Selbstgebauter gemauerter Ofen zur Warmwasserbereitung zu Hause

Die Warmwasserbereitung aus einem Ziegelofen ist das effektivste System zur Beheizung großer Räume. Ein selbstgebauter Ofen zur Warmwasserbereitung nimmt im Vergleich zu einem alten russischen Massivofen nur halb so viel Platz ein. Darüber hinaus ist ein selbstgebauter Heizofen sehr effizient und wirtschaftlich — er hat einen geringen Brennstoffverbrauch, sorgt für Wärme und Behaglichkeit im Haus und unterscheidet sich optisch praktisch nicht von herkömmlichen Designs.
Entwurf und Foto eines selbstgebauten Ofens mit Warmwasserbereitung
Dieser Entwurf eines gemauerten Ofens mit Warmwasserbereitung wurde vom Heizungsingenieur G. Rusinov vorgeschlagen, der auf der Grundlage des Entwurfs von Dorföfen seinen eigenen Originalofen erfand. Der Wirkungsgrad eines solchen selbstgebauten Heizofens beträgt mehrere zehn Prozent. Dies wird dadurch erreicht, dass die Wärme in diesem System nicht durch Ziegel, sondern durch Wasser gespeichert wird, dessen Wärmekapazität fünfmal höher ist.
Um Wasser zu erhitzen, verwendet dieser selbstgebaute Ofen zum Heizen eines Hauses einen Wärmetauscher mit einer sehr entwickelten Heizfläche von 3 m2. Dies ist ein hoher Wert, der es ermöglicht, in einem kleinen Volumen eine thermische Leistung von 18. 000 kcal/h oder 21 kW zu entwickeln. Dies reicht völlig aus, um ein zweistöckiges Haus mit einer Fläche von 240 m3 zu heizen.
Der schwierigste Prozess beim Bau eines solchen Ofens ist die Schaffung eines Wärmetauschers. Es sollte aus vier Strahlungs- und zwei Konvektionsschirmen bestehen.
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Beachten Sie das Foto: Ein wasserbeheizter Ofen verfügt über einen Wärmetauscher, der zwei Behälter umfasst — den unteren (rechteckigen) und den oberen (zylindrischen), die durch gebogene und gerade Rohre verbunden sind.
Das Holz brennt darin und gibt dabei Wärme ab, die von drei Reihen vertikaler Rohre und dem unteren Teil des zylindrischen Behälters absorbiert wird. Sie bilden vier Strahlungsschirme. Während sich die heißen Gase bewegen, steigen sie zunächst nach oben und dann, um die Wand herum, nach unten und „waschen“ dabei die gesamte Oberfläche des zylindrischen Behälters und eine Reihe von Rohren an der Rückseite des Ofens.
Diese effektiv gestaltete Oberfläche gewährleistet eine maximale Wärmeaufnahme durch das Kühlmittel. Die Wärme im Wärmetauscher erhitzt das Wasser und lässt es vom unteren Behälter durch die Rohre nach oben zirkulieren. Dort sammelt sich das heiße Wasser in einem zylindrischen Behälter, wo es seine Temperatur ausgleicht. Anschließend fließt das heiße Wasser unabhängig vom zylindrischen Behälter durch die Rohre zu den Heizkörpern in den Wohnräumen. Sobald das Wasser seine Wärme an die Luft abgegeben hat, kühlt es ab und fließt zurück in den unteren Behälter des Wärmetauschers. Der gesamte Kreislauf wiederholt sich. In diesem System zirkuliert das Wasser ohne Pumpe durch die Rohre; diese Bewegung wird durch das Feuer im Brennraum angetrieben.
Zuerst müssen Sie die benötigten Materialien für den Ofenbau besorgen. Anschließend fertigen Sie alle Teile und Komponenten für den Bau an. Die erforderlichen Abmessungen der Teile, der Rohrdurchmesser und die Blechdicke müssen bestimmt werden.


Alle Verbindungsstellen müssen so spaltfrei wie möglich sein. Die fertigen Teile müssen sorgfältig zusammengefügt und die Verbindungen leicht punktgeschweißt werden. Sobald die Einzelteile mit größter Sorgfalt montiert wurden, kann die Endmontage beginnen.


Dies ist der anspruchsvollste Arbeitsschritt und erfordert höchste Präzision, da der Wärmetauscher das Herzstück des Ofens bildet. Nach der Montage muss der Wärmetauscher auf seine Festigkeit geprüft werden, um sicherzustellen, dass heißes Wasser keine Schweißnähte beschädigt. Zum Testen wird das untere Einlassrohr verschweißt und der Wärmetauscher anschließend bis zum Rand mit Wasser gefüllt.


Verbinden Sie nun den Auslass mit einem Behälter und befüllen Sie ihn unter Druckkontrolle mit Druckluft (1 MPa bzw. 10 kg/cm²). Sollten Tropfen aus den Schweißnähten austreten, lassen Sie das gesamte Wasser aus dem Wärmetauscher ab und verschweißen Sie die undichten Stellen sorgfältig nach.
Der Ofen kann an jedem beliebigen freien Platz im Haus installiert werden; seine Position hat keinen Einfluss auf die Funktion der Heizungsanlage. Einbau eines gemauerten Warmwasserofens
Für den Einbau eines Warmwasserofens mit Wärmetauscher benötigen Sie 300 feuerfeste Ziegelsteine (240 x 120 x 60 mm) und Zement der Festigkeitsklasse 400. Zum Verbinden der Ziegelsteine bereiten Sie einen Bindemittelmörtel aus Zement und gebrochenem feuerfestem Ziegelsand (im Verhältnis 3:2) zu. Die Dicke des Bindemittelmörtels zwischen den Ziegelsteinen sollte 10 mm nicht überschreiten.
Nachdem der Ofen eingebaut und der Bindemittelmörtel ausgehärtet ist, schließen Sie den Ofen an die Heizungsanlage des Hauses an und verbinden Sie den Schornstein mit dem Ofenrohr. Anschließend können Sie den Ofen mit Wasser befüllen und einen Probelauf durchführen.
Bei sorgfältiger Ausführung der Arbeiten sollte alles reibungslos verlaufen. Gehen Sie daher beim Einbau der Teile und beim Verlegen der Ziegelsteine sorgfältig und gewissenhaft vor. So stellen Sie sicher, dass der Ofen Ihr Haus lange Zeit zuverlässig und effizient beheizt. Gemauerter Ofen
Selbstgebauter gemauerter Ofen für Warmwasserheizung zu Hause






