Bergklee

Bergklee gehört zur Familie der Saxifragaceae; Auf Lateinisch lautet der Name dieser Pflanze wie folgt: Trifolium montanum L.
Der Name der Bergkleengewächse selbst lautet auf Lateinisch: Saxifragaceae Juss.
Beschreibung des Bergklees
Bergklee ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von zehn bis fünfunddreißig Zentimetern. Die Wurzel dieser Pflanze ist gerade, pfahlwurzelig und auch holzig. Die unteren Blätter des Bergklees stehen an langen Stielen, deren Länge zwischen zehn und zwanzig Zentimetern variiert. Die zwei bis vier Stängelblätter befinden sich auf kurzen Stecklingen. Die Blätter des Bergklees befinden sich an kurzen Blattstielen, sie haben eine gräuliche Farbe, sind hart und haben eine elliptische Form: Die Länge solcher Blätter beträgt eineinhalb bis sechs Zentimeter und die Breite etwa ein bis zwei Zentimeter. Die Köpfe dieser Pflanze sind am häufigsten zu zweit an jedem Stiel zu finden; sie sitzen an ziemlich langen, dicht behaarten Stielen. Solche Blätter haben eine elliptische Form, sind mehrblütig und dicht, ihre Länge beträgt etwa eineinhalb bis zweieinhalb Zentimeter und die Länge der Bergkleeblüten beträgt etwa sieben bis neun Millimeter. Die Blütenkrone dieser Pflanze ist weiß und die Bohne hat normalerweise zwei Samen.
Bergklee blüht im Juni und die Fruchtbildung erfolgt bereits im Juli. Unter natürlichen Bedingungen kommt diese Pflanze im europäischen Teil Russlands, in Weißrussland, im Kaukasus, in Westsibirien, in Primorje im Fernen Osten sowie in der Ukraine und in der Aral-Kaspischen Region Zentralasiens vor. Für das Wachstum bevorzugt die Pflanze Waldränder, Grashänge, Trockenwiesen, Bergwiesen und Wiesensteppen.
Beschreibung der medizinischen Eigenschaften von Bergklee
Bergklee ist mit sehr wertvollen Heilkräften ausgestattet und es wird empfohlen, das Gras dieser Pflanze für medizinische Zwecke zu verwenden. Der Begriff Gras umfasst Blütenstände, Blüten, Stängel und Blätter.
Die wertvollen Heilwirkungen der Pflanze lassen sich auf ihr ätherisches Öl, Flavonoide, Coumestrole, Cellulose, Cumarin und die phenolische Carbonsäure Melilotsäure zurückführen. Ein Aufguss aus Bergklee wird bei Husten empfohlen und ist auch ein wirksames Mittel gegen Magenbeschwerden. Ein Absud aus dem Kraut dieser Pflanze wird bei Grippe empfohlen.
Die Essenz der Bergkleeblüten un d-blütenstände findet breite Anwendung in der Homöopathie: Hier wird dieses wertvolle Mittel gegen infektiöse Mumps und andere Drüsenerkrankungen eingesetzt.
Bei Husten, Bronchitis und Gastritis wird ein sehr wirksames Mittel auf Basis von Bergklee empfohlen: Zur Zubereitung werden zwei Esslöffel zerstoßener, getrockneter Bergklee mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Die Mischung sollte zwei Stunden an einem warmen Ort ziehen und anschließend gründlich abgeseiht werden. Dreimal täglich ein Drittel bis ein Viertel Glas des so gewonnenen Bergklee-Präparats einnehmen. Es ist wichtig zu beachten, dass Sie für eine optimale Wirkung dieses Mittels nicht nur die Zubereitungshinweise, sondern auch die Einnahmehinweise genau befolgen müssen. Nur so kann die gewünschte Wirkung des Bergklee-Präparats erzielt werden.






