Chlorant

Chloranthus (lat. Chloranthus) ist eine kleine Gattung blühender Pflanzen aus der Familie der Chloranthaceae (lat. Chloranthaceae).
Die Gattung umfasst etwa zwei Dutzend Arten. Ein anderer Name ist grüne Blume. In der Natur kann die Pflanze in asiatischen Ländern sowie auf den Kurilen und der Amur-Region gefangen werden. Vertreter der Gattung werden in der Alternativmedizin aktiv eingesetzt und einige von ihnen werden als Aromastoff für Teegetränke verwendet.
Merkmale der Kultur
Chloranth wird durch einjährige und mehrjährige krautige Pflanzen repräsentiert, seltener durch Halbsträucher und niedrig wachsende Bäume. Sie zeichnen sich durch gegensätzlich grünes Laub sowie Blüten ohne Kelch- oder Blütenblätter aus. Die Blüten wiederum sind in lockeren, ährenförmigen Blütenständen gesammelt. Die Früchte haben die Form fleischiger, kugelförmiger Steinfrüchte.
Serratus chloranthus (lat. Chloranthus serratus) ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von nicht mehr als 60 cm erreicht. Es zeichnet sich durch aufrechte Stängel aus, die mit gegenüberliegenden ovalen Blättern gekrönt sind, die mit ovalen Spitzen versehen sind. Die Blüten sind klein, schneeweiß, unansehnlich und blühen im Frühling. In der Natur kommt die Art in Russland und Japan vor.
Japanischer Chloranthus (lat. Chloranthus japonicus) ist eine niedrig wachsende mehrjährige Pflanze mit einer Höhe von etwa 25 cm. Es zeichnet sich durch aufrechte Stängel aus, die mit gezackten, ovalen Blättern mit glänzender Oberfläche bedeckt sind. Die Blüten sind klein, weiß, unauffällig und in kleinen Blütenständen gesammelt, die im Aussehen stark an Schachtelhalmblütenstände erinnern.
Chloranthus erectus (lat. Chloranthus erectus) ist eine mehrjährige Pflanze, die während ihres Wachstums einen Halbstrauch bildet und eine Höhe von 200 cm erreicht. Es zeichnet sich durch abgerundete, kahle Stängel aus, die gestielt, gegenständig, breit, elliptisch oder verkehrt eiförmig sind. Die Blüten sind klein, weiß und mit dreieckigen oder eiförmigen Hochblättern ausgestattet.
Chloranthus spicatus (lat. Chloranthus spicatus) ist eine mehrjährige Pflanze in Form eines niederliegenden Halbstrauchs, der etwas mehr als einen halben Meter hoch ist. Es zeichnet sich durch zylindrische, kahle Stängel aus, die mit gegenständigen, gestielten, elliptischen, gezackten, hellgrünen Blättern gekrönt sind. Die Blüten sind klein, unauffällig, in ährenförmigen Blütenständen gesammelt und zu großen Rispen vereint.
Verwendung In Russland werden Vertreter der Gattung in der Volksmedizin eingesetzt; in Japan und China sind sie im Arzneibuch (einer Sammlung offizieller Dokumente, die Standards für die Qualität medizinischer Rohstoffe festlegen) vorgeschrieben. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Chlorantien bei der Bekämpfung von Fieber und Schmerzen wirksam sind. Darüber hinaus verfügt es über antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften.
Am häufigsten werden Pflanzenrhizome für medizinische Zwecke verwendet. Dieser Aspekt betrifft insbesondere die folgenden Typen: Japanisch, gezackt und aufrecht. Die Rhizome werden im Herbst ausgegraben, getrocknet und dann an einem dunklen, trockenen Ort gelagert. Es ist wichtig zu bedenken, dass Rhizome ein ziemlich ausgeprägtes Aroma haben und daher nicht in Kombination mit Produkten gelagert werden können, die aktiv Gerüche absorbieren.
Blumen und Blätter sind ebenfalls medizinische Rohstoffe, werden jedoch nur von folgenden Arten gesammelt: aufrecht, Henry, Fortune. Sie wiederum werden im späten Frühjahr — Frühsommer — zum Trocknen ausgelegt. Sie haben auch ein ziemlich ausgeprägtes Aroma. Es ist zu beachten, dass einige Arten von Chlorantien als giftig eingestuft sind und nur nach Rücksprache mit einem Spezialisten eingenommen werden sollten.
Heutzutage wird Chlorant zur Behandlung von Leberkrebs eingesetzt. Es wird oft als Antipyretikum empfohlen und ist in seiner Wirksamkeit mit dem beliebten Paracetamol vergleichbar. Chlorant wird auch äußerlich als Antimykotikum in Form von Lotionen eingesetzt. Abkochungen und Tinkturen aus Alkohol werden als schweißtreibendes, hustenstillendes und antitumorales Mittel eingenommen und häufig bei Erkältungen und Grippe eingesetzt.






