Kleine Seerose (Nymphalium pumila)

Die Kleine Seerose gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphalium). Ihr lateinischer Name lautet Nuphar pumila (Timm.) DC.

Die Familie der kleinen Seerose (Nymphacaceae) ist Salisb.

Beschreibung der Kleinen Seerose

Die Kleine Seerose ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einem dicken Rhizom und Schwimmblättern. In freier Natur kommt sie im Fernen Osten, in Zentralasien, Ostsibirien und in allen Regionen Westsibiriens mit Ausnahme des Altai vor. Sie wächst auch in folgenden Regionen des europäischen Russlands: Oberes Wolgagebiet, Wolga-Kama, Karelo-Murmansk, Baltikum, Transwolgagebiet, Dwina-Pechora und Ladoga-Ilmen. Die Pflanze bildet dichte Bestände sowohl in stehenden als auch in langsam fließenden Süßwassergewässern.

Beschreibung der Heilwirkungen der Kleinen Seerose

Die Kleine Seerose besitzt wertvolle Heilwirkungen. Blätter, Samen, Rhizome, Knospen und Blüten dieser Pflanze werden zu medizinischen Zwecken empfohlen. Die wertvollen medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze lassen sich auf den Gehalt an d-Nupharopumilin und Alkaloiden in den Rhizomen zurückführen.

Bemerkenswert ist, dass die medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze denen der Gelben Seerose ähneln. Eine aus den Rhizomen hergestellte Tinktur wird bei Krebs, Sodbrennen und Gastritis sowie als sympathisches Heilmittel empfohlen. Darüber hinaus wirkt sie blutdrucksenkend und krampflösend. Ein Aufguss aus den Rhizomen der Kleinen Seerose wird bei Gicht, Rheuma, Magenkrämpfen, Husten und verschiedenen Hauterkrankungen sowie als Schmerzmittel bei Zahn-, Ohren- und Kopfschmerzen empfohlen. Ein Absud aus den Rhizomen dieser Pflanze sollte bei Seborrhö angewendet werden.

In der Volksmedizin ist ein Aufguss aus den Blättern dieser Pflanze weit verbreitet. Dieser Aufguss wird bei Rückenschmerzen, Husten und Nierenerkrankungen empfohlen und äußerlich als sehr wirksames Mittel zur Wundheilung bei Wundrose angewendet. Ein Absud aus den Blättern der kleinen Seerose hilft bei Gelbsucht. Ein Aufguss aus den Blütenknospen dieser Pflanze wird gegen Nierensteine ​​eingesetzt.

Die Blüten der Eierlilie sind mit einer Digitalis-ähnlichen Wirkung ausgestattet. In der Volksmedizin wird ein Sud aus den Blüten dieser Pflanze bei Nierenerkrankungen als wundheilendes, harntreibendes und fiebersenkendes Mittel eingesetzt.

Ein Aufguss aus Eierlilienblüten gilt als sehr wertvolles Beruhigungsmittel und wird auch bei Gelbsucht eingesetzt. Ein Aufguss der gerösteten Samen dieser Pflanze ist ein Kaffeeersatz und kann als Nahrung für Wasservögel verwendet werden. Darüber hinaus wird ein solcher Aufguss als Hypnotikum, Beruhigungsmittel und Antipyretikum verwendet.

Die Rhizome dieser Pflanze können als Mehl oder nach dem Kochen in Salzwasser gegessen werden. Zusätzlich zu diesem Rhizom werden Eierschalen zum Gerben von Leder, als Tierfutter und zur Abwehr von Kakerlaken sowie als Farbstoff verwendet.

Bemerkenswert ist, dass die Rhizome dieser Pflanze in roher Form giftig sind. Es gab Fälle von Vergiftungen bei Kindern, die durch unkontrolliertes Essen der Wurzeln der Eierlilie verursacht wurden und sogar tödlich verliefen. Aus diesem Grund ist bei der Verwendung von Produkten auf Basis dieser Pflanze äußerste Vorsicht geboten.

Gelbe Eikapsel — Nutzen oder Schaden für den Menschen? / Zakhar Travnik

Kleine Eikapsel

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