Scheltinnik

Zheltinnik (lat. Cotinus) ist eine lichtliebende Gehölzpflanze, die zur Familie der Sumacaceae gehört. Der zweite Name ist Scumpia.
Beschreibung
Zheltinnik ist ein wunderschön blühender Laubbaum oder Strauch, der entweder hoch (über drei Meter hoch) oder mittelgroß (von einem bis zwei Metern Höhe) sein kann.
Die einfachen runden Blätter der Gelbbeere zeichnen sich durch eine eiförmige Form aus. Mit Beginn des Herbstes verfärben sie sich in leuchtende und satte Braunrottöne. Wenn Sie diese Blätter in Ihrer Hand reiben, können Sie den deutlichen Geruch von Karotten riechen! Und die zahlreichen und meist unterentwickelten Blüten dieser Schönheit sind in seltenen und ziemlich großen Rispen gesammelt. Die Farbe der Blüten kann grünlich oder gelblich sein. Rispen mit Blüten befinden sich auf länglichen Stielen, die dicht mit grünlichen oder rötlichen langen und hervorstehenden Haaren bedeckt sind. In der Herbstsaison wachsen diese Stiele üppig, was die Pflanzen noch dekorativer macht.
Die Gattung der Gelbbeeren umfasst nur zwei Arten, von denen eine ausschließlich in Nordamerika und die zweite in Europa wächst.
Wo wächst es
Wie oben erwähnt, kommt eine Art Gelbbeere nur in Nordamerika und die zweite in Europa vor. Heutzutage wird es nicht schwer sein, diese Pflanze in Gärten oder Parks südlich von Moskau zu sehen — es gibt Formen mit violetten oder goldenen Blättern und nicht weniger interessante Formen mit weinenden Zweigen.
Nutzung
Zheltinnik wird sowohl in Einzel- als auch in unglaublich farbenfrohen Gruppenpflanzungen sehr erfolgreich eingesetzt — in Kombination mit einer Reihe anderer Ziersträucher sieht es sehr cool aus. Nicht selten werden diese Bäume auch in Schutzstreifen gepflanzt. Und aus den zusammen mit den Blütenständen getrockneten Zweigen dieser Schönheit entstehen prächtige Wintersträuße. Diese Pflanze wurde übrigens bereits 1650 in den Anbau eingeführt!
Zheltinnik ist auch eine wertvolle Quelle für organische Farbstoffe (daraus wird eine recht langlebige gelbe und orange Farbe gewonnen — dieser Farbstoff wird Fisetin genannt) und Tannine, die zum Gerben von Leder verwendet werden. Zheltinnik wird auch häufig in der Textilindustrie eingesetzt.
Das gelbe, aromatische Holz dieser Pflanze, nach dem sie „Fustica“ genannt wird, findet breite Anwendung in der Herstellung von Intarsienarbeiten sowie von Kunsthandwerk und Musikinstrumenten. Auch Schreiner bezeichnen dieses Holz als „Fustica“.
Anbau und Pflege
Fustica sollte an windgeschützten Standorten gepflanzt werden. Die Bäume bevorzugen kalkhaltige, durchlässige, leichte Lehmböden. Sie vertragen jedoch auch saure Böden gut, sofern diese nicht staunass sind. Typischerweise wird Fustica im Herbst oder Frühjahr gepflanzt. Bei schweren Böden muss vor dem Pflanzen Sand eingearbeitet werden!
Das Gießen von Fustica ist nur bei längeren Trockenperioden sinnvoll. Gelegentlicher Rückschnitt ist empfehlenswert; die Pflanze verträgt dies gut. Bäume und Sträucher, die ausschließlich wegen ihrer auffälligen Blüten kultiviert werden, müssen übrigens nicht geschnitten werden — in diesem Fall genügt es, störende oder abgestorbene Äste rechtzeitig zu entfernen.
Die Vermehrung von Cotinus propagus erfolgt durch Abtrennung von Wurzelausläufern sowie durch halbverholzte Stecklinge oder Absenker.



