Samt

Samt (lat. Phellodendron) ist eine Gattung von Sträuchern und Bäumen aus der Familie der Rutaceae. Die Gattung umfasst 10 Arten mit ähnlichen biologischen Merkmalen, die hauptsächlich in Ostasien verbreitet sind. In Russland ist Amur-Samt ein häufiger Gast in Gärten und Parks.
Merkmale der Kultur
Velvet ist ein Laubbaum mit einer durchbrochenen Krone und einem Stamm, der mit korkiger, samtiger, rissiger, grauer oder graubrauner Rinde bedeckt ist. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, gegenständig, duftend und bestehen aus 7–11 fein gezähnten oder ganzen, ölig-drüsigen, hellgrünen Blättern. Die Innenseite der Blätter ist entlang der Mittelrippe kurz weichhaarig, die Oberseite ist glatt. Die Blüten sind klein, gelblich-grün und in mehrblütigen Corymbose-Blütenständen gesammelt. Die Frucht ist eine violett-schwarze, steinfruchtförmige Beere, die in fünf Fruchtstücke unterteilt ist. Die Samen sind asymmetrisch, elliptisch, schwarz oder braun gefärbt und weisen einen deutlichen Glanz auf.
Arten
*Amur-Samt (lat. Phellodendron amurense) ist eine der am häufigsten im Garten- und Landschaftsbau verwendeten Arten. Es handelt sich um schlanke, bis zu 25 m hohe Bäume mit einer halboffenen Krone von breiter ovaler Form. Die Blätter sind ziemlich groß, hellgrün oder dunkelgrün und bestehen aus 5-13 Blättchen. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelborange oder blass kupferfarben. Die Blüten sind unauffällig, klein und im Laub fast unsichtbar. Die Blüte dauert etwa zwei Wochen. Die Früchte sind kugelförmig, ungenießbar, haben einen stechenden Harzgeruch und fallen erst im Frühjahr ab (wenn sie nicht gestört werden). Die Art zeichnet sich durch erhöhte Winterhärte, schnelles Wachstum und Windresistenz aus. Vermehrt sich hauptsächlich durch Samen und Wurzelsprosse. Stecklinge werden nicht empfohlen, da Stecklinge nicht gut wurzeln. Sieht gut aus in Kombination mit anderen Zier- und Obstbäumen un d-sträuchern, zum Beispiel Eiche, Ahorn, Birke und Nadelbäumen.
*Chinesischer Samt (lat. Phellodendron chinense) stammt ursprünglich aus China. Es wird durch bis zu 12 m hohe Bäume repräsentiert. Die Vegetationsperiode ist Mai — Oktober. Es kann sich nicht mit schnellem Wachstum und Winterhärte rühmen. In der mittleren Zone und anderen Klimazonen Russlands blüht es nicht.
*Japanischer Samt (lat. Phellodendron japonicum) — äußerlich dem Amur-Samt ähnlich, unterscheidet sich in Blattmorphologie un d-größe. Die Rinde dieser Art ist dunkler und relativ dünn. Die Vegetationsperiode dauert von April bis Oktober. Es wächst recht langsam und weist eine erhöhte Kältebeständigkeit auf. Die Vermehrung durch Stecklinge und Samen ist schwierig. Die Blüte erfolgt im Juni.
Der Sachalin-Korkbaum (Phellodendron sachalinense) ist eine Baumart, die bis zu 20 Meter hoch wird. Seine Wachstumsperiode erstreckt sich von Mai bis Oktober. Er ist mäßig winterhart. Er kann sowohl in Zentralrussland als auch in der Region Moskau angebaut werden. Er bevorzugt helle Standorte. In freier Natur wächst er in Mischwäldern, an Hängen und in Flusstälern.
Wachstumsbedingungen: Der Korkbaum benötigt nährstoffreiche Böden. Lehmige, mäßig feuchte und gut durchlüftete Böden sind optimal. Ein sonniger, windgeschützter Standort ist wünschenswert. Sandige, staunasse und sumpfige Böden sind für den Anbau dieser Pflanze ungeeignet.
Pflege: Die Pflanzen benötigen regelmäßige Bewässerung. Die Bodenfeuchtigkeit im Stammbereich sollte optimal gehalten werden; Austrocknung und Staunässe sind zu vermeiden. Düngung fördert das Wachstum des Korkbaums, sollte aber nur im Frühjahr und in der ersten Sommerhälfte erfolgen. Sowohl organische als auch mineralische Komplexdünger eignen sich. Der Rückschnitt sollte sehr vorsichtig, vorzugsweise im Frühjahr, erfolgen. Nach dem Rückschnitt ist es wichtig, die Schnittstellen mit Gartenpech zu behandeln. Mulchen und Auflockern des Bodens um den Stamm herum sind empfehlenswert.
Vermehrung: Korkeichen werden durch Samen, Stecklinge und Wurzelausläufer vermehrt. Die beiden letztgenannten Methoden haben eine geringe Bewurzelungsrate. Die Vermehrung durch Samen ist am effektivsten. Säen Sie frisch geerntete Samen direkt in die Erde und schützen Sie sie mit Erde. Eine Aussaat im Frühjahr ist ebenfalls möglich, in diesem Fall müssen die Samen jedoch drei Monate lang stratifiziert werden.
Falls die Aussaatzeit verpasst wurde, weichen Sie die Samen drei Tage lang in heißem Wasser ein und wechseln Sie das Wasser regelmäßig. Die Saattiefe beträgt 1, 5–2 cm. Sämlinge, die im Herbst mit dem Einsetzen der warmen Jahreszeit ausgesät wurden, keimen. Sie benötigen viel Pflege, sonst entwickeln sie sich nicht zu gesunden Bäumen. Nach 2–3 Jahren werden die Sämlinge an ihren endgültigen Standort verpflanzt.
Es wird empfohlen, Korkeichen-Sämlinge im Frühjahr zu pflanzen. Das Pflanzloch sollte im Herbst vorbereitet werden. Das Loch sollte etwa 60 cm tief und im Durchmesser sein. Am Boden wird ein Hügel aus Gartenerde, vermischt mit Humus, Rasensoden und Sand zu gleichen Teilen, aufgeschüttet.
KORRUPTION — Red Velvet
Velvet






