Bignay

Bignay (lat. Antidesma bunius) ist eine Obstpflanze aus der Familie der Euphorbiaceae und wird oft als Salamanderbaum bezeichnet.

Beschreibung

Bignay ist ein ziemlich hoher Baum — seine Höhe reicht von fünfzehn bis dreißig Metern. Die Kronen der Bäume sind immer sehr dicht und die glänzenden und länglichen dunkelgrünen Blätter von Bignay sind mit Hilfe kurzer Blattstiele an den Trieben befestigt. Sie werden normalerweise zehn bis zweiundzwanzigeinhalb Zentimeter lang und fünf bis siebeneinhalb Zentimeter breit.

Bignay blüht mit rötlichen Miniaturblüten, deren Durchmesser etwa 2 mm beträgt. Alle Blüten sind in spektakulären traubigen Blütenständen gesammelt, die sich sowohl in den Blattachseln als auch an den Zweigspitzen befinden können.

Bignaia-Früchte sind runde Steinfrüchte, die in Büscheln gesammelt werden und deren Durchmesser 8 mm nicht überschreitet. Diese Pinsel erinnern ein wenig an Weintrauben. Und das unglaublich beeindruckende Erscheinungsbild dieser Trauben ist auf die Vielfalt der Farben der darin gesammelten Beeren zurückzuführen. Tatsache ist, dass die Beeren dieser Kultur durch eine ungleichmäßige Reifung gekennzeichnet sind und auf einer Traube häufig sowohl frisch abgebundene als auch fast reife Beeren sowie reife und sogar überreife Früchte zu sehen sind. Das heißt, auf einem Pinsel finden sich oft gelblich-grünliche, hellrote und satte rote sowie dunkelblaue Beeren!

Alle Früchte sind sehr saftig und mit einer recht dünnen, aber gleichzeitig sehr zähen Schale bedeckt. Und der leuchtend rote Saft, den diese Haut absondert, lässt sich auch mit modernsten Waschmitteln nicht von der Kleidung abwaschen. Allerdings kann es auch sehr schwierig sein, es von der Haut der Hände abzuwaschen. Das Fruchtfleisch ist immer weiß und hat einen farblosen Saft. In jeder Beere befindet sich ein großer Samen.

Wo wächst es

Der Bignay ist in Asien und Australien beheimatet. Sowohl kultiviert als auch wild kommt diese Pflanze in Malaysia, Nordaustralien, Indien, den Philippinen, Nordamerika und Indonesien sowie in einer Reihe von Ländern in Indochina vor. Darüber hinaus kommt es in Nordamerika (insbesondere in Florida) zur Bildung von Bignay-Früchten im Herbst, in Vietnam im Sommer und in Äquatornähe in Südostasien von Februar bis März.

Anwendung

Reife Bignay-Früchte werden oft frisch verzehrt, während unreife Exemplare sehr sauer schmecken. Aus diesen einzigartigen Beeren lassen sich nicht nur köstliche Marmeladen und Gelees herstellen, sondern auch exzellenter Wein, der in gehobene Restaurants weltweit exportiert wird. Einheimische essen Bignay auch gerne zu Reis.

Bignay ist sehr reich an einer Vielzahl von Fruchtsäuren, darunter Bernsteinsäure, Apfelsäure und Zitronensäure. Es enthält außerdem zahlreiche Vitamine, Anthocyane und wertvolles Pektin.

Eine der wichtigsten medizinischen Eigenschaften dieser Früchte, die von den indigenen Völkern Australiens und Südostasiens hoch geschätzt werden, ist ihre blutdrucksenkende Wirkung. Daher werden diese Beeren häufig als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Der hohe Eisen- und Kalziumgehalt macht Bignay empfehlenswert bei starker Menstruationsblutung, Anämie und als allgemeines Stärkungsmittel. Das enthaltene Kalium und Phosphor wirken sich positiv auf die Nieren und das Herz-Kreislauf-System aus, fördern die schnelle Regeneration nach intensiver körperlicher Anstrengung und stärken den Bewegungsapparat.

Die Rinde des Bignays wird auch zu medizinischen Zwecken verwendet, insbesondere zur Senkung des Blutdrucks. Wenn Sie sie verwenden möchten, ist es jedoch wichtig zu beachten, dass sie giftig ist. Daher ist es unerlässlich, die Dosierung genau zu kennen und strikt einzuhalten.

Gegenanzeigen: Personen mit niedrigem Blutdruck sollten Bignay mit Vorsicht konsumieren, da diese Beeren den Blutdruck senken können. Aufgrund ihres hohen Gehalts an organischen Säuren sind sie für Menschen mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren ungeeignet. Allergische Reaktionen können nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Bignay (Antidesma bunius)

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