Sophora (Vexibia)

Sophora (Vexibia)

Sophora (lat. Sophora) ist eine Gattung krautiger Pflanzen, Sträucher und kleiner Bäume aus der Familie der Hülsenfrüchte. Die Gattung umfasst 62 Arten, die in Südasien, Südosteuropa, Südamerika und Australien heimisch sind.

Einige Mitglieder der Gattung sind vom Aussterben bedrohte Arten. In Russland gibt es drei Arten: dickfruchtige Sophora, gelbliche Sophora, Fuchsschwanz-Sophora und seltener japanische Sophora. Die ersten drei Arten gelten als bösartige Unkräuter, die mit unglaublicher Geschwindigkeit Freiräume füllen und Kulturpflanzen verdrängen. Japanisches Sophora zeichnet sich durch seine erhöhten dekorativen Eigenschaften aus, darüber hinaus wird es wegen seiner medizinischen Eigenschaften geschätzt.

Merkmale der Kultur

Sophora ist eine bis zu 25 m hohe krautige Pflanze, ein Laubstrauch oder ein Baum mit einer üppigen, ausladenden Krone. Das Laub der Sophora ist sattgrün und fällt Mitte November ab. Die Blüten sind klein, gelblich-weiß, bläulich-violett oder rosa und in langen, rispigen oder traubigen Blütenständen gesammelt. Alle zwei Jahre bilden sich Blüten; Sophora blüht im Juli-August. Im Winter sehen die Pflanzen trotz fehlendem Laub sehr attraktiv aus. Die Früchte sind saftig und fleischig und werden in Fruchtbüscheln gesammelt. Alle Pflanzenteile sind giftig, schaden jedoch bei richtiger Zubereitung, Lagerung und Verwendung nicht der Gesundheit.

*Foxtail Sophora (lat. Sophora alopecuroides) — die Art wird durch mehrjährige Pflanzen repräsentiert, die auf der gesamten Oberfläche kurz weichhaarig sind und weiche, gepresste Haare haben. Der Stängel ist aufrecht und bis zu 12–20 cm hoch. Die Blätter sind eiförmig. Die Blüten sind weiß, in dichten Trauben gesammelt und bis zu 15 cm lang. Wird in der Volksmedizin verwendet und wegen des Gehalts an Alkaloiden in den oberirdischen Pflanzenteilen geschätzt. Nicht nur die Blätter und Stängel, sondern auch die Wurzeln und Samen haben heilende Eigenschaften.

*Sophora gelblich (lat. Sophora flavescens) — die Art wird durch mehrjährige krautige Pflanzen mit einem aufrechten, bis zu 60 cm hohen Stängel repräsentiert. Die Blätter sind oval, außen grün, innen bläulich, behaart. Die Blüten sind hellgelb und in dichten Trauben gesammelt. Pflanzen sind reich an Alkaloiden, organischen Säuren, Flavonoiden und organischen Säuren. Es hat eine Reihe heilender Eigenschaften.

Sophora pachycarpa (lateinisch: Sophora pachycarpa) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einem kräftigen Wurzelsystem, die bis zu 60 cm hoch wird. Die Stängel sind stark verzweigt. Die cremefarbenen Blüten stehen in endständigen, ährenförmigen Blütenständen. Sophora pachycarpa enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe und wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt; ihre Wirkung ähnelt der der beiden zuvor genannten Arten.

Sophora japonicum (lateinisch: Sophora japonicum) ist eine Baumart, die erst 25–30 Jahre nach der Pflanzung blüht. Die Bäume erreichen Höhen von 10 bis 25 m. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Trockenheitstoleranz aus. Der Stamm ist mit einer rissigen, dunkelgrauen Rinde bedeckt. Junge Zweige sind grünlich-grau und kurz behaart. Die Blüten stehen in langen, rispenförmigen Blütenständen. Diese Art wird im Gartenbau und in der Volksmedizin verwendet. In Russland blüht der Japanische Schleierkraut (Sophora) im Juli, die Früchte reifen im Oktober.

Pflanztipps: Sophora bevorzugt leichte, fruchtbare, gut durchlässige und mäßig feuchte Böden. Er gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr — April/Mai (je nach Klimazone). Im europäischen Teil Russlands erfolgt die Aussaat im Februar/März. Vor der Aussaat werden die Samen skarifiziert: Sie werden mit kochendem Wasser übergossen und anschließend 24 Stunden in warmem Wasser eingeweicht. Die gequollenen Samen werden in mit Kompost und Holzasche vermischtes Freiland gesät. Die Saattiefe beträgt 1–2 cm.

Die Samen keimen bei Temperaturen von 20–25 °C. Die Pflanzen werden regelmäßig bewässert und von Unkraut befreit. Zum Gießen wird warmes, abgestandenes Wasser verwendet. Die Sämlinge werden regelmäßig mit Pflanzenschutzmitteln wie Epin oder Novosil behandelt. Düngen ist nicht verboten. Die Pflanzen werden im folgenden Frühjahr neu gepflanzt. Der Abstand zwischen den Pflanzen in einer Reihe sollte etwa 40–50 cm und zwischen den Reihen 60–70 cm betragen. Die weitere Pflege umfasst regelmäßiges Gießen, Düngen, Jäten und gegebenenfalls einen gesundheitsfördernden Rückschnitt (dies gilt für Sträucher und Bäume).

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