Brennnessel

Die Brennnessel gehört zur Familie der Brennnesselgewächse (Urtica dioica). Ihr wissenschaftlicher Name lautet Urtica dioica L.
Die Brennnesselfamilie ist wissenschaftlich Urticaceae Juss.
Beschreibung der Brennnessel
Die Brennnessel ist auch unter folgenden Trivialnamen bekannt: Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel, Brennnessel und Brennnessel. Sie ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einem viereckigen Stängel, der etwa 70 bis 150 Zentimeter hoch wird. Die Blätter sind gegenständig, grob gezähnt und eiförmig-lanzettlich. Stängel und Blätter der Brennnessel sind mit Haaren bedeckt, die eine ätzende, giftige Flüssigkeit enthalten. Diese Haare enden in brüchigen, mit Kieselsäure imprägnierten Spitzen. Bei Berührung brechen die Stacheln ab und dringen in die Haut ein, wodurch eine Wunde entsteht. Der giftige Saft dringt in diese Wunde ein und verursacht ein brennendes Gefühl.
Die Frucht dieser Pflanze ist eine elliptische oder eiförmige, gelblich-graue Nuss. Sie ist maximal eineinhalb Millimeter lang. Brennnesseln blühen von Juni bis September, die Samen reifen im August und September. Die Pflanze ist weltweit verbreitet und bevorzugt buschige Standorte, Flussufer, Wiesen, schattige, feuchte Gebiete, Brachland, Wegränder, Gebirge, Lavafelder und Waldlichtungen. Sie wächst auch als Unkraut in Kulturen und wird in einigen europäischen Ländern kultiviert.
Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Brennnessel: Die Brennnessel besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften, und ihre Blätter werden für medizinische Zwecke empfohlen. Diese sollten während der Blütezeit gesammelt werden. Die Früchte, Blätter und Wurzeln mit Rhizomen finden breite Anwendung in der Volksmedizin.
Die wertvollen Heilwirkungen der Brennnessel lassen sich auf den Gehalt an Carotinoiden, Carotin, Vitamin C, Tanninen, Chlorophyll und den folgenden organischen Säuren in ihren Blättern zurückführen: Milchsäure, Chinasäure, Zitronensäure, Oxalsäure, Fumarsäure und Bernsteinsäure. Die oberirdischen Teile der Brennnessel enthalten zudem ätherisches Öl, Stärke, Flavonoide, Sitosterol, Pantothensäure, Silizium, Bor, Titan, Kalium, Kalzium, Mangan, Mineralsalze, Histamin, Phytonzide und viele weitere nützliche Substanzen. Bemerkenswert ist, dass der Proteingehalt dieser Pflanze mit dem von stickstoffhaltigen Pflanzen wie Bohnen, Ackerbohnen und Erbsen vergleichbar ist. Die Brennnessel besitzt antiseptische, stärkende, entzündungshemmende, wundheilungsfördernde, gallentreibende, blutstillende, leicht abführende, harntreibende, schleimlösende, multivitaminische und krampflösende Eigenschaften.
Äußerlich angewendet, dient ein aus den Wurzeln und Rhizomen dieser Pflanze zubereiteter Sud als feuchte Kompresse bei verschiedenen Hautentzündungen sowie als Gurgelmittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Bei äußeren Hämorrhoiden wird dieser Sud in Sitzbädern verwendet. Ein Aufguss aus Brennnesselblättern wird ebenfalls äußerlich als Gurgelmittel zur Stärkung des Zahnfleisches und zur Linderung von Halsschmerzen eingesetzt. Zur Förderung des Haarwachstums kann das Haar mit einem Aufguss oder Sud aus Brennnessel gewaschen werden.
Brennnessel: Nutzen und Gegenanzeigen






