Judasbaum

Der Judasbaum (lateinisch: Cercidiphyllum) ist ein prächtiger Zierbaum aus der Familie der Judasbaumgewächse. Weitere Namen sind Rundblättriger Judasbaum oder Lebkuchenbaum.

Beschreibung: Der Judasbaum ist ein sehr attraktiver, sommergrüner Baum mit einer breit-pyramidalen Krone, die dicht mit gegenständigen, rundlich-eiförmigen, fünf bis acht Zentimeter langen Blättern besetzt ist. Diese Bäume erreichen eine durchschnittliche Höhe von zehn bis achtzehn Metern (selten findet man auch Exemplare mit einer Höhe von dreißig Metern) und wachsen oft mehrstämmig. Ihre Stämme sind mit einer rissigen Rinde in Schwarz- und Brauntönen bedeckt. Einjährige Zweige haben eine glatte, rötliche Rinde, während mehrjährige Zweige von einer olivbraun-grauen Rinde umgeben sind.

Die kleinen Blüten des Judasbaums sind ohne Blütenhülle und stehen in kunstvollen Büscheln. Die Blüten erscheinen fast gleichzeitig mit den Blättern (manchmal sogar vor der Blüte) — meist im April. Die Früchte dieser Pflanze sind Sammelblättchen.

Der Judasbaum wird manchmal mit dem ebenso prächtigen Judasbaum (Cercis) verwechselt, doch bei genauerem Hinsehen lassen sich die beiden Pflanzen anhand ihrer Blätter leicht unterscheiden: Die Blätter des Judasbaums sind gegenständig, die des Judasbaums wechselständig. Außerdem sind die beiden Pflanzen nicht verwandt — sie gehören verschiedenen Familien und Gattungen an.

Vorkommen

Heute findet man den Judasbaum hauptsächlich in Laubwäldern in China und Japan. Vor über achtzig Millionen Jahren war er in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens verbreitet. Heute ist er im Mittelmeerraum sowie in Ost- und Südostasien weit verbreitet. Verwendung

Der Judasbaum ist ein prächtiger Parkbaum, ideal für Gruppen- und Solitärpflanzungen sowie für eindrucksvolle Pflanzgruppen. Mit Beginn des Herbstes färben sich die Blätter nicht nur in wunderbar leuchtenden Farben, sondern verströmen auch einen unverwechselbaren, leicht würzigen Duft — daher der Name „Lebkuchenbaum“ in Deutschland.

Anbau und Pflege

Der Judasbaum gedeiht an sonnigen Standorten auf fruchtbaren, feuchten Böden mit leicht saurem oder neutralem pH-Wert. Diese Bäume zeichnen sich übrigens durch eine beeindruckende Winterhärte aus!

In der Trockenzeit müssen Bäume zusätzlich bewässert werden, und mit Beginn des Frühlings wird empfohlen, die scharlachrote Pflanze mit hochwertigen Mineralvolldüngern zu füttern. Auch ein Beschneiden wird nicht überflüssig sein — geschrumpfte und kranke Äste müssen rechtzeitig entfernt werden.

Lila Gras wird entweder durch Aussaat im Herbst oder durch Stecklinge oder Schichten im Winter vermehrt. Stecklinge werden normalerweise im Sommer geschnitten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Länge jedes Stücks etwa fünfzehn Zentimeter beträgt und jeder Steckling zwei Internodien hat. Geschnittene Stecklinge werden in ein zuvor vorbereitetes Nährsubstrat eingetaucht, anschließend unter Gewächshausbedingungen platziert und systematisch besprüht. Was die Wurzelbildung betrifft, so wurzelt in diesem Fall etwa die Hälfte des gesamten Stecklingsvolumens erfolgreich.

Es ist durchaus akzeptabel, fertige Setzlinge zu kaufen, es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass sie bereits ein wenig ausgewachsen sind und ihr Wurzelsystem geschlossen ist.

Die purpurrote Pflanze ist auch deshalb gut, weil sie sich durch eine erhöhte Resistenz gegen eine Vielzahl von Schädlingen und Krankheiten auszeichnet. Außerdem hat er selbst vor sehr starker Luftverschmutzung überhaupt keine Angst!

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57151; Japanische scharlachrote Rezension: Wie man scharlachrote Setzlinge pflanzt

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