Tamariske

Die Tamariske (lateinisch: Tamarix) ist ein lichtliebender, verholzender Baum aus der Familie der Tamariskengewächse. Sie ist auch als Tamariske bekannt und wird in einigen russischen Regionen auch als Perlenbaum oder „Gottesbaum“ bezeichnet.
Übrigens galt die Tamariske in der Antike bei den alten Sumerern als einer der wichtigsten heiligen Bäume!
Beschreibung
Tamarisken sind prächtige Sträucher oder kleine immergrüne oder laubabwerfende Bäume mit üppigen, ausladenden Kronen. Zahlreiche schlanke, stäbchenförmige Triebe dieser Pflanze sind dicht mit winzigen, bläulich-grünen Blättern bedeckt. Die kleinen, schuppigen Blätter der Tamariske sitzen eng an kräftigen, nadelartigen Zweigen, wodurch die Pflanze der Zypresse ähnelt. Die winzigen rosa, weißen oder violetten Blüten der Tamariske bilden besonders attraktive Trauben.
Derzeit sind mehr als 75 Tamariskenarten bekannt.
Wo sie wächst
Die Tamariske hat ein breites Verbreitungsgebiet, von Indien bis Südeuropa. Auch in Russland ist sie heimisch, wo fünf verschiedene Arten vorkommen. Am häufigsten findet man die Tamariske in den Steppen, Halbwüsten und Wüsten Asiens, Afrikas und Südeuropas.
Verwendung
In südlichen Regionen wird die Tamariske häufig zur Landschaftsgestaltung verwendet. Sie zählt zu den besten Arten, nicht nur für dekorative Zwecke, sondern auch zur Stabilisierung von lockerem Sand. Die Tamariske macht sich gleichermaßen gut in Parks, auf Plätzen und in Alleen. Auch in Zentralrussland ist die Tamariske sehr beliebt — sie wird zur Anlage prächtiger, immerblühender Dickichte verwendet und kann, bei richtiger Pflanzung und regelmäßigem Schnitt, zu attraktiven Hecken geformt werden. Die kleinen Zweige der Tamariske sowie ihre wunderschönen Blütenstände eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Und als Solitärpflanze ist sie einfach atemberaubend!
Junge Tamariskenzweige werden von Nutztieren gern gefressen, und im Herbst entwickeln die Zweige dieser Pflanze eine stark abführende Wirkung, die bei Bedarf ebenfalls berücksichtigt werden kann. Diese Schönheit ist zudem eine hervorragende Pollenproduzentin!
Was das Holz der Tamariske betrifft, so ist diese Pflanze sehr dicht und weist unglaublich schöne Muster auf. Aufgrund der Tatsache, dass sehr große Bäume nicht so häufig vorkommen, wird sie jedoch hauptsächlich zum Schnitzen und Drechseln sowie für die Herstellung kleinerer Kunsthandwerke verwendet. Und als Brennstoff werden oft überwucherte Exemplare im Alter von vier bis sieben Jahren verwendet.
Wachsen und pflegen
Tamarix wächst gut auf nährstoffreichen und relativ leichten Böden. Im Allgemeinen ist diese Schönheit für Böden völlig unprätentiös — wenn Sie sie auf kargen, salzhaltigen Böden pflanzen, wächst sie auch gut, da Tamarix eine ziemlich hohe Salztoleranz aufweist. Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass diese Pflanze nicht nur lichtliebend, sondern auch sehr wärmeliebend ist, obwohl sich einige ihrer Sorten durch eine sehr beeindruckende Winterhärte auszeichnen.
Tamarix verträgt Transplantationen und Haarschnitte sehr gut und seine Vermehrung erfolgt in der Regel entweder durch Triebe oder mit Hilfe von Stecklingen, insbesondere grünen. Darüber hinaus wurzeln im Winter oft kleine Zweige dieser Pflanze im Wasser auf Fensterbänken. Tamarix kann auch durch Samen vermehrt werden — sie können sich auch einer recht guten Keimfähigkeit rühmen.
Tamarix ist ein durchbrochener Sichtschutz im Garten.
Tamarix Tamarix




