Ikako

Ikako Ikako

Icaco (lat. Chrysobalanus icaco) ist eine holzige Obstpflanze aus der Familie der Chrysobalanaceae. Ikako wird im Volksmund Kokosnuss oder goldene Pflaume genannt.

Beschreibung

Ikako ist ein immergrüner Baum oder Strauch mit einer Höhe von einem bis sechs Metern.

Die ledrigen ovalen Blätter von Ikako erreichen eine Breite von zweieinhalb bis sieben Zentimetern und eine Länge von drei bis zehn Zentimetern. Und die Farbe der Blätter kann von hellrot bis grünlich variieren.

In kompakten Blütenständen gesammelt erscheinen weiße Miniatur-Ikako-Blüten normalerweise im späten Frühjahr.

Und gegen Ende des Sommers erscheinen wunderbare Früchte. Alle sind in ovalen Büscheln gesammelt und in dunkelvioletten oder blassgelben Tönen mit einem leichten rosa Schimmer bemalt. Und in Größe und Form ähneln Ikako-Früchte Pflaumen. Ihr Geschmack ist meist süß-säuerlich und leicht säuerlich. Das im Inneren des Samens befindliche weiße Fruchtfleisch lässt sich übrigens nur sehr schwer trennen.

Wo wächst es

Icaco wächst hauptsächlich im Landesinneren und in der Nähe von Meeresstränden im tropischen Afrika, in der Karibik und in Südamerika. Darüber hinaus ist diese Kultur im Süden der Bahamas und in Florida zu finden.

Bewerbung

Icaco-Früchte können roh verzehrt oder zu hervorragenden Marmeladen und Gelees verarbeitet werden. Diese Frucht eignet sich nicht schlechter zum Backen.

Die Rinde und Blätter dieser Pflanze werden aktiv zur Behandlung von Diabetes, Durchfall und Ruhr eingesetzt. Und Tee aus seinen Blättern ist ein hervorragendes Mittel gegen Nieren- und Blasenprobleme.

Diese Früchte haben eine wohltuende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und haben sich dank ihres hohen Gehalts an empfindlichen Ballaststoffen hervorragend bei der schwierigen Aufgabe der Linderung von Verstopfung bewährt. Die in Ikako enthaltenen Pektine tragen dazu bei, Schwermetallsalze und Radionuklide aus dem Körper zu entfernen und den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Besonders gut eignet sich der Einsatz dieser Früchte bei Bluthochdruck und diversen Nierenerkrankungen — sie enthalten viel Kalium. Darüber hinaus sind sie sehr nützlich bei Herzbeschwerden — Ikako-Früchte haben eine ausgeprägte harntreibende Wirkung und helfen, den Wasserstoffwechsel zu normalisieren. Und in Brasilien wird diese Frucht aktiv bei der Behandlung von Rheuma und Diabetes eingesetzt.

Das Fruchtfleisch von Ikako wird seit langem als schwarzer Farbstoff verwendet, und aus den Samen der Frucht wird Öl gewonnen, das bei den Einheimischen Amerikas große Popularität erlangt hat. Dieses Öl wird zur Herstellung verschiedener Schmiermittel sowie Seife und Kerzen verwendet.

Icaco wird oft zu dekorativen Zwecken gepflanzt. Obwohl diese Kultur überhaupt keinem Frost standhält, sind ihre Küstensorten sehr salzbeständig, weshalb Ikako häufig entlang der Küsten gepflanzt wird — diese Maßnahme trägt dazu bei, die für sie schädliche Erosion zu verhindern.

Ikako ist wie Pflaumen recht lange haltbar. Darüber hinaus eignet sich nicht nur ein Kühlschrank, sondern auch ein Keller zur Lagerung dieser Früchte. Und dank der hohen Dichte der Ikako-Früchte können sie problemlos über weite Strecken transportiert werden.

Kontraindikationen

Derzeit gibt es keine besonderen Kontraindikationen für den Verzehr dieser Früchte, daher ist es in diesem Fall sinnvoll, sich nur auf die individuelle Unverträglichkeit zu konzentrieren.

Und da Ikako für uns eine exotische und ungewöhnliche Frucht ist, sollte man beim ersten Mal nicht zu viel davon essen. Für den ersten Test reichen einhundert Gramm aus. Wenn darauf keine allergische Reaktion oder andere unerwartete Reaktionen des Körpers folgen, können Sie die Dosierung von Ikako schrittweise auf dreihundert bis vierhundert Gramm erhöhen.

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