Anigozanthos

Anigozanthos (lat. Anigozanthos) ist eine wunderschöne Blütenpflanze aus der Familie der Chemodoraciaceae. Die Menschen nennen diese Pflanze „Känguru-Pfoten“, weil ihre Blütenstände den Pfoten dieser niedlichen Tiere wirklich sehr ähnlich sind.
Beschreibung
Anigozanthos ist ein bunter Halbstrauch oder eine krautige Pflanze, deren verzweigte Rhizome sich durch eine ausschließlich horizontale Anordnung auszeichnen. Und die Länge der behaarten Stängel dieser Pflanze kann unter natürlichen Bedingungen bis zu zwei Meter erreichen.
Die lanzettlichen Grundblätter von Anigozanthos falten sich zu kleinen, spektakulären Rosetten, und an ihren ziemlich langen Stielen bilden sich luxuriöse, samtige Rispenblütenstände von sehr ungewöhnlicher Form, die gelb, hellgrün oder rosa gefärbt sein können. Es gibt auch zweifarbige Sorten dieser Pflanze — diese werden von Floristen besonders geschätzt. Die dicht behaarten Blütenstände solcher Pflanzen können verschiedenste Grüntöne sowie Rot und sogar Schwarz kombinieren!
Derzeit gibt es über zwölf Anigozanthos-Sorten, von denen einige erfolgreich in der Indoor-Blumenzucht kultiviert werden — in der Regel handelt es sich dabei um Pflanzen, deren Höhe sechzig Zentimeter nicht überschreitet.
Wo wächst es
Anigozanthos stammt ursprünglich aus Australien. Wie die Praxis zeigt, entwickelt sich diese Pflanze am besten in den feuchten Subtropen.
Nutzung
Frisch geschnittene blühende Triebe von Anigozanthos halten sich in Vasen bis zu drei Wochen, manchmal auch länger, gut, und getrocknete Pflanzen können unbegrenzt gelagert werden, so dass Touristen, die das Glück haben, Australien zu besuchen, oft gerne Ikebana und alle Arten von Blumensouvenirs von dieser Pflanze kaufen.
Wachsen und pflegen
Anigozanthos wachsen extrem langsam und vertragen keine häufigen Transplantationen — letztere sind nur erlaubt, wenn ihr Wurzelsystem wächst. Auch eine übermäßige Düngung ist für diese Pflanze unerwünscht: Sie wird nur einmal im Monat während der aktiven Vegetationsperiode gedüngt (mit kombinierten oder organischen Düngemitteln), und mit Beginn des Winters wird die Düngung vollständig eingestellt. Die Düngung kann übrigens durch ebenso sinnvolle Mineralstäbchen ersetzt werden.
Um die Blüte von Anigozanthos zu verlängern und ihm einen massiven Charakter zu verleihen, ist es notwendig, verblassende Blütenstände rechtzeitig abzuschneiden. Um den dekorativen Wert der Sträucher zu erhöhen, schadet es außerdem nicht, alle vergilbten alten Blätter umgehend zu entfernen.
Die Beleuchtung für Anigozanthos sollte ziemlich intensiv, aber gleichzeitig diffus sein — es ist unerwünscht, dass direktes Sonnenlicht auf die Blätter fällt. Übrigens fühlt sich die Pflanze in der Frühling-Sommer-Saison im Freiland am wohlsten, das heißt, sie kann sicher in Blumenbeete gepflanzt oder einfach auf den Balkon gebracht werden.
Der Boden in Töpfen mit Anigozanthos sollte systematisch gelockert werden. Außerdem ist es äußerst wichtig, keine übermäßige Feuchtigkeit zuzulassen, da dies zu einem völligen Ausbleiben der Blüte führen kann. Um dieses Problem zu lösen, reicht es jedoch aus, einfach zur richtigen Pflege zurückzukehren — in diesem Fall erholt sich die Pflanze von selbst. Idealerweise sollte Anigozanthos zweimal pro Woche gegossen werden, an besonders heißen Tagen ist es jedoch durchaus akzeptabel, die Bewässerungshäufigkeit leicht zu erhöhen. Aber Anigozanthos reagiert positiv auf das Besprühen, obwohl es sich nicht um eine lebenswichtige Erkrankung handelt, weshalb Sie es regelmäßig damit verwöhnen sollten.
Anigozanthos vermehrt sich entweder durch Teilen von Büschen oder durch Samen. Was Schädlinge betrifft, so leidet diese Pflanze am häufigsten unter Angriffen von Spinnmilben und Wollläusen.






