Durian

Durian Durian

Durian (lat. Durio) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvaceae, zu der etwa dreißig Arten gehören.

Beschreibung

Durian ist ein immergrüner, leicht verzweigter und ziemlich großer Baum mit einfachen Blättern und ausgefallenen Stützwurzeln.

Ziemlich große Durianblüten können sowohl in Rot- als auch in Weißtönen bemalt werden. Sie entwickeln sich meist an den größten Ästen (dieses Phänomen wird Ramifloria genannt) oder direkt an den Stämmen (Caulifloria). Tagsüber sind die Blüten meist geschlossen — sie öffnen sich erst abends. Und sie werden nicht nur von Bienen, sondern auch von flinken Fledermäusen bestäubt.

Durianfrüchte sind mit sehr harten Schalen ausgestattet und reichlich mit recht kräftigen Stacheln bedeckt, die den Inhalt unreifer Früchte zuverlässig vor den unterschiedlichsten Tieren schützen. In der Regel öffnen sich alle Früchte in fünf Ventile, an deren Rändern sich jeweils dunkle Samen befinden, die mit Aryllusen (fleischigen Fortsätzen) ausgestattet sind. Im Inneren ist die Durian in mit weißen Wänden versehene Segmente unterteilt, und jedes Segment enthält drei bis vier Samen.

Trotz des unglaublich ekelhaften Geruchs, den Durianfrüchte ausstrahlen (diese Eigenschaft erlaubt keine Lagerung in dicht geschlossenen Räumen, außerdem sind diese Früchte an den meisten öffentlichen Orten nicht erlaubt), gelten sie als die wertvollste Frucht in Südamerika (insbesondere in Brasilien) und in Südostasien. Übrigens sagen die Einheimischen selbst über diese Früchte, dass ihr Geschmack himmlisches Vergnügen bereitet und der Geruch Visionen der Hölle hervorrufen kann. Dennoch wird Durian als „König der Früchte“ bezeichnet und ist nicht billig. Und die nahrhafteste und köstlichste Durianpflanze wächst in Thailand.

Hochwertiger Durian hat eine glatte Textur und einen reichen, süßen Geschmack, der an die bekannte Vanillesoße erinnert. Der Geschmack dieser exquisiten Frucht erinnert ein wenig an Ananas, Mango, Banane, Vanille und sogar an überreife Papaya. Der äußerst unangenehme Geruch entsteht nur durch die Schale. Am besten isst man diese Frucht mit einem Löffel, sonst schafft es selbst die wohlriechendste Seife nicht, den tiefsitzenden Geruch wegzuwaschen. In der Regel wird Durian zum ersten Mal wie Wodka verkostet — nach dem Ausatmen der Luft führt man das Fruchtfleisch zum Mund. Diese Frucht ist übrigens unglaublich sättigend — eine einzige Scheibe morgens reicht bis zum Abendessen. Und selbst ein leichtes Hungergefühl stellt sich nicht ein.

Nutzen

Abgesehen davon, dass Durian eine sehr schmackhafte Frucht ist, ist sie auch unglaublich gesund. Diese Frucht ist die einzige essbare Frucht, die reich an organischem Schwefel ist. Es ist sehr leicht verdaulich, trägt zur Wiederherstellung des Blutzuckergleichgewichts bei und beteiligt sich aktiv an der Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper. Schwefel hilft auch bei der Bekämpfung des Alterns.

Durian-Fruchtfleisch ist ein ausgezeichnetes Anthelminthikum, eine Abkochung der Früchte und Blätter wird als fiebersenkendes Medikament getrunken und bei Hautentzündungen angewendet, und Heilbäder mit der Zugabe von Blättern dieser Pflanze helfen bei Gallenaustritt. Darüber hinaus konsumieren viele Frauen nach der Geburt verbrannte Rindenasche.

Durian ist auch für seine bakterizide Wirkung bekannt; Darüber hinaus erhöht es die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und trägt zur Reinigung der Lunge und der Atemwege bei.

Getrocknete Durianrinde wird aktiv als Brennstoff zum Räuchern von Fisch verwendet, Rindenasche wird zum Bleichen von Seide verwendet und das Holz selbst wird zum Bau gemütlicher Dorfhäuser und zum Bau von Masten für relativ kleine Schiffe verwendet.

Vorsichtsmaßnahmen

Sie sollten Durian nicht übermäßig konsumieren — es ist nicht nur gesund, sondern kann auch sehr gefährlich sein. Sie sollten nicht zu viele Früchte auf einmal essen und vor allem sollten Sie nach dem Verzehr dieser Frucht mindestens eine halbe Stunde lang keinen Alkohol trinken.

Darüber hinaus ist Durian bei individueller Unverträglichkeit, während der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei Bluthochdruck kontraindiziert.

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