Myricaria (lateinisch: Myricaria)

Myricaria (lateinisch: Myricaria) ist eine Gattung von Halbsträuchern und Sträuchern aus der Familie der Tamariskengewächse (Tamaricaceae). Die Gattung umfasst 10 Arten, von denen 6 in der GUS verbreitet sind, während die übrigen in Russland, Kasachstan, China und anderen asiatischen Ländern vorkommen.
In Russland ist die häufigste Art die Fuchsschwanz-Myricaria.
Kulturelle Merkmale: Myricaria-Arten sind aufrechte oder niederliegende Halbsträucher oder Sträucher, die bis zu 2 m hoch werden. Ihre gelblich-braunen oder rotbraunen Triebe sind vollständig mit charakteristischen, schuppenartigen Blättern bedeckt. Die Blätter sind einfach, sitzend, wechselständig und ohne Nebenblätter; ihre Farbe und Textur heben die Pflanze vom üblichen Grün ab. Die mittelgroßen, rosafarbenen Blüten besitzen ein langes Hochblatt und stehen in traubenförmigen, rispenförmigen oder ährenförmigen Blütenständen. Die Frucht ist eine pyramidenförmige Kapsel mit zahlreichen Samen, die an der Spitze weiße, behaarte Grannen tragen. Myrikarien lieben die Sonne und bilden unter optimalen Wachstumsbedingungen zahlreiche Ausläufer am Stumpf. Sie sind während der gesamten Wachstumsperiode (Mai bis Oktober) dekorativ, besonders während der Fruchtbildung. Die Blütezeit der Myrikarien dauert etwa zwei Monate.
Wachstumsbedingungen: Offene, sonnige und mäßig feuchte Standorte sind ideal für Myrikarien. Fruchtbare, gut durchlässige Böden mit neutralem pH-Wert sind optimal. Lehmböden eignen sich am besten. Salzhaltige, saure und staunässende Böden sind ungeeignet.
Vermehrung und Pflanzung: Myrikarien werden durch Samen, grüne oder halbverholzte Stecklinge und Stumpfausläufer vermehrt. Wichtig: Myrikariensamen verlieren ihre Keimfähigkeit relativ schnell. Daher ist es wichtig, alle Anweisungen zur Samengewinnung un d-lagerung genau zu befolgen. Die Samen müssen vor der Aussaat behandelt werden: Sie werden fünf Tage lang bei 3–5 °C im Kühlschrank aufbewahrt. Diese Behandlung führt zu einer Keimrate von 93–95 %, im Vergleich zu 25–29 % ohne Behandlung.
Myricaria lässt sich gut durch verholzte Stecklinge vermehren. Die Stecklinge werden im zeitigen Frühjahr, bevor die Knospen anschwellen, geschnitten. Sie werden in Töpfe mit einem Substrat aus Humus, Sand und Torf im Verhältnis 1:1:1 gepflanzt. Grüne Stecklinge werden in den ersten zehn Julitagen geschnitten. Vor dem Einpflanzen werden die Stecklinge mit Wachstumsförderern (wie Heteroauxin, Kornevin oder Epin) behandelt und anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt.
Myricaria-Setzlinge werden im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. Pflanzgruben werden im Voraus vorbereitet; ihre Abmessungen müssen mindestens 50*50*50 cm betragen. Auf den Boden der Grube wird eine Mischung aus fruchtbarem Boden und Torf gegossen, außerdem wird Holzasche oder eine spezielle Mineralmischung hinzugefügt. Die Sämlinge werden zusammen mit einem Erdklumpen umgepflanzt. Miricaria verträgt eine Pflanzung mit bloßen Wurzeln nur im blattlosen Zustand. Nach der Pflanzung wird der Boden im Baumstammbereich reichlich bewässert und mit Torf oder Humus gemulcht.
Pflege
Miricaria muss regelmäßig gegossen, gejätet und gelockert werden. Die Pflanze reagiert auf die Düngung mit aktivem Wachstum, farbenprächtigem Laub und üppiger Blüte. Im Frühjahr wird Humus oder Kompost hinzugefügt; In Zukunft ist es sinnvoll, zwei weitere Fütterungen mit Königskerzenaufguss durchzuführen. Aufgrund der Tatsache, dass Myricaria eine sehr ausladende Krone hat, können prägende Schnitte und Haarschnitte ihr nicht schaden.
Miricaria verträgt selbst einen starken Rückschnitt problemlos, es ist jedoch ratsam, schon in jungen Jahren mit der Strauchbildung zu beginnen. Zunächst kneifen sie nur die grünen Spitzen der Triebe ab und tun dies während des gesamten Wachstums während der gesamten Saison, jedoch bis Anfang September. Dank dieser sorgfältigen Pflege erhalten die Pflanzen eine halbkugelförmige Krone von attraktiver bläulich-grauer Farbe.
Bewerbung
Miricaria ist eine äußerst dekorative Pflanze, ideal für Einzel- und Gruppenpflanzungen. Sieht besonders gut vor einem Teppichhintergrund aus Fetthennen, Blutweiderich, Purpurhartem, Immergrün und Fortune-Euonymus aus. Mirikaria fügt sich harmonisch in felsige Kompositionen sowie in Gärten im japanischen Stil ein. Mirikaria wird sich auch dem Nadelgarten anschließen. Es ist nicht verboten, Sträucher an den Ufern eines künstlichen oder künstlichen Stausees anzubauen.
Strauch blüht im Frühling Myricaria Fuchsschwanz
Miricaria miricaria


