Chrysophyllum

Chrysophyllum (lat. Chrysophyllum cainito) ist ein luxuriöser immergrüner Baum aus der bekannten Familie der Sapotaceae. Die Früchte dieses Baumes werden oft Sternäpfel genannt.
Beschreibung
Chrysophyllum ist ein schnell wachsender Baum, dessen Höhe zwischen acht und zehn Metern variieren kann. Jeder Baum ist mit einer sehr dichten Krone und einem eher kurzen Stamm ausgestattet.
Die ovalen, glänzenden Blätter von Chrysophyllum werden fünf bis fünfzehn Zentimeter lang. Sie sind meist auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite samtig und goldbraun.
Duftende Miniatur-Chrysophyllumblüten sind in violett-weißlichen Tönen bemalt und bilden sich ausschließlich in den Blattachseln.
Die rundlichen Früchte des stattlichen Chrysophyllums neigen dazu, ohne Bestäubung abzubinden und erreichen einen Durchmesser von fünf bis zehn Zentimetern. Derzeit gibt es zwei Fruchtformen: mit weißem Fruchtfleisch und zart grünlicher Schale oder mit leuchtend violettem Fruchtfleisch und bunter dunkelvioletter Schale.
Die Schale der geformten Früchte ist immer glänzend, glatt und dünn, und ihr Fruchtfleisch wird durch eine 5 bis 10 mm dicke Innenkruste zuverlässig geschützt. Diese Krustendicke ist zwar nur für violette Früchte relevant, und bei grünlichen Exemplaren beträgt die Krustendicke normalerweise nicht mehr als 3 — 5 mm.
Das sehr süße und eher weiche Fruchtfleisch ist von gallertartigen Zellen in einer Menge von sechs bis elf Stücken umgeben. Im Querschnitt ähneln sie den von der Mitte abweichenden Strahlen eines Sterns — dies bestimmt den zweiten Namen der Frucht. Darüber hinaus befinden sich im Inneren jeder Frucht bis zu zehn Samen, deren durchschnittliche Länge zwei Zentimeter beträgt. Und höherwertige Früchte haben meist weniger Samen. Frische Samen können zunächst schwarz erscheinen, aber wenn sie trocknen, verfärben sie sich leicht bräunlich.
Chrysophyllum-Früchte reifen normalerweise vom frühen Frühling bis zum Sommer, in einigen tropischen Gebieten reifen sie jedoch das ganze Jahr über. Und da reife Früchte nicht dazu neigen, abzufallen, werden sie zusammen mit kleinen Zweigstücken vorsichtig abgeschnitten.
Es sollten nur vollreife Früchte gesammelt werden, da unreife Exemplare meist ungenießbar und sehr adstringierend sind. Reife Früchte sind ganz einfach zu erkennen — sie werden faltig und wenn man darauf drückt, spürt man ihre Weichheit und Geschmeidigkeit. Im Kühlschrank sind reife Früchte übrigens drei Wochen haltbar.
Wie man Chrysophyllum isst
Die Schale der Frucht und ihre Schale, die etwa 1/3 des Gesamtvolumens jeder Frucht einnimmt, sind bei Chrysophyllum ungenießbar. Beim Schälen dieser ungewöhnlichen Früchte ist darauf zu achten, dass der in der Schale enthaltene bittere Milchsaft nicht in das Fruchtfleisch gelangt.
Unmittelbar vor dem Verzehr werden reife Früchte abgekühlt und in zwei Teile geschnitten. Das saftige Fruchtfleisch kann mit einem Löffel gegessen werden, wobei die Samen und die umliegenden Samenzellen ausgespart werden müssen. Zitrussaft kann den Geschmack des Fruchtfleisches deutlich verbessern.
In Jamaika wird das Fruchtfleisch zerkleinert und mit Zitrusfrüchten, Mango, Ananas und einigen anderen Früchten sowie Kokosmilch vermischt. Diese Mischung wird dann eingefroren und als Dessert gegessen. Sie können das Fruchtfleisch auch mit Orangensaft, einem Löffel Sherry, geriebener Muskatnuss und einem kleinen Löffel Zucker kombinieren — der Geschmack dieser Köstlichkeit erinnert ein wenig an den Geschmack des Erdbeer-Sahne-Desserts.
Die leicht bittere Emulsion aus Chrysophyllum-Samenkernen wird häufig zur Herstellung von Nougat und vielen anderen Süßigkeiten verwendet.
Wachsend
Chrysophyllum wächst gut in Behältern mit einer dicken Drainageschicht und einer relativ lockeren Bodenmischung. Dabei fühlt es sich sowohl im hellen Halbschatten als auch an sonnigen Standorten gleichermaßen wohl. Chrysophyllum liebt auch regelmäßiges Besprühen und befeuchtete Luft.
Das schöne Chrysophyllum kann sowohl durch Samen als auch durch Luftschichtung oder Veredelung vermehrt werden. Diese Ernte beginnt jedoch erst nach fünf bis zehn Jahren Früchte zu tragen.


