Cycad

Zierbäume un d-sträucher, Cycas (lat. Cycas), sind eine Gattung von Gymnospermen aus der Familie der Cycads. Andere Namen sind Sagopalmen oder Cycas.
Nach einigen Quellen umfasst die Gattung etwa 90 Arten, nach anderen nur 20 Arten. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Madagaskar, Australien, Indien, China, Japan, Indonesien sowie zahlreiche Inseln des Pazifiks und des Indischen Ozeans. In Russland wird Palmfarn nur an der Schwarzmeerküste angebaut; Sie wird oft als Zimmerpflanze verwendet. Die Pflanze ist im Volksmund als Kaffernbrot, Kaffernbrotfrucht oder Kaffernbrot bekannt. Solche Namen spiegeln den Wert der Pflanze als Nahrungsquelle wider, da der Kern des Stammes und seine Rinde große Mengen an Stärke enthalten, die zur Herstellung von Sago-Getreide verwendet wird.
Häufige Typen und ihre Eigenschaften
Cycad ist eine niedrige, palmenförmige Pflanze, die eine prächtige Dekoration für Gärten und Innenräume darstellt. Cycad ist eine langsam wachsende Kulturpflanze; In einem Lebensjahr bildet es nur eine Reihe großer Blätter, deren Lebensdauer zwischen 3 und 10 Jahren variiert. Danach sterben sie ab und fallen ab. Der Stamm ist mit schneckenartig gewundenen Segmenten bedeckt (ähnlich wie Farne).
* Herabhängender Palmfarn oder abgewandter Palmfarn (lat. Cycas revoluta) — die Art wird durch kleine, grandiose Zierpflanzen mit einer Höhe von bis zu 2 m repräsentiert (in der Natur kommen Exemplare mit einer Höhe von bis zu 8 m vor). Die Krone ist Miniatur. Die Blätter sind dunkelgrün und glänzend. Gelbe Megasporophylle mit leuchtend roten Samenanlagen wirken vor dem Hintergrund des grünen Laubs eindrucksvoll.
*Cycas circinalis (lat. Cycas circinalis) — die Art wird durch bis zu 5 m hohe Zierpflanzen repräsentiert. Die Blätter sind länglich und ledrig. Die Art wird häufig in subtropischen und tropischen Gärten und Parks kultiviert.
*Tuara-Palmfarn (lat. Cycas thouarsii) — die Art wird durch bis zu 10 m hohe Pflanzen repräsentiert. Der gekräuselten Palmfarn sehr ähnlich. Der Stamm ist säulenförmig und im oberen Teil gabelförmig verzweigt.
*Kammförmiger Palmfarn (lat. Cycas pectinata) — die Art wird durch niedrige Pflanzen repräsentiert, die sich durch die besondere Aufteilung der Megasporophyllplatten auszeichnen.
*Cycas inermis (lat. Cycas inermis) — die Art wird durch Pflanzen repräsentiert, deren Blattstiele (im Gegensatz zu anderen Arten) keine Dornen haben. Megasporophylle von nichtdornigen Palmfarnen bilden einen dichten „Kragen“, der mit kräftig gelben Samen besetzt ist.
Wachstumsbedingungen
Palmfarne sind wärmeliebende Pflanzen, die an hellen Standorten gut gedeihen. Etwas direktes Sonnenlicht vertragen sie. Palmfarne, die im Haus kultiviert werden, sollten an einem nach Südosten oder Südwesten ausgerichteten Fenster stehen. Bei heißem Wetter benötigen sie Schutz vor der Mittagssonne.
Die optimale Temperatur für Entwicklung und Wachstum liegt im Frühling und Sommer bei 20–25 °C und im Winter bei 12–14 °C. Im Freien vertragen Palmfarne auch niedrigere Temperaturen. Bei höheren Wintertemperaturen werfen die Pflanzen ihre Blätter ab. Palmfarne sind trockenheitsverträglich, benötigen aber bei Temperaturen über 25 °C regelmäßiges Besprühen. Zimmerpflanzen werden auf mit feuchtem Kies oder Kieselsteinen gefüllte Untersetzer gestellt.
Vermehrung
Es gibt zwei Methoden zur Vermehrung von Palmfarnen: durch Aussaat und vegetativ. Züchter nutzen die Aussaatmethode, um neue Sorten zu entwickeln. Sobald die Samen gewonnen sind, werden sie in Töpfe mit einem Substrat aus Rasensoden, Laubkompost, Torf, Humus und Sand im Verhältnis 1:1:1:1:0, 5 oder in ein handelsübliches Palmensubstrat ausgesät. Wichtig ist eine gute Drainage durch Kieselsteine am Topfboden. Die Samen sollten bei einer Temperatur von 30–32 °C, regelmäßiger Feuchtigkeit und Belüftung gehalten werden. Die Keimlinge keimen nach 1–1, 5 Monaten.
Die weitere Entwicklung der Sämlinge verläuft sehr langsam. Das zweite Blatt erscheint erst nach einem Jahr, die folgenden Blätter nacheinander. Unter optimalen Bedingungen können zwei Blätter pro Jahr entstehen, dies ist jedoch äußerst selten. Am häufigsten wird die Pflanze über Triebspitzen oder Ausläufer vermehrt. Stecklinge und Triebe werden in Töpfen mit dem gleichen Substrat bewurzelt, in dem die Samen ausgesät wurden. Beim Umpflanzen junger Pflanzen ist äußerste Vorsicht geboten; es wird nicht empfohlen, die Erde von den Wurzeln abzuschütteln oder sie mit Wasser abzuwaschen.
Pflege
Mäßig gießen; Staunässe vermeiden, da das Wurzelsystem der Palmfarne sehr empfindlich auf überschüssige Feuchtigkeit reagiert. Die Erde darf nicht austrocknen. Zum Gießen wird warmes, abgestandenes Wasser empfohlen. Palmfarne benötigen regelmäßige Düngung, insbesondere bei Zimmerkultur. Im Frühling und Sommer alle zwei Wochen mit flüssigem, mineralischem Komplexdünger düngen und die Düngung im Herbst und Winter schrittweise reduzieren und schließlich ganz einstellen. Im Freien reichen 2-3 Gaben mineralischer und organischer Dünger aus. Palmfarne sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Am häufigsten werden sie von Thripsen und Schildläusen befallen, die Stamm, Blattstiele und Blätter angreifen.






