Die Steinkarde (Dipsacus stricosus Willd. ex Roem. et Sahult.) gehört zur Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae).

Die Steinkarde (Dipsacus stricosus Willd. ex Roem. et Sahult.) gehört zur Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae). Beschreibung der Steinkarde: Die Steinkarde ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die eine Höhe von 50 bis 1, 5 Metern erreichen kann. Ihr Stängel ist aufrecht, borstig und pfriemenförmig. Die Blätter sind gezähnt, länglich und zugespitzt, die unteren Blätter sind gestielt und ganzrandig. Die Stängelblätter sind an der Basis gefiedert, mit zwei bis fünf Seitenlappen und bewimpert. Die Blütenköpfe sind kugelförmig, etwa 3 cm im Durchmesser, und die Hüllblätter sind zugespitzt und lanzettlich, deutlich kürzer als die Blütenköpfe. Die Steinkarde blüht im Juni. Die Früchte reifen von Juli bis August. Die Steinkraut-Karde (Trifolium spp.) kommt wild auf der Krim, in der Schwarzmeerregion der Ukraine sowie in Zentralasien und im europäischen Teil Russlands vor. Sie bevorzugt buschige Dickichte in Höhenlagen bis zu 1700 Metern über dem Meeresspiegel. Beschreibung der medizinischen Eigenschaften der Steinkraut-Karde:
Die Steinkraut-Karde besitzt wertvolle medizinische Eigenschaften. Wurzeln, Blätter, Blütenstände und das Kraut werden für medizinische Zwecke empfohlen. Das Kraut umfasst Stängel, Blüten und Blätter. Diese positiven Eigenschaften werden dem Gehalt an Flavonoiden, Iridoiden und Triterpenen zugeschrieben.
Ein Absud aus den Wurzeln dieser Pflanze ist sehr wirksam bei der Behandlung von Syphilis und Lungentuberkulose. Ein Absud sowie eine Salbe und eine Paste aus den Wurzeln der Steinkraut-Karde werden als Anästhetikum bei Hornhaut, Schlangenbissen und Hämorrhoiden eingesetzt.
Ein Aufguss aus den Kräutern der Karde hat harntreibende und entzündungshemmende Wirkungen und regt zudem die Atmungs-, Kreislauf- und Herz-Kreislauf-Systeme an.
Eine Abkochung des Krauts wird bei Geschwüren und Magenkrebs sowie bei Fieber und in Form von Kompressen bei Hautkrebs empfohlen. Tatsächlich erwies sich die Menge an Triterpenoiden im Experiment als wenig toxisch, was zu einer kurzfristigen Senkung des Blutdrucks führen kann. In der Volksmedizin wird zur Anwendung bei Rheuma ein Sud aus Kardenblütenständen empfohlen. In der Textilindustrie wird ein Sud aus Blütenständen dieser Pflanze häufig zur Bildung von Flusen auf Stoffen verwendet.
Bei Magenkrebs wird die Verwendung des folgenden Mittels empfohlen: Zur Zubereitung wird empfohlen, einen Esslöffel zerkleinerte trockene Kardenwurzeln pro halben Liter Wasser einzunehmen. Diese Mischung sollte eine Stunde lang infundiert werden und dann sollte die resultierende Mischung sorgfältig filtriert werden. Nehmen Sie dieses Mittel etwa drei- bis viermal täglich vor den Mahlzeiten ein halbes Glas ein.
Als Diuretikum wird folgendes Mittel empfohlen: Nehmen Sie zwei Esslöffel Kräuter pro dreihundert Milliliter Wasser, kochen Sie diese Mischung dann einige Minuten lang bei schwacher Hitze, lassen Sie sie dann zwei Stunden lang ziehen und filtern Sie sie anschließend gründlich. Dieses Mittel sollte drei- bis viermal täglich warm eingenommen werden, jeweils ein halbes Glas. Bei Krebs und Magengeschwüren sollten Sie dieses Mittel ebenfalls einnehmen.
KARDE. Aussaat aus Samen.
Teassum borstige Karde






