Bakupari

Bakupari (lat. Garcinia gardneriana oder Rheedia brasiliensis) ist eine spektakuläre Obstpflanze aus der Familie der Clusium. In Brasilien heißt es Bacupari und in Bolivien ist diese Kulturpflanze als Guapomo bekannt.
Beschreibung
Bakupari ist ein relativ kleiner Baum mit einer eher farbenfrohen Pyramidenkrone. Die Blätter, die sich in der Nähe der Basis verjüngen, können oval, lanzettlich oder oval-länglich sein. Es ist bemerkenswert, dass alle oberirdischen Teile von Bakupari bei Beschädigung beginnen, eine sehr beeindruckende Menge klebrigen gelblichen Latex freizusetzen.
Die Blüten von Bakupari sind immer bisexuell, und Sie können die Blüte dieser Pflanze im Dezember bewundern (auf der Südhalbkugel findet die Blüte dort auf dem Höhepunkt der Sommersaison statt). Und die Früchte reifen normalerweise im Januar und Februar.
Der Durchmesser birnenförmiger oder runder Bakupari-Früchte beträgt drei bis vier Zentimeter. Jede Frucht ist mit einer ziemlich flexiblen und gleichzeitig zähen gelblich-orangefarbenen Schale ausgestattet. Im Inneren der Frucht befindet sich weißes und sehr weiches und geschmeidiges durchscheinendes Fruchtfleisch, das sich durch einen überraschend angenehm kräftigen Geruch und hervorragenden Geschmack auszeichnet. Und in der Mitte des Fruchtfleisches findet man ein Paar bräunlicher, länglicher Samen.
Wo wächst es
Bakupari wächst hauptsächlich in wilder Form — diese Pflanze wurde selbst an ihrem Ursprungsort praktisch nicht in den Anbau eingeführt. In freier Wildbahn kommt es sowohl im Südosten Brasiliens als auch in mehreren angrenzenden bolivianischen und paraguayischen Regionen vor. Und diese Früchte werden hauptsächlich auf lokalen Märkten verkauft.
Bewerbung
Das Fruchtfleisch wird oft frisch gegessen oder daraus werden wunderbare Süßigkeiten, Marmeladen oder Konfitüren hergestellt. Und aus den Samen wird gesundes Öl gewonnen (der Ölgehalt in den Samen beträgt etwa 8 — 9 %). Dieses Öl ist ein ausgezeichnetes entzündungshemmendes Mittel, das aktiv für Kompressen bei Tumoren, Wunden, Furunkeln oder anderen entzündlichen Hautläsionen eingesetzt wird. Dieses Öl wird auch innerlich bei Lebervergrößerung angewendet.
Ein Aufguss aus dem Fruchtfleisch dieser interessanten Früchte hat eine milde narkotische Wirkung — seine Stärke ist vergleichbar mit der Wirkung von Nikotin. Und Extrakte aus der Rinde und den Wurzeln dieser Pflanze enthalten starke Antioxidantien mit ausgeprägten bakteriziden und antimykotischen Eigenschaften.
Kontraindikationen
Beim Verzehr exotischer Früchte sollten Sie bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen — der Körper kann darauf durchaus mit den unterschiedlichsten allergischen Erscheinungen reagieren.



