Nektarine

Nektarine Nektarine

Nektarine (lat. Prunus persica) gehört zu den Pfirsichsorten mit glatter Schale.

Geschichte

Das Wort „Nektarine“ war englischsprachigen Veröffentlichungen zufolge bereits im Jahr 1616 bekannt. Nektarinen erlangten jedoch erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts Popularität, als großfruchtige Sorten (das Gewicht einer Frucht konnte leicht 200 g oder mehr erreichen) mit aromatischem und saftigem gelbem Fruchtfleisch auf den Markt kamen.

Es ist allgemein anerkannt, dass Nektarinen als Folge einer klassischen Mutation entstanden sind, nämlich als Folge der Selbstbestäubung einiger Pfirsichbäume und periodischer Ausfälle bei der Knospenentwicklung. Und als die Menschen lernten, Bäume zu pfropfen, wurde aus dieser lustigen Mutation eine sehr erfolgreiche Variante.

Beschreibung

Nektarinenfrüchte haben die gleiche glatte Schale wie Pflaumen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um haarlose Pfirsiche. Die leckersten und schönsten Früchte befinden sich übrigens meist näher an der Bodenoberfläche oder an den Stämmen.

Wo wächst es

Die Hauptproduzenten dieser Früchte sind derzeit Mittelmeerländer: Tunesien, Griechenland, Zypern, Italien und das ehemalige Jugoslawien. China gilt als Geburtsort der Nektarinen.

Bewerbung

Nektarinen werden frisch verzehrt oder aus diesen Früchten werden Konserven, süße Marmeladen und verschiedenste Desserts zubereitet.

Diese saftigen Früchte sind sehr reich an Vitamin C und A — diese Eigenschaft macht Nektarinen für die Haut unverzichtbar, denn sie tragen dazu bei, lebensspendende Feuchtigkeit in den Zellen zu speichern und so ein Erschlaffen und Faltenbildung zu verhindern. Der regelmäßige Verzehr von Nektarinen fördert die Sekretion der Verdauungsdrüsen und erleichtert so die Verdauung von fetthaltigen und schwer verdaulichen Nahrungsmitteln erheblich. Und im Allgemeinen haben diese wunderbaren Früchte eine ausgeprägte therapeutische und vorbeugende Wirkung — sie normalisieren den Stoffwechsel recht schnell und können sogar die Entwicklung einer Onkologie verhindern.

Die in diesen Früchten enthaltenen Pektinverbindungen hemmen die Aktivität verschiedener schädlicher Mikroorganismen erheblich. Und ein viertel Glas frisch gepresster Nektarinensaft, eine Viertelstunde vor den Mahlzeiten getrunken, ist ein hervorragendes Mittel gegen Verstopfung, erhöhte Magensäure, Herzrhythmusstörungen und Anämie.

Der systematische Verzehr von Nektarinen gilt als hervorragende Vorbeugung gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck, da diese Früchte dabei helfen, Flüssigkeit und Natrium aus dem Körper zu entfernen.

Auch in der Pharmakologie werden Nektarinen verwendet — aus dem Öl bitterer Sorten werden hervorragende Heilsalben und lebensrettende Medikamente hergestellt.

Auch Nektarinenschalen werden verwendet — sie werden häufig zur Herstellung von Aktivkohle verwendet. Und aus Holz, das sich perfekt polieren lässt, entstehen schöne Souvenirs. Somit kann Nektarine getrost als Universalpflanze betrachtet werden.

Schaden

Bei übermäßigem Verzehr von Nektarinen wird es nicht lange auf sich warten lassen, bis der Blutzuckerspiegel ansteigt und das Körpergewicht unvermeidlich ansteigt. Und da diese Früchte Allergene enthalten, sind sie für Allergiker und Diabetiker streng kontraindiziert.

Kindern unter sieben Jahren sollten Sie nicht zu viele Nektarinen geben. Geschälte Früchte in Dosen gelten als wesentlich sicherer, da das in der Schale von Nektarinen enthaltene Protein allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Und Nektarinensamen enthalten Blausäure, ein ziemlich starkes Gift.

Wachsend

Im Vergleich zu normalem Pfirsich ist Nektarine viel resistenter gegen verschiedene Schädlinge. Und vor nicht allzu langer Zeit wurden winterharte Nektarinensorten entwickelt, die nicht nur im Nordkaukasus, sondern auch in der Region Wolgograd erfolgreich angebaut werden.

Gärtner lieben Nektarinen sehr, da die Früchte früher Sorten viel früher geerntet werden können als alle anderen Steinfrüchte.

NEKTARINE. FROSTBESTÄNDIG UND SEHR LECKER!!!

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