Couroupita

Die Couroupita (lateinisch: Couroupita) ist ein immergrüner Laubbaum aus der Familie der Lecythidaceae.
Beschreibung: Die Couroupita ist ein immergrüner Laubbaum, der eine Höhe von bis zu 37 Metern erreichen kann! Kurz gesagt, es handelt sich um einen wahrhaft gigantischen Tropenbaum mit extrem harter, dunkelbrauner Rinde. Die lanzettlichen Blätter der Couroupita sitzen direkt an den Zweigspitzen und erreichen oft eine Länge von bis zu zwei Metern. Ihre großen, fleischigen, wachsartigen Blüten besitzen zahlreiche Staubblätter und weisen eine recht komplexe Struktur auf. Zu den häufigsten Couroupita-Arten zählen Couroupita nicaraguana und Couroupita guianensis. Letztere wird oft als „Kanonenkugelbaum“ bezeichnet, vermutlich weil ihre mächtigen Stämme das ganze Jahr über dicht mit runden, dunkelbraunen Früchten von bis zu 20 Zentimetern Durchmesser behangen sind. Jede Frucht enthält ein gallertartiges Fruchtfleisch mit einem eher abstoßenden Geruch und eine unglaubliche Anzahl an Kernen. Durch Oxidation an der Luft nimmt das saftige Fruchtfleisch allmählich einen bläulichen Schimmer an. Wenn diese „Kanonenkugeln“ vom Baum fallen, explodieren sie mit einem charakteristischen lauten Knall. Die Früchte fallen in der Regel ab, nachdem sie vollreif sind, was etwa neun Monate dauert.
Die duftenden, großen Blüten dieser Pflanze können orange oder rot sein. Rosa oder gelbe Farbtöne sind seltener. Die prächtigen Blüten erscheinen das ganze Jahr über an herabhängenden Stängeln, die direkt aus dem unteren Teil des Stammes wachsen. Die Entwicklung von Blüten direkt am Stamm oder an dicken Ästen lässt sich übrigens auch bei anderen Bäumen beobachten (Cupuaçu, Jackfrucht usw.) — dieses Merkmal wird als Stammblüherie bezeichnet. Allerdings dauert es manchmal recht lange, bis die Couroupita blüht — die ersten Blüten können erst nach vier bis zehn Jahren erscheinen!
Vorkommen
Curoupita ist in ganz Südamerika weit verbreitet, von Panama bis zu den Weiten des Amazonas. Diese Pflanze gedeiht besonders gut auf feuchten, humusreichen Böden sowie in Tieflandregenwäldern. Verwendung
Kurupita wird am häufigsten in tropischen Gärten und Parks gepflanzt und erfreut mit seiner herrlichen Aussicht die Augen zahlreicher Besucher. Und in freier Wildbahn fressen Tiere, sogenannte Pekari, gerne an seinen ungewöhnlichen Früchten: Indem sie die scheinbar hartnäckigen Schalen zerdrücken, gewinnen sie das saftige Fruchtfleisch aus den geschätzten Früchten und essen es bereitwillig direkt mit den Samen. Dies trägt übrigens wesentlich zur weiteren Verbreitung der Pflanze im Wald bei! Auch Fledermäuse haben eine große Vorliebe für diese ungewöhnlichen Früchte und schwärmen oft vom süßen Duft luxuriöser Blumen.
Menschen können auch die Früchte von Curupita Guiana essen, es ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass sie allergische Reaktionen hervorrufen können. Und in manchen afrikanischen Häusern sieht man manchmal ausgefallene Küchenutensilien, die aus den harten Schalen reifer Früchte hergestellt wurden.
Wachsen und pflegen
Kurupita liebt helles Sonnenlicht sehr, daher sollte sie idealerweise ausschließlich an sonnigen Standorten gepflanzt werden (im schlimmsten Fall eignen sich auch leicht schattige Plätze). Auch diese Pflanze liebt einfach feuchte Luft und ist äußerst feuchtigkeitsliebend; Dementsprechend ist es wichtig, den Boden ständig feucht zu halten und regelmäßig reichlich zu gießen.
Alles über alles Kurupita Guayana



