Kerria

Kerria (lat. Kerria) ist ein wunderschöner Laubstrauch aus der Familie der Rosaceae. Europäer nennen sie oft die japanische Osterrose.

Beschreibung

Kerria ist ein sommergrüner, schnell wachsender und sehr dekorativer Strauch mit schrägen, dünnen Zweigen, ordentlichen Blättern und erstaunlich schönen, sonnigen gelben Blüten. Die Höhe der bunten Sträucher beträgt meist ein bis drei Meter und ihre grünlich-violetten Zweige bilden prächtige kegelförmige Kronen.

Die Blätter und Blüten von Kerria können sich einer außergewöhnlichen dekorativen Wirkung rühmen. Die wechselständigen und länglichen, spitz-lanzettlichen Blätter erreichen eine Länge von vier bis zehn Zentimetern und sind mit doppelten Zacken versehen. Ihre oberen Teile sind immer glatt und ihre unteren Teile sind kurz weichhaarig. Die Länge der kahlen Blattstiele beträgt fünf bis fünfzehn Millimeter. Im Sommer sind die Blätter immer hellgrün und nehmen im Herbst allmählich eine spektakuläre leuchtend gelbe Farbe an.

Der Durchmesser der prächtigen Kerria-Blüten beträgt fünf Zentimeter. In der Regel sind sie einzeln, meist gefüllt und mit breit elliptischen, leuchtend gelben Blütenblättern ausgestattet. Sie verfügen außerdem über einen unglaublich anhaltenden Löwenzahnduft. Die durchschnittliche Blütezeit von Kerria beträgt fünfundzwanzig Tage. Manchmal kann sich dieser Zeitraum jedoch auf bis zu fünfzig Tage erstrecken, und manchmal gefällt Kerria mit wiederholter Herbstblüte.

Kerria-Früchte sehen aus wie faltige, aggregierte Steinfrüchte in bräunlich-schwarzen Farbtönen, die entweder eine halbkugelige oder obovate Form haben können. Und ihre Länge kann bis zu 4, 8 mm erreichen. Bemerkenswert ist, dass sich in der Mittelzone keine Früchte bilden.

Diese Pflanze erhielt ihren Namen in Erinnerung an den Gärtner William Kerr, der orientalische Pflanzen sehr liebte und sie sammelte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts unternahm er eine Expedition nach China, um nach neuer und unbekannter Vegetation zu suchen, und verbrachte dort acht lange Jahre. Es ist erwähnenswert, dass es dem Forscher in dieser Zeit gelang, viele neue erstaunliche Pflanzen zu entdecken, aber nur die schöne Kerria erhielt seinen Namen.

Der einzige Vertreter dieser Gattung ist die japanische Kerria, die mehrere verschiedene Sorten und Formen aufweist.

Wo wächst es

Kerria kam aus den Berghängen und Wäldern Japans und Südwestchinas zu uns. In freier Wildbahn kann man ihn am häufigsten in Dickichten beobachten, die an Berghängen wachsen.

Wachsen und pflegen

Kerrien gedeihen am besten an hellen, windgeschützten Standorten. Auch im Halbschatten kommen sie gut zurecht, allerdings blüht sie bei zu starkem Schatten nur spärlich. Bei ständiger Sonneneinstrahlung verblassen die Blüten allmählich, die Spitzen der Blütenblätter werden blass und weißlich.

Der Boden für Kerrien sollte feucht und fruchtbar, idealerweise lehmig sein. Kerrien werden am besten im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb der Knospen, gepflanzt. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich; in diesem Fall sollte sie etwa einen Monat bis sechs Wochen vor dem ersten Frost erfolgen. Kerrien lieben Feuchtigkeit, vertragen aber keine Staunässe. Sie sollten reichlich gegossen werden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Regelmäßiges Gießen ist besonders wichtig bei heißem Wetter und während der Blütezeit. Diese Schönheit reagiert gut auf verschiedene Düngemittel, und ein regelmäßiger Rückschnitt ist wichtig, um ihr dekoratives Aussehen zu erhalten.

Da die Kerrie nicht besonders winterhart ist, muss sie im Winter abgedeckt werden. Obwohl erfrorene Triebe sich schnell erholen können, blühen frostgeschädigte Pflanzen anschließend deutlich weniger üppig.

Kerria japonica. Lernen Sie sie kennen!

Kerria kerria

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