Codonanta

Codonantha (lat. Codonanthe) ist eine Blütenpflanze, die der hellste Vertreter der Familie der Gesneriaceae ist.
Beschreibung
Codonanta ist eine wunderschön blühende Staude, die in Form von Sträuchern, Kräutern oder Weinreben auftreten kann. Seine ausladenden Stängel können entweder aufrecht oder kriechend sein, und manchmal gibt es Exemplare, deren Stängel an der Basis verholzen. Sie wurzeln meist in Knötchen.
Ausgestattet mit fleischigen Platten sitzen ledrige gegenüberliegende Blätter auf kurzen Blattstielen, und die Blüten dieser Pflanze können entweder einzeln oder in luxuriösen achselständigen Blütenständen gesammelt sein — jeder dieser Blütenstände umfasst eine bis mehrere Blüten, die auf kurzen Stielen sitzen. Die Blütenkrone dieser Blüten kann weiß, gelb, lila, rosa oder dunkelviolett sein.
Die Früchte von Codonanta sind Kapseln, die wie eher fleischige Beeren aussehen. Diese Beeren können entweder oval oder rund oder abgeflacht sein und die Vielfalt ihrer Farbvarianten ist einfach beeindruckend — es gibt grüne, gelbe, orange, rosa und rote Beeren! Die Samen zeichnen sich durch eine elliptische Form, das Vorhandensein von Streifen und eine gelbe, rosa oder rote Farbe aus.
Wo wächst es
Als Heimat der Codonanta gilt Süd- und Mittelamerika. Diese unprätentiöse Schönheit wächst besonders oft in Ameisennestern.
Nutzung
Am häufigsten wird Codonanta als Zimmerpflanze oder Hängepflanze angebaut. Und in gemäßigten Klimazonen wird es normalerweise in Gewächshäusern gepflanzt.
Wachsen und pflegen
Die Pflege von Codonanta ist so einfach, dass selbst ein Anfänger diese Aufgabe problemlos bewältigen kann. Am besten pflanzt man diese Pflanze in nährstoffreichen und relativ lockeren Boden, der sich durch eine gute Luft- und Wasserdurchlässigkeit auszeichnet. Es wird sehr nützlich sein, etwas zerkleinerten Kalkstein sowie die Rinde von Nadelbäumen und Blatterde hinzuzufügen. Und ganz unten im Topf sorgen sie für eine gute Drainage aus Scherben oder einer Blähtonschicht. Was das Temperaturregime betrifft, fühlt sich der Codonant bei einer Temperatur von neunzehn bis zweiundzwanzig Grad am besten an.
Obwohl die Codonanta sehr lichtliebend ist, verträgt sie keine direkten Sonnenstrahlen. Es sollte regelmäßig und mäßig gegossen werden, um ein übermäßiges Austrocknen zu vermeiden. Aber auch das Wasser sollte in der Pfanne nicht stagnieren — das kann zu großen Problemen für die Pflanze führen.
Während des aktiven Wachstums muss Codonanta außerdem gefüttert werden — mit Beginn des Frühlings wird es alle paar Wochen einmal mit flüssigem Mehrnährstoffdünger gefüttert. Und ab Ende Herbst und bis Februar, wenn der Codonant in die Ruhephase eintritt, wird die Bewässerung deutlich reduziert und jegliche Fütterung eingestellt.
Wenn der Codonant verblüht ist, sollten seine Triebe beschnitten werden — dies ist notwendig, um seine übermäßige Ausbreitung in Zukunft zu begrenzen. Und diese Schönheit wird jährlich oder alle zwei Jahre in ein frisches Erdsubstrat verpflanzt. Für diese Zwecke ist übrigens vorgefertigter Boden für Saintpaulia-Veilchen durchaus geeignet.
Die Vermehrung dieser attraktiven Pflanze erfolgt meist durch Stecklinge, deren Länge zwischen zehn und fünfzehn Zentimeter betragen sollte. Gleichzeitig können solche Stecklinge sowohl in leichter Erde als auch im Wasser bewurzelt werden. In der Regel werden zwei bis vier Stecklinge gleichzeitig in einen Behälter gepflanzt.
Gelegentlich kann der Codonant von Schildläusen befallen werden. Spinnmilben verachten diese Pflanze nicht und starke Temperaturschwankungen in Verbindung mit einer übermäßigen Austrocknung des Substrats können zum Abfallen der Blätter führen.






