glänzend.

An einem Ort wächst Myrrhe bis zu zehn Jahre lang gut, während sie ohne Schutz überwintern kann und leicht verwildert.

Wo wächst es

Myrrhe ist in westeuropäischen Bergwäldern beheimatet. Heute kommt diese Pflanze unter natürlichen Bedingungen in Süd- und Mitteleuropa vor, von Spanien mit Frankreich im Westen bis nach Italien und Jugoslawien im Osten. Etwas seltener wird Myrrhe in anderen europäischen Regionen (Ost- und Nordeuropa) oder in südamerikanischen Gebieten angebaut, wo diese Pflanze häufig verwildert.

Nutzung

Am häufigsten wird Myrrhe als Heil- oder Gewürzpflanze angebaut. Diese Pflanze verfügt über einen sehr beeindruckenden Gehalt an Mineralsalzen, Vitaminen und ätherischen Ölen. Und auch Myrrhensamen sind sehr reich an fetten und ätherischen Ölen. Und junge frische Samen, Wurzeln und Blätter der Myrrhe können als Gewürz für verschiedene Gemüsegerichte verwendet werden — in den meisten Fällen wird Myrrhe wie Anis verwendet. Es ist durchaus möglich, Myrrhis zu Salaten und Suppen hinzuzufügen.

In einigen europäischen Ländern wird Myrris auch in der Medizin und Tiermedizin häufig verwendet — sowohl die oberirdischen Pflanzenteile als auch Wurzeln und Samen. Myrriswurzeln helfen bei Husten und Verdauungsbeschwerden, während das Kraut hervorragend schleimlösend, wundheilend, desinfizierend und hautpflegend wirkt und häufig bei verschiedenen Magenbeschwerden und Anämie eingesetzt wird. Besonders Kinder und ältere Menschen profitieren von diesem Kraut.

Anbau und Pflege

Myrris ist anspruchslos, äußerst trockenheitsresistent und winterhart. Die Pflanze gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Fruchtbare, lehmige Böden sind ideal.

Bezüglich der Bewässerung: Der Boden sollte mäßig feucht sein. Besonders in heißen, trockenen Sommern ist regelmäßiges Gießen wichtig. Der Boden sollte gelegentlich aufgelockert werden. Jäten ist ebenfalls hilfreich.

Myrris lässt sich durch Teilung der Sträucher oder durch Aussaat vermehren — im letzteren Fall werden die Samen üblicherweise stratifiziert. Es ist auch möglich, diese Pflanze vor dem Winter auszusäen.

Myrris odorata (Wilder Kerbel, Duftkerbel, Würzige Knospe) ist eine krautige Pflanze.

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