Amaryllis

Die Amaryllis ist eine beliebte Zimmerpflanze. Sie wird wegen ihrer großen, in Büscheln angeordneten Blüten geschätzt. Die duftenden Blüten können einfach oder gefüllt sein und blühen in verschiedenen Farben. Bei richtiger Pflege kann die Amaryllis zweimal im Jahr blühen. Die Pflanze benötigt jedoch keine besondere Pflege und erfreut mit ihren dekorativen Blüten. Sie ist eng mit der markanten Amaryllis (Hippeastrum) verwandt, was kein Zufall ist. Man geht allgemein davon aus, dass die Amaryllis eine Hybridart der Amaryllis ist. Der Unterschied liegt in der Größe und Anzahl der Blüten.

Pflege und Anbau der Amaryllis
Für den Anbau der Amaryllis eignet sich eine Erdmischung aus Torf, Laubkompost, Humus und Sand. Verwenden Sie kleine Töpfe (der Abstand zwischen den Zwiebeln und dem Topfrand sollte maximal 2–3 cm betragen) mit Abzugslöchern. Amaryllis benötigen einen sonnigen Standort bei einer Temperatur von 20–25 °C. Während der Wachstumsperiode sollte sparsam gegossen werden. Die Erde am Topfboden sollte zwischen den Wassergaben antrocknen, aber nicht vollständig austrocknen. Verwenden Sie lauwarmes, abgestandenes Wasser. Achten Sie beim Gießen darauf, dass die Zwiebeln nicht nass werden.
Während der Wachstumsperiode wird die Amaryllis mit mineralischem Dünger versorgt. Düngen Sie alle 10 Tage. Organische Dünger werden nicht verwendet. Nach der Blüte werden Gießen und Düngen schrittweise reduziert. Reinigen Sie die Pflanze nach dem Düngen für eine gewisse Zeit, gießen Sie aber weiterhin gelegentlich. In dieser Zeit trocknen die Blätter allmählich aus. Schneiden Sie zu trockene Blätter ab. Während der Ruhephase wird die Pflanze an einem trockenen, undurchlässigen Ort mit einer Lufttemperatur von etwa 10–15 °C aufbewahrt. Diese Ruhephase dauert etwa drei Monate. Anschließend wird der Topf an einen warmen, sonnigen Platz gestellt. Sobald der Blütenstiel erscheint und eine Höhe von etwa 8–10 cm erreicht hat, wird wieder gegossen und etwas später zusätzlich gedüngt.
Umtopfen erfolgt im Frühjahr, alle 2–4 Wachstumsstadien. Beim Umtopfen empfiehlt es sich, die Tochterzwiebeln zu entfernen, um die Mutterzwiebel nicht zu schwächen. Achten Sie beim Umtopfen darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen, da die Pflanze sonst nicht oder nur langsam anwächst. Das Substrat sollte jährlich für die neue Pflanze aufgefüllt werden.
Hinweis:
Amaryllis ist ungewöhnlich schön, aber gleichzeitig hart. Deshalb hört man auf, beim Kontakt mit der Pflanze Achtsamkeit zu praktizieren.

Reproduktion
Amaryllis wird durch Tochterzwiebeln vermehrt. Gleichzeitig werden die Zwiebeln nach dem Kauf in ein angefeuchtetes Substrat aus einer Mischung aus Sand und Torf gepflanzt. Ohne Grund pflanzen, so dass 1/3 der Zwiebel über der Erdoberfläche bleibt. Die Blüte wird ohne Bewässerung an einem freien Ort gefüttert, wo die Lufttemperatur bei etwa 25 Grad Celsius gehalten wird. Nachdem der Pfeil erscheint, wird die Pflanze bewässert. Aufgrund der vorzeitigen Bewässerung ist die Blüte eher von kurzer Dauer.
Tochterzwiebeln werden während der Transplantation oder während der Ruhephase getrennt. Getrennte Amaryllis-Zwiebeln werden in ein Substrat aus Torf und Sand gepflanzt. Nach dem Pflanzen gießen. Bei Vermehrung durch Tochterzwiebeln beginnt die Blüte im zweiten Stadium.

Krankheiten und Schädlinge
Amaryllis ist resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, kann jedoch manchmal von Grauschimmel befallen werden.






