Camellia japonica

Die Japanische Kamelie (Camellia japonica) gehört zur Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae).

Beschreibung der Japanischen Kamelie

Für optimales Wachstum benötigt diese Pflanze volle Sonne und mäßiges Gießen während des Sommers. Die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein. Die Japanische Kamelie wächst als immergrüner Strauch. Sie ist leicht giftig.

Die Japanische Kamelie eignet sich hervorragend für die Kultur im Gewächshaus oder Wintergarten. Bei der Zimmerkultur sollten Sie die spezifischen Anforderungen an Luftfeuchtigkeit, Licht und Temperatur beachten. Die Japanische Kamelie kann eine Höhe von zwei bis drei Metern erreichen. Pflege und Wachstum der Japanischen Kamelie

Um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten, sollte die Pflanze etwa alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Dies kann sowohl im Frühjahr als auch nach der Blüte erfolgen. Verwenden Sie zum Umtopfen handelsübliche Töpfe. Für die Erdmischung können Sie je einen Teil Rasensoden, Torf und Sand mit zwei Teilen Laubkompost mischen. Alternativ können Sie auch fertige Blumenerde für Hortensien und Azaleen verwenden. Der pH-Wert der Erde sollte leicht sauer oder sauer sein.

Die Japanische Kamelie verträgt einen Rückschnitt sehr gut. Verwenden Sie zum Gießen weiches, leicht angesäuertes Wasser; kalkhaltiges Wasser ist ungeeignet. Bei zu hohen Temperaturen und zu geringer Luftfeuchtigkeit sowie bei zu viel oder zu wenig Wasser können die Knospen abfallen. Japanische Kamelien können von Schildläusen, Blattläusen, Spinnmilben und Wollläusen befallen werden.

Während der Knospenbildung und Blütezeit empfiehlt es sich, die Pflanze zwei- bis dreimal im Monat zu düngen. Im Sommer genügt eine Düngung pro Monat.

Während der Ruhephase sollte die optimale Temperatur zwischen zehn und fünfzehn Grad Celsius liegen. Wichtig ist auch, die Pflanze in dieser Zeit mäßig zu gießen. Die Ruhephase der Japanischen Kamelie ist ungewöhnlich, da sie mitten im Sommer stattfindet: Sie beginnt im Mai und dauert bis August.

Diese Pflanze wird vegetativ vermehrt. Hierfür werden halbreife Stecklinge verwendet, und es empfiehlt sich, Bewurzelungsförderer einzusetzen. Die Bewurzelung dauert etwa eineinhalb bis zwei Monate. Die Vermehrung durch Samen ist ebenfalls möglich. Verwenden Sie frische Samen, da diese schnell ihre Keimfähigkeit verlieren.

Gärtner empfehlen, die Temperatur im Winter einen Monat lang bei etwa fünf bis sechs Grad Celsius zu halten. So wird die Pflanze mit einer üppigen und lang anhaltenden Blüte erfreuen. Während der Knospen- und Blütezeit benötigt die Pflanze zusätzliches Licht, und die Töpfe mit der Japanischen Kamelie sollten nicht bewegt werden.

Expertentipps für den Kamelienanbau

Japanische Kamelie

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