Pachira

Die Pachira gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und umfasst etwa 24 Arten. Einige Arten tragen essbare Früchte.

Die am häufigsten in Innenräumen kultivierte Art ist die Wasserpalme (Pachira aquatica). Ihre Früchte sind essbar. Äußerlich ähnelt sie einem Flaschenbaum und kann auch als Bonsai gezogen werden. Die Pachira wächst eher langsam, kann aber bei richtiger Pflege und Kultivierung eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen.

In der Regel wird sie als Solitärpflanze gehalten, gelegentlich findet man aber auch mehrstämmige Exemplare. Für diese werden junge Sämlinge in einen Topf gepflanzt, sodass sich die Stämme mit der Zeit verflechten. Dies dauert etwa drei Jahre, das Ergebnis ist jedoch sehr attraktiv. Pflege und Kultivierung der Wasserpalme: Für ein kräftiges Wachstum und eine schöne Entwicklung benötigt die Pflanze viel, aber indirektes Licht. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, diese Pflanze an einem Ost- oder Westfenster zu kultivieren. Südfenster sind zwar auch geeignet, jedoch sollte die Pflanze dort tagsüber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. An einem schattigen Standort auf der Nordseite entfaltet sie ihre volle Pracht nicht. Im Sommer empfiehlt es sich, die Pflanze ins Freie zu stellen, sie aber zuverlässig vor Sonne, Niederschlag und starkem Wind zu schützen.

Die optimale Temperatur für die Pflanze liegt im Frühling und Sommer zwischen 21 und 25 Grad Celsius. Im Winter sollte sie etwa 15 bis 16 Grad Celsius warm sein. Wichtig ist außerdem, die Pflanze nicht in der Nähe von Heizkörpern zu platzieren und Zugluft zu vermeiden, da sie sonst eingehen kann.

Verwenden Sie zum Gießen der Pflanze weiches, warmes Wasser, leicht über Zimmertemperatur. Gießen Sie am besten von unten, Sie können die Pflanze aber auch am Topfrand gießen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Stamm nicht nass wird. Im Frühling und Sommer gießen Sie die Pachira erst, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Vom Spätherbst bis zum Spätwinter sollten Sie weniger gießen. Bei zu viel Wasser beginnt der Stamm zu faulen, bei zu wenig welken die Blätter sichtbar.

Das Besprühen der Pflanze ist nicht notwendig; sie gedeiht in trockener Zimmerluft. Wenn Sie jedoch ein üppigeres Wachstum wünschen, können Sie die Pflanze morgens und abends besprühen. Besprühen Sie dabei nur die Blätter, da zu viel Feuchtigkeit am Stamm Fäulnis verursachen kann.

Düngen Sie die Pflanze im Winter und Herbst nicht. Vom Frühling bis zum Sommer empfiehlt es sich jedoch, die Pflanze etwa zwei- bis dreimal im Monat mit einem mineralischen Komplexdünger für Zimmerpflanzen zu düngen.

Die langen Triebe der Pachira müssen im Herbst zurückgeschnitten werden. Aus den Schnittstellen wachsen mehrere neue Triebe, wodurch die Krone dichter wird.

Die Pachira ist ein Baum mit sichelförmiger Krone. Sie ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze für Zuhause und Büro. Pflegetipps.

Pachira pachira

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