Schildfarn

Der Schildfarn (lateinisch: Dryopteris) ist eine große Gattung krautiger Pflanzen aus der Familie der Schildfarne. Er zählt zu den weltweit häufigsten Farnen und ist in gemäßigten Klimazonen weit verbreitet.
Die Gattung umfasst über 150 Arten und wächst in Wäldern, darunter auch Eichenwäldern. Etwa 20 Schildfarnarten kommen in Russland vor. Fast alle Mitglieder der Gattung zeichnen sich durch eine einzigartige Zusammensetzung aus, die Anthocyane, Phenolverbindungen, Vitamine (insbesondere B-Vitamine), Tannine und Fettsäuren enthält. Aus diesem Grund finden diese Pflanzen breite Anwendung in der Volksmedizin.
Wissenswertes
Farne sind mit vielen Volksglauben und Aberglauben verbunden. Der Schildfarn bildet da keine Ausnahme. Es gibt eine Legende über die feurige Blüte des männlichen Schildfarns. Vor hundert Jahren glaubte man, dass jemand, der diese seltene Blüte in der Nacht des Festes von Iwan Kupala entdeckte, die Gabe der Voraussicht erlangte. Darüber hinaus würde er ein mächtiger, reicher und glücklicher Mensch werden. Es herrscht der Aberglaube, er gehe ein Bündnis mit dunklen Mächten ein.
Kulturelle Merkmale: Dryopteris sind mehrjährige, krautige Pflanzen, die nicht höher als 1, 5 Meter werden. Sie zeichnen sich durch verdickte, aufrechte oder kriechende Rhizome aus, die vollständig mit Schuppen, manchmal auch mit steifen Haaren, bedeckt sind. Die Blätter sind groß, meist doppelt gefiedert und bilden eine üppige Rosette. Die Wedel sind länglich, lanzettlich, eingeschnitten und zu trichterförmigen Büscheln verwachsen. Die Blattstiele sind relativ dick, kurz und mit braunen oder rotbraunen Schuppen bedeckt. Die Sori sind rund und bilden sich auf den Blattadern. Die Spatha ist schildförmig oder abgerundet.
Bekannte Arten: Dryopteris austriaca (lateinisch: Dryopteris austriaca) ist im Kaukasus heimisch. Sie kommt auch wildwachsend in der Region Primorje und in den Vereinigten Staaten vor. Typische Standorte sind Waldgebiete, Feuchtgebiete wie Sümpfe sowie Fluss- und Seeufer. Die Pflanze wird medizinisch zur Gewinnung eines gegen Würmer wirksamen Extrakts verwendet. Sie zeichnet sich durch gefiederte, dreieckige Blätter mit lanzettlichen Abschnitten erster Ordnung, gefiederten Abschnitten zweiter Ordnung, gesägten Abschnitten dritter Ordnung und gelblichen Blattstielen aus.
Österreichisches Schildkraut hat eine Unterart subsp. Spinulosa. Es zeichnet sich durch Pflanzen mit kahlen, eiförmigen, kurzspitzigen Blättern aus, die nicht länger als 100 cm sind. Es zeichnet sich durch eine gelblich-grüne Farbe, das Fehlen offensichtlicher Drüsen und das Vorhandensein eines fragilen Blattstiels aus, der vollständig mit braunen Filmen bedeckt ist, die mit der Zeit abfallen. Diese Unterart wird in der Kultur aktiv genutzt. Es wird zur Dekoration und Landschaftsgestaltung schattiger und feuchter Bereiche des Geländes verwendet.
Ein weiterer interessanter Vertreter der Gattung ist das Duftende Schildkraut (lat. Dryopteris fragrans). Es kommt fast in ganz Russland sowie in China und Korea vor. Außerdem ist der Vertreter der betreffenden Gattung ein häufiger Besucher in den Vereinigten Staaten. Er liebt Berghänge und Wälder. Die Pflanze zeichnet sich durch kurzes Wachstum (maximal bis zu 30 cm), blaugrünes Laub von linearer oder lanzettlicher Form aus, das einen ausgeprägten, aber sehr angenehmen Geruch hat. Das Laub hat übrigens auffällige Adern und einen mit bräunlichen Filmen bedeckten Blattstiel.
Das Buschschildkraut (lat. Dryopteris buschiana) kommt hauptsächlich in China, Korea, Japan und Sachalin vor. Typische Lebensräume sind Nadel- und Mischwälder sowie Feuchtgebiete. Die Art wird durch große Pflanzen repräsentiert, die mit glänzendem, lanzettförmigem Laub gekrönt sind und in einer üppigen Rosette gesammelt sind. Äußerlich ähnelt der Sockel sehr einer Schüssel. Die Höhe des Bush-Schildes überschreitet 100 cm nicht, obwohl es auch bescheidenere Exemplare gibt, was weitgehend von den klimatischen Bedingungen, insbesondere dem Feuchtigkeitsanteil, abhängt.
Eine weitere Farnart ist der Kammfarn (lat. Dryopteris cristata). Es wächst hauptsächlich in europäischen Ländern, den USA und Sibirien. Am häufigsten in Sümpfen, feuchten und feuchten Wäldern zu finden. Die Art wird durch niedrige Pflanzen mit dickem Rhizom und dunkelgrünem, kahlem, ledrigem, glänzendem, gestieltem, gefiedertem Laub repräsentiert, deren Segmente lang und länglich lanzettlich sind.
Schild Rosmarin






