Rote Bete

Rübenrüben

Rote Bete (Beta vulgaris) ist eine Pflanze aus der Familie der Chenopodiaceae und hat einen zweijährigen Entwicklungszyklus. Heimat — Mittelmeer.

Allgemeine Merkmale

Rüben sind seit der Antike bekannt und nehmen unter den Gemüsesorten einen wichtigen Platz ein. Das lässt sich leicht erklären — vor allem der hervorragende Geschmack der Pflanze, die einfache Kultivierung, Lagerung und Zubereitung.

Im ersten Jahr bilden Rüben eine Rosette aus Blättern. Das Wurzelgemüse gibt es in verschiedenen Formen und Farben unterschiedlicher Intensität. Die Form der Rübenwurzeln ist konisch, zylindrisch und flach. Auch die Außenhaut variiert — von Burgund über Lila bis Schwarz. Das Fruchtfleisch kann das übliche Himbeerrot, Burgunderrot, Lila usw. sein.

Die Blätter sind ganzrandig, gestielt mit einer eiförmigen (herzförmigen) Platte. Im zweiten (aber auch im ersten) Lebensjahr entwickelt die Pflanze einen Blütenstiel. Die Blüte beginnt zwei Monate (oder etwas weniger) nach dem Pflanzen und dauert ein oder zwei Monate. Rübenblüten sind recht klein und bisexuell. Die Samen befinden sich in Blütenständen — jeweils ein bis sieben Stück. Die Samen sind rund und glatt.

Pflegeregeln

Temperatur Rüben sind sehr thermophil. Darüber hinaus wächst es auch auf salzigen Böden gut. Samen keimen bei einer relativ niedrigen Temperatur von 3-5°C. Die optimale Temperatur liegt natürlich viel höher und liegt bei ca. 21-25°C. Bei niedrigeren Temperaturen keimen die Samen langsamer, einige Sämlinge sterben ab und die Anzahl der Pflanzen, die Blütenstiele bilden, nimmt vorzeitig zu. Eine erwachsene Pflanze kann kurzfristige Fröste überstehen. Bei Frost stirbt die Pflanze ab. Gleichzeitig liegt die beste Temperatur für die Pflanzenentwicklung bei 16 bis 25 °C.

Boden. Der am besten geeignete Boden für Rüben ist mittellehmiger Boden. Auf sauren Böden gedeihen Rüben am schlechtesten. Eine gute Option ist der Anbau der Pflanze als Zweitfrucht nach dem Einsatz organischer Düngemittel (Frühkohl, Gurken, Kartoffeln). Bei unzureichender Fruchtbarkeit kann dem Boden nur Humus zugesetzt werden (3-4 kg pro Meter). Im Frühjahr werden dem Boden Mineraldünger zugesetzt.

Bewässerung. Rüben benötigen in absolut allen Wachstumsstadien erhöhte Feuchtigkeit. Daher sollte besonders auf regelmäßiges Gießen geachtet werden. Gleichzeitig ist die Pflanze für nasse, kalte und saure Böden mit niedrigem Stickstoff- und Kaliumgehalt nicht gut geeignet. Viel besser sind belüftete Böden mit einer leicht alkalischen oder neutralen Bodenlösung. Zu Beginn der Vegetationsperiode besteht ein erhöhter Bedarf an Stickstoff, am Ende der Vegetationsperiode an Kalium. Phosphor wird während der gesamten Vegetationsperiode gleichmäßig aufgenommen.

Aussaat. Die Rüben werden im Frühjahr gesät, etwa eine Woche nach den Karotten. Sie können im Sommer säen. Die Aussaatmenge beträgt ca. 1, 1-2 g pro Quadratmeter. Die Samen werden drei bis vier Zentimeter tief eingepflanzt. Am Vorabend der Aussaat müssen die Samen (einen Tag lang) in warmem Wasser eingeweicht werden.

Die Pflege besteht aus ständigem Gießen, Entfernen von Unkraut, Lockern und Düngen (organischer Dünger wird im Stadium von 3-4 echten Blättern verwendet). Wenn 2-3 echte Blätter der Pflanze erscheinen, werden die Rüben nach zwei bis drei Wochen um 6-8 cm ausgedünnt (wobei 2, 5-3 cm zwischen den Sämlingen verbleiben), wobei junge Hackfrüchte zum Verzehr ausgewählt werden. Wenn sich Hackfrüchte zu bilden beginnen, können Sie die Pflanzen mit Mineraldünger füttern.

Ernte. Rüben müssen vor dem Frost geerntet werden. Es ist besser, die Lagerung von Hackfrüchten im Keller zu organisieren (ohne Sandschichtung). Auch die Lagereigenschaften hängen von der Sorte ab.

Um Samen zu gewinnen, werden Hackfrüchte zeitig im Frühjahr gepflanzt und sofort bewässert. Die Samenpflanzen werden entfernt, nachdem die Samen braun geworden sind.

Das passiert, wenn Sie jeden Tag 1 Rote Bete essen (erstaunlich)

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