Daphne

Daphne (lateinisch: Daphne) ist eine lichtliebende Gehölzpflanze aus der Familie der Wolfsgewächse. Andere Namen sind Wolfsbeere oder Wolfsbeere. Darüber hinaus verfügt diese Pflanze auch über eine sehr beeindruckende Liste russischer Volksnamen.
Beschreibung
Seidelbast ist ein niedrig verzweigter Laubstrauch. Seine Blätter sind einfach, ganzrandig und ähneln im Aussehen etwas den Lorbeerblättern. Übrigens wurde die Pflanze gerade wegen dieser Ähnlichkeit zu Ehren der Nymphe Daphne als Daphne bezeichnet — die griechische Legende besagt, dass sich die Nymphe, die vor Apollo floh, der sie verfolgte, in einen Lorbeerbaum verwandelte.
Bisexuelle Seidelbastblüten haben überwiegend eine rosa Farbe, manchmal können sie aber auch weiß sein. Sie alle befinden sich auf kahlen Trieben, die in den Achseln der abgefallenen Blätter des letzten Jahres sitzen, entweder einzeln oder in kleinen Büscheln, die jeweils zwei, drei oder fünf Blüten enthalten.
Daphne-Früchte sehen aus wie kleine saftige ovale Steinfrüchte von leuchtend roter Farbe und überschreiten in der Regel nicht die Größe von Kirschkernen. Im Inneren jeder Steinfrucht befinden sich viele glänzende kugelförmige Samen, und der Stein selbst ist immer breit oval, glänzend und dunkelbraun. Normalerweise beginnt der Seidelbast Ende Juli und im August Früchte zu tragen. Bemerkenswert ist, dass jedes Kilogramm etwa viertausend Steinfrüchte und etwa dreiunddreißigtausend Samen enthält!
Insgesamt umfasst die Gattung Daphne etwa fünfzig wunderschöne Blütensträucher.
Wo wächst es
Seidelbast ist in Eurasien weit verbreitet, während man in Russland etwa zehn seiner Sorten findet. Übrigens ist Seidelbast in Zentralrussland als die am frühesten blühende Strauchpflanze berühmt geworden! Auch im Transkaukasus (in Aserbaidschan, Armenien und Nordiran) kommt diese Pflanze häufig vor.
Nutzung
In der Landschaftsgestaltung wird Seidelbast häufig als hervorragender Frühlingsakzent verwendet — diese erstaunliche Pflanze wird zu einer prächtigen Dekoration für alle Arten von Strauchgruppen, Mixborders und Blumenbeeten. Gärtner schätzen Seidelbast wegen seiner frühen Blüte im Frühling und wegen seiner leuchtenden Früchte im Herbst.
Auch in der Volksmedizin hat Daphne seine Verwendung gefunden; Darüber hinaus wird es auch in der Homöopathie eingesetzt — Homöopathen verwenden die Essenz aus frischer Rinde, die vor der Blüte des Seidelbasts gesammelt wird.
Die Rinde der Daphne wurde früher zum Flechten von Damenhüten und anderen kleinen Gegenständen verwendet. Auf der Insel Hokkaido gewinnen die Ainu seit Langem den Saft der Pflanze, mit dem sie die Spitzen ihrer Harpunen bei der Walrossjagd befeuchten.
Alle Teile der Daphne (ihre Früchte sind besonders giftig, die Rinde hingegen gilt als am wenigsten giftig) sind hochgiftig (sie enthalten einen giftigen, stechend riechenden Saft), und dies sollte man niemals vergessen! Eine Vergiftung durch diese Pflanze äußert sich ähnlich wie hämorrhagische Gastroenteritis, und schwere Vergiftungen können sogar zum Tod führen.
Anbau und Pflege
Obwohl einige Daphne-Arten in der Natur im Schatten gedeihen, bevorzugt sie sonnige Standorte im Garten. Diese Schönheit benötigt feuchten, lehmigen, fruchtbaren und gut durchlässigen Boden. Das Mulchen des Bereichs um den Stamm mit Holzspänen oder Rinde ist sehr vorteilhaft. Übrigens: Das Auflockern der Erde um die Wurzeln des Daphne-Strauchs wird dringend abgeraten! Was den Rückschnitt betrifft, benötigt diese Pflanze nur minimalen oder gar keinen. Die Vermehrung von Daphne erfolgt sowohl durch halbreife Stecklinge und Absenker als auch durch Aussaat frisch geernteter Samen vor dem Winter.



