Zhabritsa

Gill (lat. Seseli) ist eine Gattung zwei- und mehrjähriger Pflanzen aus der Familie der Apiaceae oder Selleriegewächse. Die Gattung umfasst 48 Arten, die hauptsächlich in Kleinasien und Zentralasien, Europa und Westsibirien verbreitet sind.

Typische Lebensräume sind Wiesen, Wälder, Steppen, Felshänge und Sande. In der Kultur werden nur wenige Arten verwendet. Gebräuchliche Namen sind Suzik oder Kranichgras.

Merkmale der Kultur

Gillweed ist eine bis zu 100 cm hohe krautige Pflanze mit einer einzigen gerillten, gewundenen oder spindelförmigen Wurzel, die häufig für medizinische Zwecke verwendet wird. Die unteren Blätter sind grün mit einer bläulichen Blüte, vaginalen, dreimal gefiederten, linearen, spitzen Lappen. Die oberen Blätter sind kleiner und gefiedert. Die Blüten sind klein, weiß oder rötlich gefärbt, mit mehrblättrigen linealisch-lanzettlichen Hüllen, gesammelt in doldenförmigen Blütenständen mit zahlreichen Strahlen. Die Frucht ist ein eiförmiger, zweisamiger Samen. Das Kiemenkraut blüht im Juli-August.

Gängige Typen

*Sibirische Kröte (lat. Seseli sibiricum) — die Art wird durch mehrjährige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 1, 5 m und einer kräftigen Pfahlwurzel repräsentiert. Die Blätter sind hart, teilweise kurz weichhaarig. Die Blüten sind weiß oder weißlich-gelb und in üppigen Dolden gesammelt. Die Sibirische Kieme blüht im Hochsommer.

*Gummitragende Kieme (lat. Seseli gummiferum) — die Art wird durch mehrjährige Pflanzen repräsentiert, die auf der Krim und in Kleinasien verbreitet sind. Die Blätter sind bläulich-grau, fein eingeschnitten, immergrün und in kompakten Rosetten gesammelt. Die Eukalyptusblume blüht im Spätsommer bis Frühherbst, oft bevor stabiler Frost einsetzt.

*Gabelkieme (lat. Seseli dichotomum) — die Art wird durch mehrjährige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 60 cm und samtigen bläulich-grünen Blättern repräsentiert. Blüht im Hochsommer. Wird oft für die Gartengestaltung verwendet.

*Bergkiemen (lat. Seseli montanum) — die Art wird durch mehrjährige Pflanzen mit dunkelgrünen, gefiederten Blättern repräsentiert, die gegenständig angeordnet sind. Die Blüten sind rosa, in Dolden gesammelt und blühen von Juli bis September. Die Art zeichnet sich durch erhöhte Kältebeständigkeit aus; es hält Frösten bi s-28 °C stand. Am häufigsten kommen Vertreter der Art in Italien, der Schweiz, Frankreich sowie auf der Balkanhalbinsel und im Kaukasus vor.

Feinheiten der Kultivierung und Fortpflanzung

Die Gattung Gill vermehrt sich durch Samen. Die Samen einiger Arten sind nicht lange keimfähig. Sie sollten daher direkt nach der Ernte ausgesät werden. Die Pflanze ist trockenheitsverträglich, gedeiht aber am besten bei regelmäßiger Bewässerung. Gill ist bezüglich des Bodentyps anspruchslos und wächst in jedem Boden. Salzhaltige, sumpfige oder staunasse Böden verträgt sie nicht. Sonnige oder halbschattige Standorte sind ideal. Bei Anzucht aus Samen erfolgt die erste Blüte nach 3–5 Jahren.

Verwendung: Gill wird in der Gartengestaltung verwendet. Sie fügt sich harmonisch in naturnahe Blumenbeete, Alpingärten und Steingärten ein. Sie ist ein beliebter Gast in schattigen Beeten und eignet sich zur Gestaltung von Beeteinfassungen. Die bläulich-grünen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu weißem Feigenkaktus, Salbei und rotblättrigem Fetthenne.

Gill findet auch in der Volksmedizin Anwendung. Wurzeln, Stängel und Blätter werden zur Behandlung verschiedener Tumore eingesetzt. Tinkturen aus den oberirdischen Pflanzenteilen lindern Zahnschmerzen, Krämpfe, Fieber, Asthma und Magen-Darm-Beschwerden. Gill wirkt schweißtreibend, antibakteriell und harntreibend.

Vorsicht! Riesen-Bärenklau und der Unterschied zwischen Riesen-Bärenklau und Sibirischem Riesen-Bärenklau. Gill (Perspencil)

Gill (Perspencil)

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