Satsuma

Die Satsuma (lateinisch: Citrus unshiu) ist eine Mandarinenart aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie ist auch als Unshiu-Mandarine bekannt und stammt ursprünglich aus Ostasien, insbesondere aus Japan und China.
Beschreibung: Die Satsuma ist ein relativ kleiner, immergrüner Baum mit einer ausladenden Krone. Im Freien kann die Krone zwei bis drei Meter hoch werden, während Zimmerpflanzen typischerweise ein bis anderthalb Meter erreichen. Die leicht überhängenden Zweige sind dornenlos und haben eine glatte, grüne Rinde.
Die dichten, dunklen Blätter sind leicht länglich, oval und weisen deutlich hervortretende Blattadern auf. Die Blättchen laufen zu den Spitzen hin spitz zu und haben eine durchschnittliche Lebensdauer von zwei bis vier Jahren. Die Satsuma blüht typischerweise im Mai. Ihre zahlreichen Blüten bilden kleine Büschel (maximal vier bis sechs Blüten pro Büschel). Die länglichen, weißen Blüten erscheinen an kurzen Trieben des Vorjahres.
Die Früchte der Satsuma reifen ohne Bestäubung. Sie unterscheiden sich von anderen Mandarinensorten durch ihre runde, leicht abgeflachte Form. Die Schale lässt sich leicht abziehen, und jede Frucht wiegt durchschnittlich 70 Gramm. Die Schale der Satsuma ist sehr empfindlich und daher nicht für den Transport über längere Strecken geeignet. Satsumas tragen ab einem Alter von drei Jahren Früchte, die üblicherweise Ende Oktober geerntet werden.
Verwendung: Satsumas sind sehr gesund. Allergikern wird von ihnen jedoch abgeraten, da sie allergieauslösende Substanzen enthalten. Getrocknete Satsumaschalen werden häufig als bitter-scharfes Mittel gegen Magenbeschwerden anstelle von Bitterorangenschalen verwendet und dienen auch zur Geschmacksverfeinerung von Medikamenten.
Anbau und Pflege: Da Satsumas kernlos sind, wird die Pflanze hauptsächlich durch Veredelung auf verschiedene Zitruspflanzen (meist Zitronen) vermehrt. Normalerweise dauert es mehrere Monate, bis die Stecklinge Wurzeln schlagen — um diesen arbeitsintensiven Prozess zu vermeiden, kaufen viele Gärtner lieber bereits veredelte Satsumas.
Satsuma, das zu Hause wächst, muss im Winter praktisch nicht gegossen werden — erst wenn der Boden auszutrocknen beginnt, kann er leicht angefeuchtet werden. Aber von April bis September braucht es reichlich Wasser und hochwertige Düngung. Bis die Satsuma das Alter von sieben oder acht Jahren erreicht, muss sie jedes Jahr neu gepflanzt werden, und danach wird sie nur noch alle zwei Jahre neu gepflanzt.
Satsuma wächst am besten in sonnigen, hellen Räumen. Doch wie die meisten anderen subtropischen Nutzpflanzen benötigt sie im Winter Kühle — ein Temperaturbereich von vier bis zehn Grad erfüllt diesen Bedarf ideal.
Satsumas können manchmal von Schädlingen wie Wollläusen, Zitrusmilben oder verschiedenen Arten von Schildläusen befallen werden. Diese Kulturpflanze ist auch von Krankheiten betroffen — bei Feuchtigkeitsmangel ode r-überschuss werden die Satsuma-Blätter von Flecken befallen, die unweigerlich zu ihrem allmählichen Abfallen führen.
Generell zeichnet sich Satsuma durch eine recht hohe Ausdauer aus und verträgt Frost recht gut. Darüber hinaus wird es in Russland und Westeuropa hauptsächlich in Innenräumen gezüchtet.
MWC #1 — Habe einen Satsuma aus dem Spiel My Summer Car gekauft / Kauf eines Datsun 100A
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