Blaubeere

Blaubeere Blaubeere

Blaubeeren gehören zur Familie der Heidegewächse; im Lateinischen wäre der Name dieser Pflanze Vaccinium uliginosum L.

Der Name der Heidelbeerfamilie selbst lautet auf Lateinisch: Ericaceae Juss.

Beschreibung von Blaubeeren

Blaubeere ist ein niedriger Strauch, der stark verzweigt ist und eine hellbraune oder dunkelgraue Rinde sowie zylindrische Zweige aufweist. Die Länge der Blätter dieser Pflanze beträgt etwa einen halben bis drei Zentimeter, während ihre Breite in einem Radius von einem halben bis vier Zentimeter liegen kann. Solche Blaubeerblätter sind wechselständig, kurz gestielt, stumpf und verkehrt eiförmig und auch ganzrandig. Oben haben diese Blätter eine hellgrüne Farbe, unten sind sie bläulich und mit einer bläulichen und wachsartigen Beschichtung bedeckt. Die Blüten stehen in ein bis drei Stücken auf kurzen herabhängenden Stielen; Solche Blumen werden an den Enden der kurzen Zweige des letzten Jahres sitzen. Blaubeerblüten haben einen schwachen, aber sehr angenehmen Geruch. Die Farbe solcher Blüten ist entweder rosa oder weiß. Die Blaubeerfrucht ist eine dunkelblaue ovale Beere, die außerdem mit grünem, saftigem Fruchtfleisch ausgestattet ist. Die Länge solcher Früchte beträgt etwa neun bis zwölf Millimeter.

Blaubeeren blühen von Juni bis Mitte Juli und die Früchte dieser Pflanze beginnen Anfang August zu reifen. Unter natürlichen Bedingungen kommt diese Pflanze im Kaukasus, im Fernen Osten, in Sibirien, Weißrussland sowie im rechten Ufer der Polesie und in den Karpaten in der Ukraine vor. Darüber hinaus kommt die Pflanze auch im Norden der Nicht-Schwarzerde-Region im europäischen Teil Russlands vor. Für das Wachstum bevorzugen Blaubeeren Torfmoore, feuchte Nadel- und Laubwälder.

Beschreibung der medizinischen Eigenschaften von Blaubeeren

Die Früchte dieser Pflanze sollten geerntet werden, wenn sie vollreif sind; Bemerkenswert ist, dass solche Früchte frisch und getrocknet verwendet werden. Die Blätter dieser Pflanze sollten zwischen Juni und Juli gesammelt werden. Blaubeerblätter sollten im Schatten unter Markisen getrocknet werden, dabei werden sie in einer Schicht von etwa drei bis fünf Zentimetern ausgelegt.

Die Früchte dieser Pflanze enthalten Glukose, Fruktose, Saccharose sowie Tannine und Farbstoffe, Pentosane, Pektinstoffe, Carotin, Ascorbinsäure, Äpfelsäure und andere organische Säuren, außerdem folgende Mikroelemente: Kupfer, Eisen und Magnesium. Blaubeerblätter un d-zweige enthalten Ascorbinsäure, Arbutin und Tannine, und die Samen dieser Pflanze enthalten fettes Öl.

In der Volksmedizin ist eine Abkochung aus den Trockenfrüchten dieser Pflanze weit verbreitet. Dieses Mittel sollte als adstringierendes und entzündungshemmendes Mittel bei Gastritis, Durchfall, Arthritis, Enteritis und darüber hinaus auch als Multivitamin und Tonikum bei Stoffwechselstörungen und Vitaminmangel eingesetzt werden. Ein Sud aus getrockneten Heidelbeerfrüchten wird auch bei Fieberzuständen als Durstlöscher und fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Darüber hinaus ist ein solches Mittel auch als Anthelminthikum sowie bei Bluthochdruck und verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Leukoplakie, Pyelitis, Blasenentzündung und Anämie wirksam.

Was das Abkochen junger Triebe mit den Blättern dieser Pflanze betrifft, wird dieses Mittel bei verschiedenen Herzerkrankungen sowie bei Erkrankungen der Nieren und der Blase eingesetzt. Darüber hinaus wirkt dieser Sud auch als Abführmittel. Ein Aufguss aus Blaubeerblättern kann auch als mildes Abführmittel verwendet werden.

Blaubeeren für Anfänger. Herbstpflanzung in der Mittelzone

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