Banksia

Banksia Banksia

Banksia (lat. Banksia) ist eine wunderschön blühende immergrüne Pflanze aus der Familie der Proteaceae. Banksia erhielt seinen Namen zu Ehren des berühmten Entdeckers der reichsten australischen Flora, Joseph Banks.

Beschreibung

Banksia ist ein kleiner Strauch oder Baum mittlerer (dreißig bis fünfzig Zentimeter) oder recht großer (bis zu zwanzig bis dreißig Meter) Höhe mit sehr harten Blättern in den unterschiedlichsten Formen. Die Unterseite dieser Blätter ist weißfilzig und die Ränder sind stachelig gezähnt.

Kleine Banksia-Blüten haben eine ziemlich einzigartige Struktur und sind in ziemlich dicken und dichten Ährchen gesammelt, von denen jedes fünfhundert bis tausend Blüten hat. Und die Form dieser Blüten kann je nach Banksia-Art von stark zylindrisch bis fast kugelförmig variieren. Bemerkenswert ist, dass viele Arten dieser Pflanze das ganze Jahr über blühen können.

Die abgeflachten Trockenfrüchte der Banksia sind mit zwei harten (oft holzigen) Ventilen ausgestattet. Im Allgemeinen ähneln die Früchte dieser Pflanze äußerlich den Zapfen von Nadelbäumen.

Insgesamt umfasst diese Gattung etwa einhundertsiebzig Arten.

Wo wächst es

Banksia ist an der australischen Küste, von Tasmanien bis zum nördlichen Territorium, weit verbreitet. Gelegentlich ist es weit vom Meer entfernt zu sehen. Und auch auf den Aru-Inseln sowie in Neuguinea findet man tropische Banksia.

Nutzung

In der Floristik wird Banksia häufig für die Gestaltung unterschiedlichster Kompositionen und als Trockenblume verwendet. Besonders gut wirkt es im Kontrast zu glänzenden, glatten Oberflächen und abwechslungsreichen Linien. Und Pflanzen in Silbergrautönen machen sich in Weihnachtsarrangements großartig! Geschnitten kann Banksia problemlos bis zu zwei Wochen haltbar sein.

Banksia wird auch in Gärten mit Gewächshäusern angebaut und für Liebhaber der Indoor-Blumenzucht wurden eine Reihe spezieller Zwergsorten gezüchtet.

Wachsen und pflegen

In der Natur gedeiht Banksia auf den kargen Böden endloser Sandwüsten. Diese Pflanze ist sowohl an Trockenheit als auch an plötzliche tägliche Temperaturschwankungen perfekt angepasst, so dass es auch in Innenräumen durchaus möglich ist, für sie Bedingungen zu schaffen, die den Bedingungen in ihrer Heimat möglichst identisch sind.

Da Banksia sehr lichtliebend ist, platziert man sie am besten an hellen Ost- oder Westfenstern. Und mit Beginn des Sommers, wenn das Thermometer über zwanzig Grad steigt, empfiehlt es sich, diese schöne Pflanze auf die Loggia oder in den Garten zu bringen. Was die Wintertemperaturen betrifft, so liegt die optimale Temperatur für die Haltung von Banksia im Winter im Bereich von fünf bis zehn Grad Celsius.

Banksia sollte in ausreichend geräumige Töpfe gepflanzt werden, die stabil sein müssen. Was die Zusammensetzung des Bodens betrifft, so sollte er idealerweise aus gleich großen Mengen Sand sowie Humus-, Torf- und Heideboden bestehen. Sie können auch ein Substrat vorbereiten, das aus zwei Teilen Sand (er sollte grobkörnig sein), einem Teil Torfmoos (grob gehackt) und einem Teil Perlit besteht.

Was das Gießen angeht, ist diese Schönheit recht anspruchslos; Das Wichtigste ist, darauf zu achten, dass die Erdkugel nicht zu stark austrocknet. Es reicht aus, die Banksia einmal pro Woche mit Feuchtigkeit zu versorgen. Sie sollten ihr systematisches Besprühen nicht verweigern — sie tragen dazu bei, diese Pflanze deutlich wiederzubeleben. Und Wasser zur Bewässerung sollte idealerweise leicht angesäuert und recht weich sein.

Von Frühling bis Herbst muss die Pflanze mit guten Mineraldüngern mit relativ niedrigem Phosphatgehalt gefüttert werden.

Banksia sollte jährlich neu gepflanzt werden, bis sie einen Meter groß ist. Danach erfolgt die Neupflanzung alle zwei Jahre im Frühjahr, wobei gleichzeitig die oberste Bodenschicht durch eine frische ersetzt wird. Und die Vermehrung dieser Schönheit erfolgt entweder durch Samen oder verholzte Stecklinge.

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