Gardenie

Gardenia sollte in die Familie der Rubiaceae eingeordnet werden. Diese Pflanze stammt aus Japan, China, Indien und Südafrika.
Unter natürlichen Bedingungen ist die Pflanze ein Strauch, dessen Höhe eineinhalb Meter erreicht. Dieser Baum ist entweder mit kahlen oder kurz weichhaarigen Trieben ausgestattet. Die Blätter sind etwa acht Zentimeter lang, die Blüten sind einzeln und weiß oder gelb gefärbt. Gardenien blühen von Mai bis August. Allerdings kann die Pflanze dann zu Beginn des Winters blühen. Es gibt etwa dreihundert Gardenienarten. Der Hauptunterschied zwischen Gardenienarten besteht darin, ob ihre Blüten gefüllt sind oder nicht.
Die am häufigsten zu Hause und im Garten verwendeten Gardenienarten sind: Pleno, Veitchii und Fortunei. Die erste Sorte zeichnet sich durch gefüllte weiße Blüten aus, die zweite Sorte hat ebenfalls gefüllte Blüten und die letzte Sorte hat ebenfalls gefüllte Blüten, die recht groß sind.
Gardenie ist eine wunderbare Blume, die zu Hause angebaut werden kann. Als Zimmerpflanze wird am häufigsten Gardenie-Jasmin bevorzugt.
Gardenienpflege
Gardenie ist eine eher launische Pflanze, die viel Aufmerksamkeit und ständige Pflege erfordert. Die optimale Lösung wäre, den Topf mit der Pflanze am Süd- oder Südwestfenster aufzustellen. Gardenia liebt sowohl Sonnenlicht als auch Wärme. Im Sommer empfiehlt es sich, den Topf mit der Pflanze an die frische Luft zu bringen. Allerdings benötigt die Pflanze etwas Schatten; Durch direkte Sonneneinstrahlung kann die Gardenie die Farbe ihrer Blätter verlieren und es können sich kleine braune Flecken auf ihnen bilden. Im Winter sollten Sie sorgfältig darauf achten, dass die Pflanze ausreichend Licht erhält.
Gardenien benötigen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit; Die Pflanze sollte regelmäßig besprüht werden. Hierfür eignet sich ausschließlich warmes Wasser, das weder auf die Knospen noch auf die Gardenienblüten gelangen sollte. Viele Experten ziehen es vor, nur die Luft auf die Gardenienblüte selbst zu sprühen. Sie können den Topf auch in einen mit Kies und Wasser gefüllten Behälter stellen. Der Topf selbst sollte jedoch das Wasser nicht berühren. Diese Methode trägt dazu bei, die erforderliche Luftfeuchtigkeit sicherzustellen und schützt außerdem die Wurzeln der Pflanze vor möglicher Fäulnis.
Für Gardenien ist eine Temperatur von etwa 25 Grad die beste Lösung, diese Temperatur sollte jedoch nicht unter 15 Grad liegen. Kälte kann sich äußerst negativ auf die Wurzeln einer Pflanze auswirken, daher sollten Sie im Winter besonders vorsichtig sein und die Temperatur im Raum sorgfältig überwachen. Die optimale Lösung wäre die Aufstellung der Pflanzen auf einem Ständer aus Polystyrolschaum. Gardenien und plötzliche Temperaturschwankungen sind ebenfalls kontraindiziert.
Zum Gießen benötigen Sie weiches und warmes Wasser, was besonders für Gardenien wichtig ist. Gefiltertes Wasser ist eine ausgezeichnete Wahl; Sie können auch zuvor abgekochtes Regenwasser verwenden. Der Boden sollte immer leicht feucht sein. Natürlich sollte im Frühling und Sommer intensiver und reichlicher gegossen werden und im Winter sollte die Bewässerung etwas reduziert werden.
Als Boden sollte leicht saurer Boden verwendet werden. Dieser Boden sollte zu gleichen Anteilen aus Humus, Torf, Sand und Rasen bestehen.
In der Zeit von März bis August müssen Sie zweimal im Monat Kaliumdünger ausbringen, allerdings sollten Sie genau die Hälfte der auf der Packung angegebenen Menge einnehmen. Sie sollten Gardenien auch regelmäßig mit eisenhaltigen Präparaten füttern.
Eigentlich sind das alles Geheimnisse der Gardenienpflege und allgemeine Empfehlungen. Wenn Sie diese befolgen, erhalten Sie eine sehr schöne Pflanze, die Sie mit ihrem schönen Aussehen begeistern wird.






