Jatoba

Die Jatoba (lateinisch: Hymenaea courbaril) ist eine verholzende Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler.

Beschreibung

Die Jatoba erreicht oft eine Höhe von vierzig Metern. Sie zeichnet sich durch eine ungewöhnlich breite Krone und gerade, zylindrische Stämme aus. Ihre jungen Triebe sind dicht mit zahlreichen bräunlichen Haaren bedeckt. Die rauen Blätter der Jatoba sind auf der Unterseite matt und auf der Oberseite glänzend. Sie sind komplex aufgebaut: Jedes Blättchen besteht aus zwei Fiederblättchen — einem spitzen und einem breit sichelförmigen — und erreicht eine Länge von sieben bis acht Zentimetern.

Die weißen Blüten der Jatoba stehen in relativ langen Rispen (manchmal bis zu fünfzehn Zentimeter lang) und haben fünf Blütenblätter und ebenso viele graugrüne Kelchblätter. Die Früchte der Jatoba sind Bohnen mit einer durchschnittlichen Länge von fünfzehn Zentimetern. Jede Bohne ist von einer einzelnen Hülle umschlossen, die mit zunehmender Reife verholzt und eine charakteristische dunkelbraune Farbe annimmt. Jede Frucht enthält ein bis sechs Samen, die elliptisch oder kugelförmig sein können. In jedem Samen befinden sich winzige weiße Kerne, die von einer rauen, rötlich-braunen Schale umgeben sind. Die Samen sind von einem stärkehaltigen, gelblich-grünen Fruchtfleisch umgeben. Dieses Fruchtfleisch gilt als sehr nahrhaft, da es viel Stärke enthält. Es schmeckt leicht süßlich, riecht aber sehr unangenehm. Der Geschmack der Jatoba erinnert etwas an Milchpulver.

Vorkommen

Die Jatoba wächst in ihrer natürlichen Umgebung in verschiedenen Ländern Mittel- und Südamerikas (z. B. Brasilien). Manchmal findet man sie auch in der Karibik. Dort wird sie oft als brasilianische oder südamerikanische Pflaume oder Kirsche bezeichnet. Sie ist jedoch weder mit Pflaume noch mit Kirsche verwandt, sondern gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie.

Verwendung

Die Jatoba kann frisch oder gekocht verzehrt werden. Auch das Fruchtfleisch findet vielfältige Verwendung — es wird nicht nur für Backwaren, sondern auch für andere Gerichte verwendet. Durch die Vergärung des zerkleinerten Fruchtfleisches mit Wasser entsteht ein ganz besonderes alkoholisches Getränk.

Die unglaublich schöne Krone macht Jatoba zu einer sehr dekorativen Kulturpflanze und ihr Holz wird für die Herstellung von hochwertigem Parkett, Möbeln, Treppen, Sportgeräten und einer Vielzahl von Tischlerarbeiten verwendet. Dieses Holz eignet sich hervorragend zum Bohren, Schleifen und Sägen und eignet sich im Allgemeinen für fast alle Tischlerarbeiten. Besonders geschätzt wird es von Tischlern, Tischlern und Schiffbauern. Übrigens ist es durchaus akzeptabel, Holz für den Terrassenbau zu verwenden, allerdings kann es in diesem Fall zu Rissbildung kommen.

Im Laufe des Lebens scheiden Obstbäume orangefarbenes Anime-Harz aus. Dieses Harz oxidiert über einen sehr langen Zeitraum an der Luft und verwandelt sich in eine Masse, die Bernstein sehr ähnlich sieht. Es stimmt, dass diese ungewöhnlichen Bäume Millionen von Jahren benötigen. Das Harz ist so klebrig, dass jedes Insekt, das versehentlich hineinfällt, für immer darin eingeschlossen bleibt. Dank dieses Harzes und der Insekten, die regelmäßig hineinfielen, konnten Wissenschaftler die langjährige Existenz nicht nur der Jatoba selbst, sondern auch einer großen Vielfalt verschiedener Insekten nachweisen.

Kontraindikationen

Jatoba enthält Substanzen mit einem relativ hohen Grad an Allergenität, daher schadet es nicht, beim Verzehr etwas Vorsicht walten zu lassen.

Interessantes Brasilien im Nazarov-Stil. Jatoba oder Jatoba (jatob& aacute;)

Jatoba Jatoba

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