Santol

Santol (lat. Sandoricum koetjape) ist ein Obstbaum aus der Familie der Meliaceae.
Beschreibung
Santol ist ein schnell wachsender immergrüner Baum, der eine Höhe von fünfzehn bis fünfundvierzig Metern erreichen kann. Und die Länge seiner elliptischen oder länglichen Blätter liegt zwischen fünfzehn und dreißig Zentimetern.
Die Größe der Santol-Blüten beträgt normalerweise nicht mehr als einen Zentimeter und die Blüten selbst sind gelblich-grünlich oder rosa gefärbt.
Die kugelförmigen Früchte des Santol erreichen einen Durchmesser von vier bis siebeneinhalb Zentimetern. Derzeit gibt es zwei Obstsorten (übrigens galten sie früher als unterschiedliche Arten) — mit gelber und rötlicher, samtiger Schale. Und in Thailand findet man am häufigsten bräunliche oder rötliche Früchte. Die Schale von Santol enthält Latex und in beiden Früchten befindet sich ein süßes und sehr saftiges transparentes weißes Fruchtfleisch, in dem bräunliche und ziemlich große Samen in einer Menge von drei bis fünf Stücken verloren gehen. Darüber hinaus wird das Fruchtfleisch in mehrere Segmente unterteilt. Äußerlich erinnern Santol-Scheiben ein wenig an geschälte Mangostanfrüchte — aus diesem Grund wird Santol in Frankreich und England als falsche oder wilde Mangostanfrucht bezeichnet.
Die Schale von Santol ist ziemlich dick, sodass es nicht schwierig ist, sie mit den Händen zu schälen. Die Erntezeit dieser saftigen Früchte dauert normalerweise von Juni bis August.
Wo wächst es
Als Geburtsort dieser Kultur gelten die malaiische Halbinsel, Südlaos, Kambodscha und Vietnam. Von diesen Staaten aus verbreitete sich Santol nach und nach nach Mauritius und auf die Philippinen sowie nach Indonesien und Indien. Derzeit werden in diesen Ländern reiche Mengen an Santol geerntet.
Für die meisten Völker Südostasiens ist Santol von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Bewerbung
Es ist durchaus akzeptabel, Santol in seiner unverarbeiteten Form zu essen. Darüber hinaus werden auf Basis dieser Frucht verschiedene alkoholische Getränke sowie Marmelade, Gelees und Konfitüren zubereitet. Und die Thailänder weichen Santol speziell ein, um so etwas wie eingeweichte Birnen oder Äpfel zu erhalten. Santol macht auch ein wunderbares Dessert mit einer Soße aus zerstoßenem Eis und reichhaltigem Sirup.
Sehr oft wird Santol mit langen Stielen verkauft — nach dem Abschneiden der Schale essen Thailänder es direkt „am Stiel“. Oder Sie schneiden die Frucht einfach in zwei Teile und essen, nachdem Sie den süßen Kern separat gegessen haben, das restliche süß-saure Fruchtfleisch mit einem Löffel. Manche Feinschmecker essen Santol mit Pfeffer oder Salz — in diesem Fall verwandelt es sich in eine Art Gemüse.
Die Samen sind absolut ungenießbar; Darüber hinaus kann ihr Verzehr zu schweren Darmstörungen führen, da die Samen giftige Stoffe enthalten.
Die Rinde und die Blätter von Santol werden häufig in der Medizin verwendet — sie eignen sich hervorragend als Umschläge. Einige Teile der Blätter haben eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung. Darüber hinaus wurde experimentell nachgewiesen, dass Extrakte aus den Stängeln dieser Pflanze eine krebshemmende Wirkung haben und der Extrakt aus ihren Samen insektizide Eigenschaften hat.
Santol eignet sich sehr gut zur Stärkung des Knochengewebes und ist ein hervorragender Helfer bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Frucht hat eine allgemein stärkende Wirkung auf den Körper und wird zum Verzehr empfohlen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Santol ist nicht weniger nützlich für die Gesundheit von Zähnen und Knochen — es ist sehr reich an Phosphor und Kalzium.
Santolholz hat auch eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung — es ist hervorragend poliert und lässt sich ohne große Schwierigkeiten verarbeiten. Diese Eigenschaften ermöglichen die Verwendung zur Herstellung von Möbeln.
Kontraindikationen
Wenn Sie eine individuelle Unverträglichkeit haben, ist von der Verwendung von Santol abzuraten — die darin enthaltenen Verbindungen können leicht allergische Reaktionen hervorrufen.



